Mit Beikost noch warten? Baby erbricht
Verfasst: 02.09.2013, 10:47
Hallo zusammen,
ich habe mir hier schon einiges zum Thema Beikost angelesen und wollte nach der BLW-Methode vorgehen. Jetzt ist es so, dass ich mich irgendwie von außen etwas unter Druck gesetzt fühle: In ihrer Pekip-Gruppe füttern fast alle schon Brei, obwohl deren Kinder teils jünger sind (meine Tochter ist 6 Monate und 1 Woche, bisher voll gestillt, nie Flasche, kein Schnuller). Und alle erzählen, dass es schon total gut klappen würde. Und bei der U5 meinte die Kinderärztin, wir sollten jetzt unbedingt mit Brei anfangen und sie auch zum essen nötigen, ihr die Brust vorenthalten und so (sie liegt aber genau auf ihrer Gewichtsperzentil-Linie, also Gewicht ist kein Problem, gute 8 kg bei 66 cm). Ich war recht geschockt, ich werde auf keinen Fall mein Kind zum essen nötigen oder ihr die Brust vorenthalten! Trotzdem bin ich etwas nervös geworden und wollte es mit Brei und Fingerfood probieren. Bei Brei macht sie auch prompt den Mund auf und nimmt den Brei an (darf den Löffel auch selbst mit festhalten), aber dann schüttelt sie sich angewidert und fängt an zu würgen. Bei Fingerfood lutscht und kaut sie am Essen herum und wenn sie was abgebissen hat, dann lässt sie es auf der Zunge, hält den Mund auf und fängt an zu würgen. Zweimal hat sie sich dabei soger erbrochen. Ich habe danach erstmal aufgehört und ihr ein paar Tage nichts gegeben. Ist sie vielleicht einfach noch nicht so weit? Sie greift jetzt auch nicht gierig nach dem Essen, eher neugierig wie nach Spielzeug. Sitzen kann sie einigermaßen und zahnt gerade.
Ist das mit dem würgen und erbrechen am Anfang normal und sie muss sich einfach nur an das Gefühl im Mund gewöhnen? Schmeckt ihr Möhre und Zucchini einfach nicht? Brokkoli und Brot schienen ihr leicht besser zu gefallen. Oder sollte ich besser abwarten, bis sie wirklich gierig danach greift und auch noch besser sitzt?
Danke für's lesen,
nordicmum
ich habe mir hier schon einiges zum Thema Beikost angelesen und wollte nach der BLW-Methode vorgehen. Jetzt ist es so, dass ich mich irgendwie von außen etwas unter Druck gesetzt fühle: In ihrer Pekip-Gruppe füttern fast alle schon Brei, obwohl deren Kinder teils jünger sind (meine Tochter ist 6 Monate und 1 Woche, bisher voll gestillt, nie Flasche, kein Schnuller). Und alle erzählen, dass es schon total gut klappen würde. Und bei der U5 meinte die Kinderärztin, wir sollten jetzt unbedingt mit Brei anfangen und sie auch zum essen nötigen, ihr die Brust vorenthalten und so (sie liegt aber genau auf ihrer Gewichtsperzentil-Linie, also Gewicht ist kein Problem, gute 8 kg bei 66 cm). Ich war recht geschockt, ich werde auf keinen Fall mein Kind zum essen nötigen oder ihr die Brust vorenthalten! Trotzdem bin ich etwas nervös geworden und wollte es mit Brei und Fingerfood probieren. Bei Brei macht sie auch prompt den Mund auf und nimmt den Brei an (darf den Löffel auch selbst mit festhalten), aber dann schüttelt sie sich angewidert und fängt an zu würgen. Bei Fingerfood lutscht und kaut sie am Essen herum und wenn sie was abgebissen hat, dann lässt sie es auf der Zunge, hält den Mund auf und fängt an zu würgen. Zweimal hat sie sich dabei soger erbrochen. Ich habe danach erstmal aufgehört und ihr ein paar Tage nichts gegeben. Ist sie vielleicht einfach noch nicht so weit? Sie greift jetzt auch nicht gierig nach dem Essen, eher neugierig wie nach Spielzeug. Sitzen kann sie einigermaßen und zahnt gerade.
Ist das mit dem würgen und erbrechen am Anfang normal und sie muss sich einfach nur an das Gefühl im Mund gewöhnen? Schmeckt ihr Möhre und Zucchini einfach nicht? Brokkoli und Brot schienen ihr leicht besser zu gefallen. Oder sollte ich besser abwarten, bis sie wirklich gierig danach greift und auch noch besser sitzt?
Danke für's lesen,
nordicmum