Da googelt man "Berliner Modell" und wo landet man?! ...
Bei uns steht in zwei Wochen Eingewöhnung Nummer zwei an, wieder nach Berliner Modell.
Bei der Großen vor 3 1/2 Jahren war es schrecklich. Für mich irgendwann.
Es war nämlich genau so, wie Latascha sagt, mein Kind hat immer geweint, wenn ich gegangen bin. Was dazu führte, dass die Trennungsversuche immer wieder abgebrochen wurden und ich insgesamt 5 Wochen mit in der Gruppe saß.
Aber auch nach diesen fünf Wochen änderte sich das Verhalten meines Kindes nicht.
Warum auch, sie war halt traurig, wenn ich ging.
Sie hat dann kurz geweint, sobald ich weg war, war es aber gut, sie hat gleich gut ins Spiel mit den anderen Kindern gefunden und hat den ganzen Vormittag nicht mehr nach mir gefragt.
So rückblickend frage ich mich, ob uns das Leben nicht künstlich schwer gemacht wurde - vielleicht wäre das Ergebnis genau so gewesen, wenn die Eingewöhnung nach zwei Wochen beendet gewesen wäre.
Ich hab auch von anderen Eltern gehört, dass sie, obwohl ihr Kind sich bereits am zweiten Tag umdrehte und
sagte :”Tschüß Mama, bis heute mittag!", noch eine Woche bleiben mussten, weil "das Modell das so vorsieht"...
Am 2.September beginne ich mit der Eingewöhung der Kleinen, ich bin sehr gespannt, wie es diesmal läuft.
Und ich bin auch sehr froh, dass es Eingewöhnung hier gibt, glaube aber auch, dass das Modell mit der Umsetzung steht und fällt.
Gibt es denn noch andere Methoden/ Modelle, die ähnlich oft verwendet werden oder ist das Berliner Modell einfach momentan das "Beste am Markt"?
