Mein Sorgenkind
Verfasst: 04.08.2013, 21:27
Hallo ihr
Ich brauche nun nach langer Zeit "esistnureinephase-Mantra" doch mal einen fachkundigen Rat.
Es geht um meinen Sohn, nun 5jährig.
Er ist stark untergewichtig nach gängigen Tabellen, sowie auch zu klein. Jedoch ist er ärztlich abgeklärt, Kleinwuchs ausgeschlossen, das Einzige was festgestellt wurde, ist ein Eisenmangel, den wir gerade versuchen zu therapieren. Sonst wurden keinerlei Unverträglichkeiten etc. festgestellt.
M. hat noch nie gern gegessen. Gestillt bis 3,5jährig, davon bestimmt über ein Jahr lang voll. Danach homöopathische Mengen Fingerfood, Brei mochte er nie.
Und heute ist er ein absolut wählerischer Feinschmecker, der nichts mag und nichts isst, was gesund wäre.
Er sieht sehr schmächtig aus, jeder Windhauch scheint ihn umzuhauen.
Was er mag:
Reis
Teigwaren
Kartoffeln
Manchmal Bananen
Milch
Äpfel ohne Schale
Brot mit Aufstrich
und alles, was irgendwie ungesund ist, wie Kuchen, Chips, Schokolade, zuckerhaltige Müsli, Ketchup....
Was er nicht mag:
ALLES Gemüse und alle Früchte, die oben nicht aufgezählt sind. Inkl. Nüssen, Samen etc. Auch Fruchtsäfte gehen kaum, Suppen nur ganz bedingt.
Ich versuchte die ganze Zeit entspannt zu bleiben. Ausgewogen anbieten, nicht zwingen, nicht bewerten, Spass am Essen etc... Ich meine, hey, die grosse Schwester isst ALLES und gern und gut und ausgewogen, und bei ihr hab ich echt nichts anders gemacht als bei ihm. Sie hat auch lange gebraucht.
Aber bei ihm wirds nicht besser. Er isst einfach nicht ausgewogen. ich kann machen, was ich will.
Bin soweit, dass ich ihn "erpresse": Wenn du ein bisschen Gemüse probiert hast (einen Fingernagel gross!) darfst du Ketchup auf die Teigwaren. Einfach nur in der Hoffnung, dass er durch häufiges Probieren irgendwann auf den Geschmack kommt. Aber nichts da. Bin soweit, dass ich "drohe": Wer nichts gesundes probiert, darf auch nichts Ungesundes essen. Dann gibts für dich keinen Dessert.
Ich hasse das. Es entspricht überhaupt nicht meinen Grundsätzen im Umgang mit Kindern.
Aber ich fühle mich so hilflos, und sorge mich ernsthaft um das Kind. Eisenmangel ist diagnostiziert. Manchen anderen Mangel kann man nicht einfach diagnostizieren. Wie soll ich noch entspannt bleiben und wissen, dass er sich holt, was er braucht?
Ich brauche nun nach langer Zeit "esistnureinephase-Mantra" doch mal einen fachkundigen Rat.
Es geht um meinen Sohn, nun 5jährig.
Er ist stark untergewichtig nach gängigen Tabellen, sowie auch zu klein. Jedoch ist er ärztlich abgeklärt, Kleinwuchs ausgeschlossen, das Einzige was festgestellt wurde, ist ein Eisenmangel, den wir gerade versuchen zu therapieren. Sonst wurden keinerlei Unverträglichkeiten etc. festgestellt.
M. hat noch nie gern gegessen. Gestillt bis 3,5jährig, davon bestimmt über ein Jahr lang voll. Danach homöopathische Mengen Fingerfood, Brei mochte er nie.
Und heute ist er ein absolut wählerischer Feinschmecker, der nichts mag und nichts isst, was gesund wäre.
Er sieht sehr schmächtig aus, jeder Windhauch scheint ihn umzuhauen.
Was er mag:
Reis
Teigwaren
Kartoffeln
Manchmal Bananen
Milch
Äpfel ohne Schale
Brot mit Aufstrich
und alles, was irgendwie ungesund ist, wie Kuchen, Chips, Schokolade, zuckerhaltige Müsli, Ketchup....
Was er nicht mag:
ALLES Gemüse und alle Früchte, die oben nicht aufgezählt sind. Inkl. Nüssen, Samen etc. Auch Fruchtsäfte gehen kaum, Suppen nur ganz bedingt.
Ich versuchte die ganze Zeit entspannt zu bleiben. Ausgewogen anbieten, nicht zwingen, nicht bewerten, Spass am Essen etc... Ich meine, hey, die grosse Schwester isst ALLES und gern und gut und ausgewogen, und bei ihr hab ich echt nichts anders gemacht als bei ihm. Sie hat auch lange gebraucht.
Aber bei ihm wirds nicht besser. Er isst einfach nicht ausgewogen. ich kann machen, was ich will.
Bin soweit, dass ich ihn "erpresse": Wenn du ein bisschen Gemüse probiert hast (einen Fingernagel gross!) darfst du Ketchup auf die Teigwaren. Einfach nur in der Hoffnung, dass er durch häufiges Probieren irgendwann auf den Geschmack kommt. Aber nichts da. Bin soweit, dass ich "drohe": Wer nichts gesundes probiert, darf auch nichts Ungesundes essen. Dann gibts für dich keinen Dessert.
Ich hasse das. Es entspricht überhaupt nicht meinen Grundsätzen im Umgang mit Kindern.
Aber ich fühle mich so hilflos, und sorge mich ernsthaft um das Kind. Eisenmangel ist diagnostiziert. Manchen anderen Mangel kann man nicht einfach diagnostizieren. Wie soll ich noch entspannt bleiben und wissen, dass er sich holt, was er braucht?