Mag keinen Brei, verträgt aber nichts anderes dh. Schmerzen
Verfasst: 12.07.2013, 22:41
Hallo,
ich bin langsam am Verzweifeln: Unsere Tochte O. ist 9 1/2 Monate alt und mag keinen bzw kaum Brei essen, Fingerfood also Erdbeeren, Aprikose, Brot, Essiggurke, Apfel findet sie toll, verträgt sie aber insofern nicht, dass sie dann ewig keinen Stuhlgang hat und unglaubliche Schmerzen bis endlich was in der Windel ankommt. Alleine schafft sie das selten, meist muss ich ihr helfen ( Baby wie Klappmessser und tragen). Sie wurde immer und wird immer noch gestillt.
Zur Vorgeschichte:
Bei Geburt Probleme, 1 Woche Antibiotikum, danach hatte sie immer Bauchschmerzen, jeden Tag geschrien, vor allem abends, nur Tragetuch war gut und unsere Rettung.
Nach 3 Monaten Bigaia gegeben, deutliche Verbesserung, aber immer noch fast täglich Schmerzen, nur nicht mehr so lange und meist nur vor dem Ausscheidungsprozess.
Im 6. Monat begonnen mit Fingerfood begonnen, weil sie uns schier alles vom Tisch geguckt hat und nach allem gegriffen hat. Sie probierte voller Freude und konnte auch ganz gut essen, nur leider haben sich die Bauchschmerzen so in die Höhe geschraubt mit schlaflosen Nächten, dass wir das Projekt nach ca 3 Wochen beendet haben. Sie hat auch nicht täglich, wenn dann nur zu einer Mahlzeit und von den Mengen, mal ein 2-4 cm Stück geviertelte Saltgurke bekommen oder ein 1/8 Apfelschnitz und dabei hat sie ja nie alles gegessen. Der Kinderarzt fand das nicht weiter schlimm und empfahl wieder voll zu stillen und Beikost zu verschieben.
Aktuell :Mit 8 Monaten neuer Versuch, gleiches Ergebnis, das Kind hatte unerträgliche Schmerzen, diesmal befragten wir die Hebamme, was folgende Strategie brachte: Nur eine Sorte (Einigung auf Kürbis), als Brei, jeden Tag, egal ob Bauchweh oder nicht, zur Not Fencheltee und soviel sie schafft und sei es nur ein Teelöffel und zwar so lange bis sie von dieser Sorte 100 g schafft. Sie aß meist 2-3 Tl, was trotzdem die ersten 10 Tagen zu schlimmen Bauchschmerzen führte. Fencheltee fand sie entsetzlich und führte nur dazu, dass sie mittlerweile abgepumpte Milch nicht mehr aus der Flasche annimmt und ich noch unflexibler geworden bin. Dann kam mir aus Versehen das Öl aus und seither rutschte es, Stuhlgang kein Problem mehr, manchmal 3 mal täglich. Hurra, die glücklichste Woche seit Geburt. Gar keine Schmerzen mehr, also besser als Vollstillen. Dann verweigerte sie plötzlich den Brei komplett, von 100 g weit entfernt und sofort wieder Schmerzen.Also habe ich dann andere Sorten probiert, Erbse, Kartoffel, Zucchini, Hirse. Das ging ganz gut, zwar immer noch keine riesen Mengen, aber keine Schmerzen mehr. Das ging ca 4Wochen gut,mittlerweile ca 50-70 g mittags, dann aß sie immer weniger, war auch zwischendurch krank. Da sie aber die verschiedenen Sorten gut vertrug, habe ich sie mal wieder vom Tisch naschen lassen, weil sie soo gern wollte: halbe Erdbeere, ein Bissen Aprikose, kleine Brotkante, Lutschen am Apfel. An 3 aufeinanderfolgenden Tagen, sofort die Rechnung: Höllenschmerzen, 4 Tage lang erst um 4 Uhr morgens zur Ruhe gekommen, vor Schmerzen winden , schwitzen und weinen. Also wieder nur Brei gegeben, aber den wollte sie zusehens nicht mehr. Manchmal isst sie nur 1-3 Teelöffel, manchmal heult sie schon,wenn sie den Löffel sieht. Spaß am Essen sieht anders aus, teilweise will sie gar nicht mehr in ihren einst heißgeliebten Hochstuhl. Birne geht noch am ehesten, aber die Hebamme meint, bloß nicht zuviel Obst wegen Zuckergehalt. Mir ist das alles schon so zuwider, dass ich an manchen Tagen wieder voll stille, aber dann hat sie auch wieder Probleme, bis der Stuhl draußen ist nur nicht soviel Schmerzen wie mit Fingerfood. Ich stille zur Zeit im 2 STd-Takt, Tag wie Nacht und mir ist das zuviel. Ich geh am Zahnfleisch mit dieser Vielstillerei, abgepumpte Milch nimmt sie ja auch nicht mehr, dh ich kann nicht mehr für nur kurze Zeit ohne Kind weg oder auch mal mehr als 2 Stunden am Stück schalfen.Ich will O. mit dem Brei nicht vergewaltigen, was sich aber so anfühlt, denn freiwillig und lustvoll essen sieht anders aus. Ich muss sie ablenken und den Kasperl spielen, dass der Mund aufgeht. Andereseits kann und möchte ich so nicht weiter machen und die Kleine möchte auch so gerne mit uns mitessen und wirkt total fassungslos und wütend, wenn alle essen nur sie bekommt nichts bzw nur Brei. Was soll ich tun? Bei der Homöopathin war ich schon, da beginnen wir gerade. Die Hebamme hat noch den Vorschlag zur Still- und Beikostberaterin zu gehen gemacht, aber ehrlich gesagt, hat die Homöopathin schon ein großes Leck in unsere Kasse gerissen und das geht finanziell nicht alles auf einmal.
Ha
ich bin langsam am Verzweifeln: Unsere Tochte O. ist 9 1/2 Monate alt und mag keinen bzw kaum Brei essen, Fingerfood also Erdbeeren, Aprikose, Brot, Essiggurke, Apfel findet sie toll, verträgt sie aber insofern nicht, dass sie dann ewig keinen Stuhlgang hat und unglaubliche Schmerzen bis endlich was in der Windel ankommt. Alleine schafft sie das selten, meist muss ich ihr helfen ( Baby wie Klappmessser und tragen). Sie wurde immer und wird immer noch gestillt.
Zur Vorgeschichte:
Bei Geburt Probleme, 1 Woche Antibiotikum, danach hatte sie immer Bauchschmerzen, jeden Tag geschrien, vor allem abends, nur Tragetuch war gut und unsere Rettung.
Nach 3 Monaten Bigaia gegeben, deutliche Verbesserung, aber immer noch fast täglich Schmerzen, nur nicht mehr so lange und meist nur vor dem Ausscheidungsprozess.
Im 6. Monat begonnen mit Fingerfood begonnen, weil sie uns schier alles vom Tisch geguckt hat und nach allem gegriffen hat. Sie probierte voller Freude und konnte auch ganz gut essen, nur leider haben sich die Bauchschmerzen so in die Höhe geschraubt mit schlaflosen Nächten, dass wir das Projekt nach ca 3 Wochen beendet haben. Sie hat auch nicht täglich, wenn dann nur zu einer Mahlzeit und von den Mengen, mal ein 2-4 cm Stück geviertelte Saltgurke bekommen oder ein 1/8 Apfelschnitz und dabei hat sie ja nie alles gegessen. Der Kinderarzt fand das nicht weiter schlimm und empfahl wieder voll zu stillen und Beikost zu verschieben.
Aktuell :Mit 8 Monaten neuer Versuch, gleiches Ergebnis, das Kind hatte unerträgliche Schmerzen, diesmal befragten wir die Hebamme, was folgende Strategie brachte: Nur eine Sorte (Einigung auf Kürbis), als Brei, jeden Tag, egal ob Bauchweh oder nicht, zur Not Fencheltee und soviel sie schafft und sei es nur ein Teelöffel und zwar so lange bis sie von dieser Sorte 100 g schafft. Sie aß meist 2-3 Tl, was trotzdem die ersten 10 Tagen zu schlimmen Bauchschmerzen führte. Fencheltee fand sie entsetzlich und führte nur dazu, dass sie mittlerweile abgepumpte Milch nicht mehr aus der Flasche annimmt und ich noch unflexibler geworden bin. Dann kam mir aus Versehen das Öl aus und seither rutschte es, Stuhlgang kein Problem mehr, manchmal 3 mal täglich. Hurra, die glücklichste Woche seit Geburt. Gar keine Schmerzen mehr, also besser als Vollstillen. Dann verweigerte sie plötzlich den Brei komplett, von 100 g weit entfernt und sofort wieder Schmerzen.Also habe ich dann andere Sorten probiert, Erbse, Kartoffel, Zucchini, Hirse. Das ging ganz gut, zwar immer noch keine riesen Mengen, aber keine Schmerzen mehr. Das ging ca 4Wochen gut,mittlerweile ca 50-70 g mittags, dann aß sie immer weniger, war auch zwischendurch krank. Da sie aber die verschiedenen Sorten gut vertrug, habe ich sie mal wieder vom Tisch naschen lassen, weil sie soo gern wollte: halbe Erdbeere, ein Bissen Aprikose, kleine Brotkante, Lutschen am Apfel. An 3 aufeinanderfolgenden Tagen, sofort die Rechnung: Höllenschmerzen, 4 Tage lang erst um 4 Uhr morgens zur Ruhe gekommen, vor Schmerzen winden , schwitzen und weinen. Also wieder nur Brei gegeben, aber den wollte sie zusehens nicht mehr. Manchmal isst sie nur 1-3 Teelöffel, manchmal heult sie schon,wenn sie den Löffel sieht. Spaß am Essen sieht anders aus, teilweise will sie gar nicht mehr in ihren einst heißgeliebten Hochstuhl. Birne geht noch am ehesten, aber die Hebamme meint, bloß nicht zuviel Obst wegen Zuckergehalt. Mir ist das alles schon so zuwider, dass ich an manchen Tagen wieder voll stille, aber dann hat sie auch wieder Probleme, bis der Stuhl draußen ist nur nicht soviel Schmerzen wie mit Fingerfood. Ich stille zur Zeit im 2 STd-Takt, Tag wie Nacht und mir ist das zuviel. Ich geh am Zahnfleisch mit dieser Vielstillerei, abgepumpte Milch nimmt sie ja auch nicht mehr, dh ich kann nicht mehr für nur kurze Zeit ohne Kind weg oder auch mal mehr als 2 Stunden am Stück schalfen.Ich will O. mit dem Brei nicht vergewaltigen, was sich aber so anfühlt, denn freiwillig und lustvoll essen sieht anders aus. Ich muss sie ablenken und den Kasperl spielen, dass der Mund aufgeht. Andereseits kann und möchte ich so nicht weiter machen und die Kleine möchte auch so gerne mit uns mitessen und wirkt total fassungslos und wütend, wenn alle essen nur sie bekommt nichts bzw nur Brei. Was soll ich tun? Bei der Homöopathin war ich schon, da beginnen wir gerade. Die Hebamme hat noch den Vorschlag zur Still- und Beikostberaterin zu gehen gemacht, aber ehrlich gesagt, hat die Homöopathin schon ein großes Leck in unsere Kasse gerissen und das geht finanziell nicht alles auf einmal.
Ha