Ist mein Kind WIRKLICH anders?
Verfasst: 29.04.2013, 10:35
Leute, ich muss mich mal ausheulen...
Es geht um meine Große, sie ist jetzt vier-einhalb Jahre.
Und ich hab das Gefühl die Kritik von außen nimmt zu und das verletzt mich einerseits, andererseits fühle ich mich angegriffen, dann wieder ratlos.
Meine Schwägerin hat selbst vier Kinder, sie meint, keines wäre wie meine Große gewesen, obwohl alle unterschiedlich waren.
Meine Mutter (drei Kinder) meint wir müssten was tun. - Beim "was" wird's sehr diffus.
Die Kindergruppenerzieher haben uns zu einem Gespräch eingeladen...
Und ich selber schwanke zwischen: ja, da stimmt ECHT was nicht (liegst an mir, an ihr?) und: ist das nicht ganz NORMAL???
Beschreibung:
Meine Große kann eine wahre Düse sein: wild und laut - allerdings freudig laut: singen, laut reden, und noch mehr singen.
Sie kann sich aber mittlerweile auch durchaus ruhig und alleine beschäftigen.
Sie ist sehr gerne mit anderen Leuten oder Kindern zusammen, quatscht alle an, ist nicht sehr schüchtern oder zurückhaltend.
Sie ist seeeeehr impulsiv - so wie ich selber auch. In ihrer Impulsivität kann sie auch grob und destruktiv werden (schubsen, hauen, schreien), sie weiß dass das nicht ok. ist und es wurde (sie hat das schon mit einem Jahr gemacht) auch immer stetig besser.
Frustrationstoleranz geht teilweise gegen Null. Sie hat ihr Bild von der Welt, ihre Vorstellungen, und wenn das mit der Realität nicht passt, dann kann sie Anfälle bekommen, die sich gewaschen haben. Zur Zeit wieder täglich: schreien, heulen, verweigern. Sie ist soooo stur.
Sie kann aber auch superliebevoll, sanft und kooperativ sein. Mir fehlt da oft die Mitte irgendwie. Auch das kenn ich von mir.
Sie ist gescheit, neugierig und sehr begeisterungsfähig. Überhaupt sehr emotional. Und sehr fantasievoll und kreativ.
Sie ist ein sehr auditiver Typ, liebt Musik (schon immer) und tanzt wunderschön - mit fließenden Bewegungen und trotzdem guter Körperspannung.
Was hervorsticht - generell und zur Zeit wieder besonders - ist diese Impulsivität, die Lautstärke, die Bockigkeit, die niedrige Frustrationstoleranz. Das macht den Alltag so schwer und überdeckt oft ihre feinen schönen Seiten.
Noch dazu ist die kleine Schwester gerade in den terrible Twos mit ähnlichen Nebenwirkungen, jedoch für zwei irgendwie normal(er).
So. Was nun?
Klingt doch nach einem grundsätzlich normalen Kind, oder?
Warum sagt oder suggeriert mir dann jeder, dass das NICHT so ist???
Bei meiner Kleinen finden die meisten alles normal (noch?). Ich find aber auch, dass sie "klassischer" tickt, so wie andere Kinder auch, und anders ist als ihre Schwester...
Oder rede ich mir das ein?
Ist das alles MEINE Schuld weil ich so vieles zwar gut meine aber so falsch mache? Übertrage ich meine eigene Impulsivität auf mein Kind?
Wieso spüre ich von allen Seiten direkte oder indirekte Kritik? Ja, mein Kind ist nicht so angepasst wie andere!!! Und ich bin auch nicht dafür dass sie tun und lassen kann was sie will. Aber muss man ein Kind mit Zwang einglieder/gleich machen?
Spiegelt sie MEINE Themen? Wäre ja nicht unüblich für eine Erstgeborene?
Was kann ich tun? MUSS ich was tun?
In letzter Zeit bin ich wieder so auf der Suche und so unsicher...
Es geht um meine Große, sie ist jetzt vier-einhalb Jahre.
Und ich hab das Gefühl die Kritik von außen nimmt zu und das verletzt mich einerseits, andererseits fühle ich mich angegriffen, dann wieder ratlos.
Meine Schwägerin hat selbst vier Kinder, sie meint, keines wäre wie meine Große gewesen, obwohl alle unterschiedlich waren.
Meine Mutter (drei Kinder) meint wir müssten was tun. - Beim "was" wird's sehr diffus.
Die Kindergruppenerzieher haben uns zu einem Gespräch eingeladen...
Und ich selber schwanke zwischen: ja, da stimmt ECHT was nicht (liegst an mir, an ihr?) und: ist das nicht ganz NORMAL???
Beschreibung:
Meine Große kann eine wahre Düse sein: wild und laut - allerdings freudig laut: singen, laut reden, und noch mehr singen.
Sie kann sich aber mittlerweile auch durchaus ruhig und alleine beschäftigen.
Sie ist sehr gerne mit anderen Leuten oder Kindern zusammen, quatscht alle an, ist nicht sehr schüchtern oder zurückhaltend.
Sie ist seeeeehr impulsiv - so wie ich selber auch. In ihrer Impulsivität kann sie auch grob und destruktiv werden (schubsen, hauen, schreien), sie weiß dass das nicht ok. ist und es wurde (sie hat das schon mit einem Jahr gemacht) auch immer stetig besser.
Frustrationstoleranz geht teilweise gegen Null. Sie hat ihr Bild von der Welt, ihre Vorstellungen, und wenn das mit der Realität nicht passt, dann kann sie Anfälle bekommen, die sich gewaschen haben. Zur Zeit wieder täglich: schreien, heulen, verweigern. Sie ist soooo stur.
Sie kann aber auch superliebevoll, sanft und kooperativ sein. Mir fehlt da oft die Mitte irgendwie. Auch das kenn ich von mir.
Sie ist gescheit, neugierig und sehr begeisterungsfähig. Überhaupt sehr emotional. Und sehr fantasievoll und kreativ.
Sie ist ein sehr auditiver Typ, liebt Musik (schon immer) und tanzt wunderschön - mit fließenden Bewegungen und trotzdem guter Körperspannung.
Was hervorsticht - generell und zur Zeit wieder besonders - ist diese Impulsivität, die Lautstärke, die Bockigkeit, die niedrige Frustrationstoleranz. Das macht den Alltag so schwer und überdeckt oft ihre feinen schönen Seiten.
Noch dazu ist die kleine Schwester gerade in den terrible Twos mit ähnlichen Nebenwirkungen, jedoch für zwei irgendwie normal(er).
So. Was nun?
Klingt doch nach einem grundsätzlich normalen Kind, oder?
Warum sagt oder suggeriert mir dann jeder, dass das NICHT so ist???
Bei meiner Kleinen finden die meisten alles normal (noch?). Ich find aber auch, dass sie "klassischer" tickt, so wie andere Kinder auch, und anders ist als ihre Schwester...
Oder rede ich mir das ein?
Ist das alles MEINE Schuld weil ich so vieles zwar gut meine aber so falsch mache? Übertrage ich meine eigene Impulsivität auf mein Kind?
Wieso spüre ich von allen Seiten direkte oder indirekte Kritik? Ja, mein Kind ist nicht so angepasst wie andere!!! Und ich bin auch nicht dafür dass sie tun und lassen kann was sie will. Aber muss man ein Kind mit Zwang einglieder/gleich machen?
Spiegelt sie MEINE Themen? Wäre ja nicht unüblich für eine Erstgeborene?
Was kann ich tun? MUSS ich was tun?
In letzter Zeit bin ich wieder so auf der Suche und so unsicher...