Mit 12+ Monaten gibts wahrscheinlich kein Abhalten mehr ...
Verfasst: 13.01.2013, 03:54
Hallo,
wusste nicht so recht wie ich den Fred nennen sollte. Ich mache mir um folgendes Gedanken:
So richtig windelfrei praktizieren wir nicht. Meine Kleine wird "nur" zur Erledigung ihres großen Geschäfts auf ein Asiatöpfchen gesetzt (i.R. morgends nach dem Aufstehen). Mehr wird mir einfach zu viel. Und eigentlich war auch selbst das nie geplant.
Ich hatte nur per Zufall während der Schwangerschaft ein Buch über windelfrei gelesen, weil es im Land ihres Vaters noch praktiziert wird und ich wissen wollte, wie das funktioniert.
Aber es begab sich dann, dass meine Lütte von Geburt an Schwierigkeiten hatte, in die Windel zu pupsen. Sie hat sich vorher lange heulend im Bett herumgewunden und ihr Geschäft nur erledigt, wenn ich sie dann entweder auf den Arm genommen habe und lange gut zugeredet habe (versucht sie zu beruhigen) oder ich die Windel abgemacht habe und das ganze dann auf die Wickelauflage ging. Naja und da dachte ich damals, dass ich es ja mal probieren könnte, sie über eine Schüssel zu halten...
Seitdem geht kaum noch ein größeres Geschäft in die Windel und seit ich ihr bzw. so lange ich ihr diese Möglichkeit sich so zu erleichtern biete, habe ich ein ausgelassenes und fröhliches Baby.
Wenn sie manchmal "außerplanmässig" muss und ich auf dem Schlauch stehe, wird sie so knodderig, will nur auf den Arm, lässt sich gar nicht hinlegen .... und wenn ich dann endlich doch auf die Idee gekommen bin, sie auf's Töpfchen zu setzen, ist sie schlagartig wieder die Alte (und ich bin jedesmal total baff, wie lange sie das scheinbar anhalten kann).
Jetzt ist es aber so, dass meine Lütte bei ihren Großeltern bleiben soll, wenn die Elternzeit rum ist und ich wieder arbeiten muss. Wobei arbeiten bei mir bedeutet, dass ich 3-4 Monate oder länger komplett weg bin (um dann im Anschluss die gleiche Zeit Urlaub zu haben).
Ich bin gerade länger dort zu Besuch und nach einige Diskussionen durfte ich sogar die Stoffis mitbringen und nach langem Überlegen habe ich glücklicher Weise auch das Asiatöpfchen mitgenommen. So konnten sie schon 3-4 mal erleben, wie quengelig sie wird, wenn sie nicht in die Windel machen möchte und wie das schlagartig weg ist, wenn man ihr die Möglichkeit gibt, sich zu erleichtern. So kam dann auch schon mal von dem Großvater die Bemerkung, als sie wieder unleidlich war, dass ich doch mal hochgehen und probieren solle, ob sie auf's Töpfchen muss. Nur ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass sie sich ein Töpfchen zwischen die Beine klemmen und die Kleine darüber halten.
Deshalb mache ich mir jetzt Gedanken, wie ich das am Günstigen anstelle, dass das nicht in einer Katastrophe endet ...
Ich hatte überlegt, ob ich sie vielleicht an ein "großes" Töpfchen wie den Pott oder das Donat-Teil gewöhne. Wie viel Hilfestellung braucht denn ein 12-14 Monate altes Kerlchen um auf so ein Töpfchen zu gehen?
Können sie in diesem Alter schon irgendwelche auffälligen Signale gelernt haben?
Vielleicht kriege ich es ja hin, dass man ihr wenigsten nach dem Aufwachen oder wenn sie in der Nacht unruhig wird, die Möglichkeit gibt, sich mit Hilfestellung auf ein normales Töpfchen zu setzen?
Oder muss ich dann Angst haben, dass das in ein verfrühtes Toilettentraining ausartet?
Ich stelle es mir halt als total schlimm vor, wenn ein Kind auf einmal in die Windel machen soll, wenn es vorher gewöhnt war, sein großes Geschäft ins Töpfchen machen zu dürfen.
wusste nicht so recht wie ich den Fred nennen sollte. Ich mache mir um folgendes Gedanken:
So richtig windelfrei praktizieren wir nicht. Meine Kleine wird "nur" zur Erledigung ihres großen Geschäfts auf ein Asiatöpfchen gesetzt (i.R. morgends nach dem Aufstehen). Mehr wird mir einfach zu viel. Und eigentlich war auch selbst das nie geplant.
Ich hatte nur per Zufall während der Schwangerschaft ein Buch über windelfrei gelesen, weil es im Land ihres Vaters noch praktiziert wird und ich wissen wollte, wie das funktioniert.
Aber es begab sich dann, dass meine Lütte von Geburt an Schwierigkeiten hatte, in die Windel zu pupsen. Sie hat sich vorher lange heulend im Bett herumgewunden und ihr Geschäft nur erledigt, wenn ich sie dann entweder auf den Arm genommen habe und lange gut zugeredet habe (versucht sie zu beruhigen) oder ich die Windel abgemacht habe und das ganze dann auf die Wickelauflage ging. Naja und da dachte ich damals, dass ich es ja mal probieren könnte, sie über eine Schüssel zu halten...
Seitdem geht kaum noch ein größeres Geschäft in die Windel und seit ich ihr bzw. so lange ich ihr diese Möglichkeit sich so zu erleichtern biete, habe ich ein ausgelassenes und fröhliches Baby.
Wenn sie manchmal "außerplanmässig" muss und ich auf dem Schlauch stehe, wird sie so knodderig, will nur auf den Arm, lässt sich gar nicht hinlegen .... und wenn ich dann endlich doch auf die Idee gekommen bin, sie auf's Töpfchen zu setzen, ist sie schlagartig wieder die Alte (und ich bin jedesmal total baff, wie lange sie das scheinbar anhalten kann).
Jetzt ist es aber so, dass meine Lütte bei ihren Großeltern bleiben soll, wenn die Elternzeit rum ist und ich wieder arbeiten muss. Wobei arbeiten bei mir bedeutet, dass ich 3-4 Monate oder länger komplett weg bin (um dann im Anschluss die gleiche Zeit Urlaub zu haben).
Ich bin gerade länger dort zu Besuch und nach einige Diskussionen durfte ich sogar die Stoffis mitbringen und nach langem Überlegen habe ich glücklicher Weise auch das Asiatöpfchen mitgenommen. So konnten sie schon 3-4 mal erleben, wie quengelig sie wird, wenn sie nicht in die Windel machen möchte und wie das schlagartig weg ist, wenn man ihr die Möglichkeit gibt, sich zu erleichtern. So kam dann auch schon mal von dem Großvater die Bemerkung, als sie wieder unleidlich war, dass ich doch mal hochgehen und probieren solle, ob sie auf's Töpfchen muss. Nur ich kann mir absolut nicht vorstellen, dass sie sich ein Töpfchen zwischen die Beine klemmen und die Kleine darüber halten.
Deshalb mache ich mir jetzt Gedanken, wie ich das am Günstigen anstelle, dass das nicht in einer Katastrophe endet ...
Ich hatte überlegt, ob ich sie vielleicht an ein "großes" Töpfchen wie den Pott oder das Donat-Teil gewöhne. Wie viel Hilfestellung braucht denn ein 12-14 Monate altes Kerlchen um auf so ein Töpfchen zu gehen?
Können sie in diesem Alter schon irgendwelche auffälligen Signale gelernt haben?
Vielleicht kriege ich es ja hin, dass man ihr wenigsten nach dem Aufwachen oder wenn sie in der Nacht unruhig wird, die Möglichkeit gibt, sich mit Hilfestellung auf ein normales Töpfchen zu setzen?
Oder muss ich dann Angst haben, dass das in ein verfrühtes Toilettentraining ausartet?
Ich stelle es mir halt als total schlimm vor, wenn ein Kind auf einmal in die Windel machen soll, wenn es vorher gewöhnt war, sein großes Geschäft ins Töpfchen machen zu dürfen.