zermürbt
Verfasst: 06.01.2013, 21:10
Ich fühl mich grad so zermürbt und weiß nicht so recht, wie ich etwas an unserer Situation ändern kann - vielleicht geht es ja auch ums Durchhalten, ich weiß es nicht: Der Große (gut dreieinhalb) strengt mich grade sehr an. Er konnte sich noch nie gut alleine beschäftigen, na ja, das geht nun manchmal schon ein bisschen, aber eben nur ein bisschen. Nun habe ich ja auch den Kleinen, der eben auch Aufmerksamkeit braucht (und noch nie so viel hatte, auch nicht eingefordert hat, wie der Große). Zusammen was machen geht eigentlich kaum, außer Rausgehen. Das tu ich auch, aber den ganzen Tag geht das eben auch nicht. Außerdem muss ich grad auf dem Spielplatz dem Kleinen hinterher sein und kann nicht dem Großen alles machen, was er will (anschucken usw.). Na ja. Das eigentlich Anstrengende ist aber, dass der Große, ob auf dem Spielplatz oder v.a. auch zu Hause, ganz genaue Vorstellungen davon hat, wie etwas zu sein hat. Wenn ich sein Glas auf dem Tisch verschiebe, weil ich den Tisch wischen muss, kriegt er gleich einen Grein-, wenn nicht einen Wutanfall. Wenn ich irgendetwas von seinen Sachen verschiebe oder umstelle, dito. Ich weiß ja, dass er da empfindlich ist, und ich versuche auch, ihn da zu akzeptieren, aber wir müssen halt einfach zusammen in einer Wohnung leben! Mich macht das so wahnsinnig! Die Wohnung gehört schließlich nicht nur ihm. Wie haben im Wohnzimmer zwei Bereiche, einen für den Großen, einen für den Kleinen, und wenn der Kleine ein paar Schritte in den Bereich vom Großen macht, gibt's ebenso Gebrüll und Geschrei. Ich achte wirklich darauf, dass der Kleine dem Großen nichts kaputt macht, aber ich kann nicht immer hinter ihm sofort her sein (zumal der Große ja auch sehr gerne die Sachen vom Kleinen nimmt, und v.a. gerade immer das wegnimmt, was der Kleine in dem Moment bespielt, was ich so gemein finde).
Ich denke immer, zusammen mit anderen Kindern würde er sich vielleicht an anderes Sozialverhalten antrainieren... nur mag er nicht wirklich mit anderen Kindern spielen. Er braucht immer eine Extra-Wurst, fast immer eine 1:1-Bespielung und -Bespaßung, wenn wir z.B. mit anderen Eltern und Kindern zusammen sind. Im Kindergarten spielt er am liebsten mit Erzieherinnen, mit anderen Kindern wohl immerhin seit ein paar Wochen auch ab und zu. Wenn's sein muss halt.
Das klingt jetzt alles so negativ, natürlich liebe ich mein Kind über alles, und er kann auch ein ganz feiner Kerl sein, aber dies alles macht mich gerade wahnsinnig. V.a. das Gefühl, ich muss alles so machen, wie er es will, sonst gibt's Terror oder zumindest schlechte Laune. Er ist ziemlich schlau, lernt gerade lesen, kann schon Zahlen bis 1000 lesen und so. Aber das kann ja keine Ausrede sein für solch ein Sozialverhalten. Oder ist das alles normal? Muss ich einfach durchhalten? Wird's irgendwann besser?
Ich brauch mal ein bisschen Zuspruch. Vielleicht liegt's auch daran, dass der Kindergarten erst morgen wieder beginnt und wir alle mal wieder ein bisschen "Abstand" brauchen...
Ich denke immer, zusammen mit anderen Kindern würde er sich vielleicht an anderes Sozialverhalten antrainieren... nur mag er nicht wirklich mit anderen Kindern spielen. Er braucht immer eine Extra-Wurst, fast immer eine 1:1-Bespielung und -Bespaßung, wenn wir z.B. mit anderen Eltern und Kindern zusammen sind. Im Kindergarten spielt er am liebsten mit Erzieherinnen, mit anderen Kindern wohl immerhin seit ein paar Wochen auch ab und zu. Wenn's sein muss halt.
Das klingt jetzt alles so negativ, natürlich liebe ich mein Kind über alles, und er kann auch ein ganz feiner Kerl sein, aber dies alles macht mich gerade wahnsinnig. V.a. das Gefühl, ich muss alles so machen, wie er es will, sonst gibt's Terror oder zumindest schlechte Laune. Er ist ziemlich schlau, lernt gerade lesen, kann schon Zahlen bis 1000 lesen und so. Aber das kann ja keine Ausrede sein für solch ein Sozialverhalten. Oder ist das alles normal? Muss ich einfach durchhalten? Wird's irgendwann besser?
Ich brauch mal ein bisschen Zuspruch. Vielleicht liegt's auch daran, dass der Kindergarten erst morgen wieder beginnt und wir alle mal wieder ein bisschen "Abstand" brauchen...