Was macht ein Kinderpsychologe?
Verfasst: 03.11.2012, 21:34
Hallo!
Ich mache mir in letzter Zeit wieder vermehrt Sorgen, dass meine Tochter (fast 14 mo.) nicht sicher gebunden ist. Sie ist mit einem schweren Herzfehler auf die Welt gekommen und so nach einer wundervollen Geburt direkt 3 Wo. von mir getrennt gewesen. Die letzte Woche davon hat sie auf der Intensiv-Station mitbekommen, da sie nicht mehr unter beruhigungs- schlafmitteln und morphium stand. sie war nachts allein und wurde schreien gelassen. sei hatte furchtbare schmerzen und niemand war für sie da.
die ersten 4 monate daheim waren serh schwer sie hat viel geschrien und wenig geschlafen, wenig gegessen. Nun ist sie seit sie 8 mo. alt ist ein zwar sehr anhängliches und extrem sensibles, aber sehr fröhliches und extrovertiertes kind, schläft und isst gut.
aber zwischendrin hat sie immer ca. einen monat "gute phasen" und dann wieder sehr schlimme. dann kann ich sie nicht mal mit ihrem papa in einem raum lassen, von meinem arm runtersetzen, sie anfassen, wickeln etc (sie weint auch immer schon im kiwa, im tragetuch meist sogar auch, im auto, überalle wo sie festgeschnallt ist, die arme darf man gar nicht anfassen, ich denke das kommt von dem ganzen festgehalte während der ekg's).... manchmal geht gar nichts, nicht mal rumtragen und sie wirkt einfach richtig traurig und verstört, erschrocken irgendwie. erschrocken über die welt oder keine ahnung. sie kneift und beißt jetzt auch seit zwei monaten ganz extrem und die letzte schlimme phase war sehr traurig.
jetzt habe ich mich gerade auch noch vom vater getrennt und wir leben in einer umbruchsituation, mit der sie zwar gut zurecht zu kommen scheint aber ich mache mir trotz allem sorgen. ich weiß auch nicht wie ich es weiter beschreiben kann, woran ich an ihrem verhalten merke oder mir einbilde, dass etwas in ihrem seelenleben nicht in lot ist. sie ist halt auch nie entspannt, immer auf action, der puls rast, ich weiß nicht wie ich das jetzt erklären soll.
aber zu meiner eigentlichen frage (verzeihung!):
kann man mit einem 14 mo. alten kind schon zu einem psychologen? und was macht der? oder was wäre die alternative, gibt es irgendetwas was ihr helfen könnte, psychisch "stabiler" zu werden?
ich weiß halt, wie extrem wichtig eine sichere bindung für das weitere leben ist und deshalb würde ich gerne etwas TUN und ich versuch jeden tag mein bestes aber jetzt bin ich so erschöpft, dass ich gerne noch jemand zu rate ziehen würde.
tausend dank für eure hilfe und sorry für das rumgejammer
liebe grüße
kati mit ihrer tollen paula (07.09.2011)
Ich mache mir in letzter Zeit wieder vermehrt Sorgen, dass meine Tochter (fast 14 mo.) nicht sicher gebunden ist. Sie ist mit einem schweren Herzfehler auf die Welt gekommen und so nach einer wundervollen Geburt direkt 3 Wo. von mir getrennt gewesen. Die letzte Woche davon hat sie auf der Intensiv-Station mitbekommen, da sie nicht mehr unter beruhigungs- schlafmitteln und morphium stand. sie war nachts allein und wurde schreien gelassen. sei hatte furchtbare schmerzen und niemand war für sie da.
die ersten 4 monate daheim waren serh schwer sie hat viel geschrien und wenig geschlafen, wenig gegessen. Nun ist sie seit sie 8 mo. alt ist ein zwar sehr anhängliches und extrem sensibles, aber sehr fröhliches und extrovertiertes kind, schläft und isst gut.
aber zwischendrin hat sie immer ca. einen monat "gute phasen" und dann wieder sehr schlimme. dann kann ich sie nicht mal mit ihrem papa in einem raum lassen, von meinem arm runtersetzen, sie anfassen, wickeln etc (sie weint auch immer schon im kiwa, im tragetuch meist sogar auch, im auto, überalle wo sie festgeschnallt ist, die arme darf man gar nicht anfassen, ich denke das kommt von dem ganzen festgehalte während der ekg's).... manchmal geht gar nichts, nicht mal rumtragen und sie wirkt einfach richtig traurig und verstört, erschrocken irgendwie. erschrocken über die welt oder keine ahnung. sie kneift und beißt jetzt auch seit zwei monaten ganz extrem und die letzte schlimme phase war sehr traurig.
jetzt habe ich mich gerade auch noch vom vater getrennt und wir leben in einer umbruchsituation, mit der sie zwar gut zurecht zu kommen scheint aber ich mache mir trotz allem sorgen. ich weiß auch nicht wie ich es weiter beschreiben kann, woran ich an ihrem verhalten merke oder mir einbilde, dass etwas in ihrem seelenleben nicht in lot ist. sie ist halt auch nie entspannt, immer auf action, der puls rast, ich weiß nicht wie ich das jetzt erklären soll.
aber zu meiner eigentlichen frage (verzeihung!):
kann man mit einem 14 mo. alten kind schon zu einem psychologen? und was macht der? oder was wäre die alternative, gibt es irgendetwas was ihr helfen könnte, psychisch "stabiler" zu werden?
ich weiß halt, wie extrem wichtig eine sichere bindung für das weitere leben ist und deshalb würde ich gerne etwas TUN und ich versuch jeden tag mein bestes aber jetzt bin ich so erschöpft, dass ich gerne noch jemand zu rate ziehen würde.
tausend dank für eure hilfe und sorry für das rumgejammer
liebe grüße
kati mit ihrer tollen paula (07.09.2011)