ADHS
Verfasst: 30.10.2012, 21:00
Ich hoffe ich bin im richtigen Unterforum gelandet....
Heute war ich mit meinem Großen bei einer speziell ausgebildeten Kinderärztin und Kinderneurologin. Sie hat ihn 2 Stunden lang untersucht, dazu kamen dann noch die Voruntersuchungen beim Schulpsychologen. Endeffekt: ADHS. Allerdings in einer milderen Ausprägung, bzw kompensiert er durch seine Hochbegabung sehr viel. Also ab jetzt eine sehr niedrige Dosierung Ritalin und so ein Fettsäure Präparat. Und die Hoffnung bald zu einer Ergotheraphie zu kommen und zum Konzentrationstraining.
Leider ewig lange Wartelisten dafür, alleine auf die Untersuchung mussten wir 6 Monate warten.
Der LEidensdruck für meinen Sohn ist enorm. Oft sitzt er bis zu 4 Stunden bei den Hausübungen. Seine Schrift ein Disaster, Abschreibfehler bei einfachsten Wörtern, dafür komplizierte Dinge richtig geschrieben. Fällt beim normalen Sitzen vom Sessel, ständig am Zappeln. Dafür Stunden ruhig wenn er Lesen kann (na ja, die Füsse könnten in dieser Zeit einen Pullover stricken...)
Was erwartet mich?
Was kann das Ritalin, was können die Fettsäuren (Equazen pro)?
Was kann ich noch tun (ich verwende fast nur bio Lebensmittel, vermeide Zusatzstoffe, bei uns gibts auch keinen Suppenwürfel und keine Tütchen)?
Mit welchem Alter kann ADHS festgestellt werden? Ich hab da einen 2 3/4 jährigen der wie ein zeitversetzter Zwilling seines großen Bruders ist. Was kann ich in dem jungen Alter tun? Kann ich da überhaupt eingreifen?
Mir wurde gesagt das mein Sohn sein ADHS ziemlich sicher von mir geerbt hat (ich wusste bis jetzt nicht mal das ich es hatte, aber es erklärt meine gesamte SChullaufbahn, und auch die meines Mannes). Haben das jetzt alle meine Kinder?
Im Moment fühle ich mich ausgebrannt und erschöpft- morgen muss ich noch zu einem wirklich wichtigen Bewerbungsgespräch. Und ich glaub, im Moment pack ich das alles nicht. Ich hab den Job noch nichtmal und schon das Gefühl, es wird jetzt alles zuviel.
Irgendwie habe ich auch das GEfühl, dass mich mein Sohn jetzt sehr braucht, und ich das nicht schaffe wenn ich den halben Tag weg bin. Seit der Diagnose heute vormittag ist er der Meinung er wäre psychisch behindert. Ich red mir den Mund fusselig um ihm das zu erklären. Das mit den Botenstoffen, und den Rezeptoren. Rein geistig versteht er es, nur anscheinend fühlt er sich behindert.
Er hat heute erfahren, dass er auf seine erste Deutsch Schularbeit eine 3 hat- meine Antwort : Halleluja, ich freu mich so!" Und er, er weint und ist nicht zu beruhigen weil "nur" eine 3. Dabei freuen wir uns alle so darüber, denn im Geheimen hatte ich ein Nicht Genügend erwartet. Eben weil er die Konzentration so überhauot nicht halten kann.
Es tut mir leid, es ist alles etwas wirr. Ich hoffe, es kann mir trotzdem wer etwas weiterhelfen.
Danke fürs Durchlesen.
Heute war ich mit meinem Großen bei einer speziell ausgebildeten Kinderärztin und Kinderneurologin. Sie hat ihn 2 Stunden lang untersucht, dazu kamen dann noch die Voruntersuchungen beim Schulpsychologen. Endeffekt: ADHS. Allerdings in einer milderen Ausprägung, bzw kompensiert er durch seine Hochbegabung sehr viel. Also ab jetzt eine sehr niedrige Dosierung Ritalin und so ein Fettsäure Präparat. Und die Hoffnung bald zu einer Ergotheraphie zu kommen und zum Konzentrationstraining.
Leider ewig lange Wartelisten dafür, alleine auf die Untersuchung mussten wir 6 Monate warten.
Der LEidensdruck für meinen Sohn ist enorm. Oft sitzt er bis zu 4 Stunden bei den Hausübungen. Seine Schrift ein Disaster, Abschreibfehler bei einfachsten Wörtern, dafür komplizierte Dinge richtig geschrieben. Fällt beim normalen Sitzen vom Sessel, ständig am Zappeln. Dafür Stunden ruhig wenn er Lesen kann (na ja, die Füsse könnten in dieser Zeit einen Pullover stricken...)
Was erwartet mich?
Was kann das Ritalin, was können die Fettsäuren (Equazen pro)?
Was kann ich noch tun (ich verwende fast nur bio Lebensmittel, vermeide Zusatzstoffe, bei uns gibts auch keinen Suppenwürfel und keine Tütchen)?
Mit welchem Alter kann ADHS festgestellt werden? Ich hab da einen 2 3/4 jährigen der wie ein zeitversetzter Zwilling seines großen Bruders ist. Was kann ich in dem jungen Alter tun? Kann ich da überhaupt eingreifen?
Mir wurde gesagt das mein Sohn sein ADHS ziemlich sicher von mir geerbt hat (ich wusste bis jetzt nicht mal das ich es hatte, aber es erklärt meine gesamte SChullaufbahn, und auch die meines Mannes). Haben das jetzt alle meine Kinder?
Im Moment fühle ich mich ausgebrannt und erschöpft- morgen muss ich noch zu einem wirklich wichtigen Bewerbungsgespräch. Und ich glaub, im Moment pack ich das alles nicht. Ich hab den Job noch nichtmal und schon das Gefühl, es wird jetzt alles zuviel.
Irgendwie habe ich auch das GEfühl, dass mich mein Sohn jetzt sehr braucht, und ich das nicht schaffe wenn ich den halben Tag weg bin. Seit der Diagnose heute vormittag ist er der Meinung er wäre psychisch behindert. Ich red mir den Mund fusselig um ihm das zu erklären. Das mit den Botenstoffen, und den Rezeptoren. Rein geistig versteht er es, nur anscheinend fühlt er sich behindert.
Er hat heute erfahren, dass er auf seine erste Deutsch Schularbeit eine 3 hat- meine Antwort : Halleluja, ich freu mich so!" Und er, er weint und ist nicht zu beruhigen weil "nur" eine 3. Dabei freuen wir uns alle so darüber, denn im Geheimen hatte ich ein Nicht Genügend erwartet. Eben weil er die Konzentration so überhauot nicht halten kann.
Es tut mir leid, es ist alles etwas wirr. Ich hoffe, es kann mir trotzdem wer etwas weiterhelfen.
Danke fürs Durchlesen.