Kindergarten...
Verfasst: 26.10.2012, 14:47
Ihr Lieben, ich mag mal eben meine Gedanken sortieren und freue mich über Erfahrungen und Anregungen...
Unser Sohn geht sei Mitte September in den Kindergarten. Leider klappt das nicht besonders gut. Er ist ausgeprochen sensibel und schüchtern und offenkundig völlig überfordert mit den Eindrücken in dem Kindergarten.
Eigentlich finde ich den Kindergarten okay - ich hätte ihn lieber in den Waldorfkindergarten gebracht, aber da haben wir keinen PLatz bekommen. Aber die Erzieherinnen sind sehr liebevoll und auch offen, sie lassen meinen Sohn so sein wie er ist.
Eher problematisch sind die anderen Kinder, die zum Teil so kleine Haudegen sind und auch wenn mein Sohn sich zu wehren weiß scheint ihn das immer sehr zu bekümmern. Er ist, wie gesagt sehr empfindlich und schon eine Kleinigkeit kann ihn tagelang beschäftigen...
In den letzten tagen wurde deutlich, dass es so nicht geht - er geht von 8 uhr (oft später, weil er nicht hin mag und stundenlang protestiert...
) bis 12 hin, danach kriegt er WUtanfälle, ist vollkommen erledigt, verbringt den nachmittag auf dem Sofa, manchmal schläft er einfach irgendwo ein. Eine Mittagspause macht er nicht mehr - dafür schicke ich ihn gerade um 5 Uhr ins Bett
...
Offensichtlich ist es zu viel für ihn und wir haben beide das Gefühl, wir müssen handeln.
Nur, was machen wir nun? Mein Freund meint, unser Sohn sollte nur noch drei Tage (oder weniger) in den Kindergarten gehen - allerdings ist er gerade auf der SUche nach einem familientauglichen Halbtagsjob und da müsste der Kleine früher oder später doch eh wieder öfter hin...
Ihn ganz aus dem Kindergarten nehmen ginge auch, aber wir brauchen eine Alternative. Zum einen weil mein Freund wie gesagt einen Job sucht und ich wieder fast Vollzeit weg bin (und mein Freund braucht auch Entlastung im alltag), zum anderen weil mein Sohn auch den Kontakt braucht - aber eben in einem geringen Maß und mit nur wenigen Kindern...
Eine andere Möglichkeit wäre der Waldorfkindergarten. nur weiß ich nicht, ob das nicht noch viel mehr Stress bringt, ihn aus einem Kindergarten in den anderen zu gewöhnen. Mein Sohn hasst Veränderungen und reagiert da sehr stark drauf (vor allem mit Ängsten und Tick-Verhalten).
Und noch etwas kommt dazu: Auch die Kleine muss betreut werden, am besten demnächst, eben wegen der Jobsuche von meinem Freund...
Habt ihr Ideen? Gibt es noch mehr Mamas, deren Kinder auch mit 3,5 einfach nicht so gut mit anderen Menschen eng zusammensein können? Ich möchte meinem Sohn so gerne den Freiraum lassen, den er noch zu brauchen scheint, aber ich weiß nicht wie...
Sorry für den Roman, aber es hat mir geholfen, mich zu ordnen.
Unser Sohn geht sei Mitte September in den Kindergarten. Leider klappt das nicht besonders gut. Er ist ausgeprochen sensibel und schüchtern und offenkundig völlig überfordert mit den Eindrücken in dem Kindergarten.
Eigentlich finde ich den Kindergarten okay - ich hätte ihn lieber in den Waldorfkindergarten gebracht, aber da haben wir keinen PLatz bekommen. Aber die Erzieherinnen sind sehr liebevoll und auch offen, sie lassen meinen Sohn so sein wie er ist.
Eher problematisch sind die anderen Kinder, die zum Teil so kleine Haudegen sind und auch wenn mein Sohn sich zu wehren weiß scheint ihn das immer sehr zu bekümmern. Er ist, wie gesagt sehr empfindlich und schon eine Kleinigkeit kann ihn tagelang beschäftigen...
In den letzten tagen wurde deutlich, dass es so nicht geht - er geht von 8 uhr (oft später, weil er nicht hin mag und stundenlang protestiert...
Offensichtlich ist es zu viel für ihn und wir haben beide das Gefühl, wir müssen handeln.
Nur, was machen wir nun? Mein Freund meint, unser Sohn sollte nur noch drei Tage (oder weniger) in den Kindergarten gehen - allerdings ist er gerade auf der SUche nach einem familientauglichen Halbtagsjob und da müsste der Kleine früher oder später doch eh wieder öfter hin...
Ihn ganz aus dem Kindergarten nehmen ginge auch, aber wir brauchen eine Alternative. Zum einen weil mein Freund wie gesagt einen Job sucht und ich wieder fast Vollzeit weg bin (und mein Freund braucht auch Entlastung im alltag), zum anderen weil mein Sohn auch den Kontakt braucht - aber eben in einem geringen Maß und mit nur wenigen Kindern...
Eine andere Möglichkeit wäre der Waldorfkindergarten. nur weiß ich nicht, ob das nicht noch viel mehr Stress bringt, ihn aus einem Kindergarten in den anderen zu gewöhnen. Mein Sohn hasst Veränderungen und reagiert da sehr stark drauf (vor allem mit Ängsten und Tick-Verhalten).
Und noch etwas kommt dazu: Auch die Kleine muss betreut werden, am besten demnächst, eben wegen der Jobsuche von meinem Freund...
Habt ihr Ideen? Gibt es noch mehr Mamas, deren Kinder auch mit 3,5 einfach nicht so gut mit anderen Menschen eng zusammensein können? Ich möchte meinem Sohn so gerne den Freiraum lassen, den er noch zu brauchen scheint, aber ich weiß nicht wie...
Sorry für den Roman, aber es hat mir geholfen, mich zu ordnen.