B(R)eikoststart weil ich bald wieder arbeiten muss?!
Verfasst: 10.07.2012, 23:39
Moinmoin,
ich bin gerade ganz arg hin und her gerissen.
Folgende Situation.
J. ist inzwischen 6. Monate alt und wiegt schon gute 9,5 kg, stillt voll und ist rundum zufrieden.
Seit ca. 3 Wochen ist er eindeutig Beikostreif. Das äußert sich so:
Wenn wir essen und er nicht mit am Tisch ist, wird er richtig sauer. Wenn wir ihn dann mit an den Tisch nehmen guckt er uns immer genau bei essen zu und greift nach allem was auf unseren Tellern liegt. Seitdem biete ich ihm zu jeder Mahlzeit Fingerfood an (Gurke, gekochte Möhre oder Kartoffel, Paprika, Melone). Er ist schon richtig geschickt geworden. Vor allem Gurken liebt er. Er lutscht dran und schluckt auch schon was runter.
Essen würde ich das aber noch nicht nennen. Eher Appetit anregen, er verlangt dann nämlich immer relativ bald die Brust.
Ich fange in 4 Wochen wieder an zu arbeiten.
Dann bin ich ca 4 Tage die Woche täglich 4-8 Stunden unterwegs (immer unterschiedlich). Mein Mann ist dann in Elternzeit.
Leider ist er nicht ganz so geduldig mit dem Fingerfood wie ich.
Sollte J. bis dahin noch nicht wirklich essen würde das für mich heißen, dass ich ziemlich viel abpumpen muss. Das funktioniert ziemlich mühsam bei mir und J. liebt die Flasche auch nicht wirklich. Klar, daran wird er sich gewöhnen und mein mann kann ihn auch in der Mittagspause mal zum stillen vorbei bringen (nicht jeden Tag, da er auch 25 Minuten fahren müsste dafür).
Heute habe ich dann einfach mal einen kleinen Brei gekocht. Möhre/Kartoffel.
Habe ihm wieder sein Fingerfood (auch Möhre und Karoffel) hingestellt. Das hat er bereitwillig gemümmelt.
Den Brei fand er auch sehr interessant.
Aber wie zum Teufel "füttert" man Brei? Er hat immer nach dem Löffel gegriffen und wollte dran rumnuckeln. Ich hab in dann auch gelassen.
Das war aber ein riiiiiiesen Schwe*nkram. Ist das bei euch auch so? Lasst ihr eure Kinder den Löffel und den Brei anfassen? Ich fände es komisch und kann mir auch nicht vorstellen, dass J. sich das jemals gefallen lassen würde, ihm einen Löffel nach dem anderen "reinzuschieben".
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Wenn ich nicht arbeiten gehen müsste, würde ich ihn weiter einfach ganz entspannt mit Fingerfood rumexperimentieren lassen und warten bis er mehr fordert oder eindeutig nicht satt wird und einfach weiter quasi vollstillen.
Ich weiß aber nicht ob ich es schaffe so viel abzupumen und Fertigmilch soll er nicht bekommen.
Es wäre also diesbezüglich schon praktisch, wenn er bis dahin zum Mittag was anderes als MuMi bekommen würde (und auch davon satt wäre).
Das würde bedeuten, dass ich mit diesem Fütterkram weitermache obwohls mir echt suspekt ist.
Sorry für den langen Text aber ich bin gerade wirklich etwas hilflos
ich bin gerade ganz arg hin und her gerissen.
Folgende Situation.
J. ist inzwischen 6. Monate alt und wiegt schon gute 9,5 kg, stillt voll und ist rundum zufrieden.
Seit ca. 3 Wochen ist er eindeutig Beikostreif. Das äußert sich so:
Wenn wir essen und er nicht mit am Tisch ist, wird er richtig sauer. Wenn wir ihn dann mit an den Tisch nehmen guckt er uns immer genau bei essen zu und greift nach allem was auf unseren Tellern liegt. Seitdem biete ich ihm zu jeder Mahlzeit Fingerfood an (Gurke, gekochte Möhre oder Kartoffel, Paprika, Melone). Er ist schon richtig geschickt geworden. Vor allem Gurken liebt er. Er lutscht dran und schluckt auch schon was runter.
Essen würde ich das aber noch nicht nennen. Eher Appetit anregen, er verlangt dann nämlich immer relativ bald die Brust.
Ich fange in 4 Wochen wieder an zu arbeiten.
Dann bin ich ca 4 Tage die Woche täglich 4-8 Stunden unterwegs (immer unterschiedlich). Mein Mann ist dann in Elternzeit.
Leider ist er nicht ganz so geduldig mit dem Fingerfood wie ich.
Sollte J. bis dahin noch nicht wirklich essen würde das für mich heißen, dass ich ziemlich viel abpumpen muss. Das funktioniert ziemlich mühsam bei mir und J. liebt die Flasche auch nicht wirklich. Klar, daran wird er sich gewöhnen und mein mann kann ihn auch in der Mittagspause mal zum stillen vorbei bringen (nicht jeden Tag, da er auch 25 Minuten fahren müsste dafür).
Heute habe ich dann einfach mal einen kleinen Brei gekocht. Möhre/Kartoffel.
Habe ihm wieder sein Fingerfood (auch Möhre und Karoffel) hingestellt. Das hat er bereitwillig gemümmelt.
Den Brei fand er auch sehr interessant.
Aber wie zum Teufel "füttert" man Brei? Er hat immer nach dem Löffel gegriffen und wollte dran rumnuckeln. Ich hab in dann auch gelassen.
Das war aber ein riiiiiiesen Schwe*nkram. Ist das bei euch auch so? Lasst ihr eure Kinder den Löffel und den Brei anfassen? Ich fände es komisch und kann mir auch nicht vorstellen, dass J. sich das jemals gefallen lassen würde, ihm einen Löffel nach dem anderen "reinzuschieben".
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Wenn ich nicht arbeiten gehen müsste, würde ich ihn weiter einfach ganz entspannt mit Fingerfood rumexperimentieren lassen und warten bis er mehr fordert oder eindeutig nicht satt wird und einfach weiter quasi vollstillen.
Ich weiß aber nicht ob ich es schaffe so viel abzupumen und Fertigmilch soll er nicht bekommen.
Es wäre also diesbezüglich schon praktisch, wenn er bis dahin zum Mittag was anderes als MuMi bekommen würde (und auch davon satt wäre).
Das würde bedeuten, dass ich mit diesem Fütterkram weitermache obwohls mir echt suspekt ist.
Sorry für den langen Text aber ich bin gerade wirklich etwas hilflos