Ist der Tuchmarkt übersättigt? Gedanken zum ATTAsein
Verfasst: 09.05.2012, 14:37
Als ich 2005 mit dem Tragen begann, war alles noch einfach. Mir bekannt waren die Firmen Didymos, Hoppediz und Storchenwiege. Ich suchte mir aus dem überschaubaren Angebot ein möglichst neutrales Tuch aus, das überall dazupassen sollte und kaufte einen Didymos Lars, direkt bei Didymos. Die wenigen Sondermodelle, die es gab hab ich gar nicht beachtet. Nur Ninos oder Indios mit weiß. Laaaangweilig!
Ein halbes Jahr später kaufte ich noch ein dünnes Sommertuch (blaue Blätter) dazu, dann noch ein kurzes (gebrauchte Katja). Beim zweiten Kind hab ich dann so richtig den Spaß am viele-Tücher-zur-Auswahl-haben entdeckt, und so rutschte ich dann rein ins ATTAtum. Immer mit dem beruhigenden Gedanken im Hinterkopf, ich kann sie ja jederzeit wieder verkaufen. Zeitgleich ging es dann so richtig los mit Sondermodellen.
In den letzten Jahren sind so viele neue Firmen (Ellevill, Kokadi, Oscha, Natibaby,...), dazugekommen, jede Woche erscheint mindestens ein neues Sondermodell, neue Materialien, neue Muster. Es gibt Pre-orders, Superlimitierte Modelle, Nervenkitzel. Die Stapel wachsen und wachsen, in den Verkaufsforen wird man nichts mehr ohne großen Verlust los, wenn es nicht gerade das ultimativ limitierte Super-Sonder-Tuch ist. Der Markt wirkt übersättigt.
Ein Auf und Ab beim Tücherverkaufen gab es schon immer, aber in letzter Zeit habe ich wirklich das Gefühl, der Plafond ist erreicht. Es sind zu viele Tücher im Umlauf.
Es kommen so viele neue Tücher raus, aber es gibt in derselben Zeit nicht genug neue Tragemamas und potentielle ATTAs, die dazukommen, um das abzufangen. In meiner Tücherlade stauen sich 27 Tücher, ich wollte nie so viele haben, ich verwende längst nicht mehr alles, bin aber (noch) nicht bereit, die nicht verwendeten zu Schleuderpreisen rauszuschmeißen.
Ich finds toll so eine große Auswahl zu haben und viel auszuprobieren, aber ich denke, ich bin kurz vorm Aussteigen. Mir wird das gerade alles zu viel. Der Suchtfaktor machts natürlich schwer, aber irgendwie merke ich, daß ich langsam doch die Lust verliere, da noch viel länger mitzumachen. Es ist mir zu streßig, dauernd auf dem Laufenden bleiben zu müssen, um nur ja nichts zu versäumen. Ich will wieder lernen, wirklich Freude an dem zu haben, was ich habe. Nicht dauernd Angst zu haben, etwas zu versäumen oder meinen ein Tuch haben zu müssen, nur weil viele davon schwärmen.
Sagt übrigens eine bekennende ATTA, die gerade 3 Tücher auf dem Weg hierher hat...
Wie geht das weiter mit dem Tuchmarkt? Wie lange kann sich das noch steigern? Was meint ihr?
Wie geht es euch gerade in diesen Zeiten des Tuchüberflusses?
Ein halbes Jahr später kaufte ich noch ein dünnes Sommertuch (blaue Blätter) dazu, dann noch ein kurzes (gebrauchte Katja). Beim zweiten Kind hab ich dann so richtig den Spaß am viele-Tücher-zur-Auswahl-haben entdeckt, und so rutschte ich dann rein ins ATTAtum. Immer mit dem beruhigenden Gedanken im Hinterkopf, ich kann sie ja jederzeit wieder verkaufen. Zeitgleich ging es dann so richtig los mit Sondermodellen.
In den letzten Jahren sind so viele neue Firmen (Ellevill, Kokadi, Oscha, Natibaby,...), dazugekommen, jede Woche erscheint mindestens ein neues Sondermodell, neue Materialien, neue Muster. Es gibt Pre-orders, Superlimitierte Modelle, Nervenkitzel. Die Stapel wachsen und wachsen, in den Verkaufsforen wird man nichts mehr ohne großen Verlust los, wenn es nicht gerade das ultimativ limitierte Super-Sonder-Tuch ist. Der Markt wirkt übersättigt.
Ein Auf und Ab beim Tücherverkaufen gab es schon immer, aber in letzter Zeit habe ich wirklich das Gefühl, der Plafond ist erreicht. Es sind zu viele Tücher im Umlauf.
Es kommen so viele neue Tücher raus, aber es gibt in derselben Zeit nicht genug neue Tragemamas und potentielle ATTAs, die dazukommen, um das abzufangen. In meiner Tücherlade stauen sich 27 Tücher, ich wollte nie so viele haben, ich verwende längst nicht mehr alles, bin aber (noch) nicht bereit, die nicht verwendeten zu Schleuderpreisen rauszuschmeißen.
Ich finds toll so eine große Auswahl zu haben und viel auszuprobieren, aber ich denke, ich bin kurz vorm Aussteigen. Mir wird das gerade alles zu viel. Der Suchtfaktor machts natürlich schwer, aber irgendwie merke ich, daß ich langsam doch die Lust verliere, da noch viel länger mitzumachen. Es ist mir zu streßig, dauernd auf dem Laufenden bleiben zu müssen, um nur ja nichts zu versäumen. Ich will wieder lernen, wirklich Freude an dem zu haben, was ich habe. Nicht dauernd Angst zu haben, etwas zu versäumen oder meinen ein Tuch haben zu müssen, nur weil viele davon schwärmen.
Sagt übrigens eine bekennende ATTA, die gerade 3 Tücher auf dem Weg hierher hat...
Wie geht das weiter mit dem Tuchmarkt? Wie lange kann sich das noch steigern? Was meint ihr?
Wie geht es euch gerade in diesen Zeiten des Tuchüberflusses?