"Hobbys" eurer Kinder..
Verfasst: 14.03.2012, 10:36
Ich weiß gar nicht wie ich's schreiben soll. Eigentlich kann ich's gar nicht formulieren. Es ist auch nichts Weltbewegendes...
Ich hatte so ne grundsätzliche Vorstellung - was ja schonmal verwerflich ist
- was meine Tochter mal so macht in ihrer Freizeit. Natürlich geprägt durch meine Kindheit. Es gibt Dinge, die würd ich ihr wünschen, daß sie sie auch macht und Dinge, davon würd ich ihr eher abraten.
Hmmm, ich krieg irgendwie die Kurve nicht. VIelleicht fang ich anders an und erzähll mal, was sie so macht..
Sie hat mich gerade zwei Tage überredet an einem Schachtraining teilzunehmen und nun hat sich ihr Vater breitschlagen lassen und sie hat nun ab nächsten Montag 10x Schach von 15-16h in ihrer Grundschule. Ihre Schachbegeisterung kommt durch den Hort (ich hab keine Ahnung von Schach), da spielt eine Erzieherin mit ihr regelmäßig Schach. (Hintergrund ist auch, daß sie leider das einzige Mädchen in ihrem Alter im Hort ist und daß sie eh schon Erwachsenen sehr zugewandt ist
)
Es paßt gerade ganz gut am Montag, da vorgestern ihr letztes Schwimmtraining war und sie nun das Schwimmbad und den Tag wechselt, da sie eine Gruppe weitergekommen ist.
Dienstag hat sie nach der Schule Musikschule aus dem einfachen Grund, daß sie hier die Kinder kein Instrument spielen lassen ohne diese dämliche musikalische Früherziehung.
Meine Tochter möchte seit sie 4 ist Geige spielen, aber ich schätze, wenn sie es dann darf hat sie kein Bock mehr dazu - berechtigter Weise.
Mittwoch geht sie zum Türkischkurs, wo sie unbedingt hinwollte, da es die Sprache ihres Papas ist, der aber versäumt hat es ihr beizubringen. Letztendlich unterstütze ich es sehr, gerade als großer Sprachenfan. Jegliche Sprache sehe ich als Bereicherung für einen Menschen. Nur richtig glücklich bin ich damit nicht, da sie ja eigentlich vor nem Jahr mit Rhönrad anfangen wollte und das aber eben Mittwoch stattfindet.
Mittwoch nach dem Türkisch ist nun das Schwimmtraining, das bis jetzt am Montag war. Eigentlich sehr geschickt, denn dann können wir mit einmal in die Stadt fahren (wie sind 2 Studen unterwegs, einfach!) zwei Kurse abdecken.
So, sie macht also Schwimmverein und nen Sprachkurs und nun 10x Schach am Montag. Ausgewogen, nicht zu viel (hier haben die meisten Kinder jeden Tag etwas).
Und sie ist nach wie vor nicht in der Lage ein Rad zu schlagen, geschweige denn einen Handstandüberschlag zu machen o. ä. Nein, nein, nicht mißverstehen, ich möchte kein Turnkind züchten, aber ich hatte irgendwie die Vorstellung das mein Kind (so wie alle in der Familie und der Familie meiner Schwester) wenigstens in den Turnverein geht. Nichtmal um Leistungsturnerin zu werden, nein, eher um ne gewisse Basis zu bekommen, eine gewisse Gelenkigkeit und hmmm, ja, ich geb's zu, ich fand immer in der Schule, daß man es extrem leicht hat wenn man sehr gut in Sport ist.
Also ich fürchte ja mißverstanden zu werden und hab wirklich Probleme zu erklären was mich jetzt stört und warum. Hmm, vielleicht sollt ich mich mal von den gängigen Klischees lösen.
(Als die Idee bei meiner Tochter mit dem Schach kam, dachte ich insgeheim, oh Mann, jetzt fehlt nur noch die Nickelbrille...
) Wie soll ich sagen, ich würde statt Schach und Sprachkurs jetzt Turnen bzw. Rhönrad eher als ne Bereicherung für eine 6jährige empfinden.
Und jetzt ist sie ausgerechnet auch noch im Schwimmverein, was ja grundsätzlich nicht schlecht ist. (Wenistens die einzige Bewegung) Nur, ich hab Schwimmen als Leistungssport betrieben, hab Jahre lang meine Bahnen im Chlor gezogen und mir oft gedacht, warum hast du dir keine interessantere, schönere Sportart ausgesucht? Ich glaub deswegen auch dieses Posting: Gestern war Vorschwimmen für die neue Einteilung und ich sah sie da mit Schwimmanzug und Badekappe und sah mich selbst vor mir. Dann kraulte sie da im Becken (über den Stil müssen wir nicht sprechen, der ist noch ausbaufähig
) und ich dachte mir, oh Mann, jetzt macht sie das gleiche wie ich, dabei gibt es so schöne Sportarten wo man nicht Stunden im Chlor verbringt (das Bad, ein Schulschwimmbad, war extrem stark gechlort gestern).
Konnte ich irgendwie verständlich machen, was mich stört? Irgendwie dacht ich gestern, dumm gelaufen das alles.
(Meine Tochter würde übrigens von sich selbst behaupten, daß sie ein Rad schlagen kann...
Sagen wir, es ist halt etwas unbeholfen..)
Ich hatte so ne grundsätzliche Vorstellung - was ja schonmal verwerflich ist
Hmmm, ich krieg irgendwie die Kurve nicht. VIelleicht fang ich anders an und erzähll mal, was sie so macht..
Sie hat mich gerade zwei Tage überredet an einem Schachtraining teilzunehmen und nun hat sich ihr Vater breitschlagen lassen und sie hat nun ab nächsten Montag 10x Schach von 15-16h in ihrer Grundschule. Ihre Schachbegeisterung kommt durch den Hort (ich hab keine Ahnung von Schach), da spielt eine Erzieherin mit ihr regelmäßig Schach. (Hintergrund ist auch, daß sie leider das einzige Mädchen in ihrem Alter im Hort ist und daß sie eh schon Erwachsenen sehr zugewandt ist
Es paßt gerade ganz gut am Montag, da vorgestern ihr letztes Schwimmtraining war und sie nun das Schwimmbad und den Tag wechselt, da sie eine Gruppe weitergekommen ist.
Dienstag hat sie nach der Schule Musikschule aus dem einfachen Grund, daß sie hier die Kinder kein Instrument spielen lassen ohne diese dämliche musikalische Früherziehung.
Mittwoch geht sie zum Türkischkurs, wo sie unbedingt hinwollte, da es die Sprache ihres Papas ist, der aber versäumt hat es ihr beizubringen. Letztendlich unterstütze ich es sehr, gerade als großer Sprachenfan. Jegliche Sprache sehe ich als Bereicherung für einen Menschen. Nur richtig glücklich bin ich damit nicht, da sie ja eigentlich vor nem Jahr mit Rhönrad anfangen wollte und das aber eben Mittwoch stattfindet.
Mittwoch nach dem Türkisch ist nun das Schwimmtraining, das bis jetzt am Montag war. Eigentlich sehr geschickt, denn dann können wir mit einmal in die Stadt fahren (wie sind 2 Studen unterwegs, einfach!) zwei Kurse abdecken.
So, sie macht also Schwimmverein und nen Sprachkurs und nun 10x Schach am Montag. Ausgewogen, nicht zu viel (hier haben die meisten Kinder jeden Tag etwas).
Und sie ist nach wie vor nicht in der Lage ein Rad zu schlagen, geschweige denn einen Handstandüberschlag zu machen o. ä. Nein, nein, nicht mißverstehen, ich möchte kein Turnkind züchten, aber ich hatte irgendwie die Vorstellung das mein Kind (so wie alle in der Familie und der Familie meiner Schwester) wenigstens in den Turnverein geht. Nichtmal um Leistungsturnerin zu werden, nein, eher um ne gewisse Basis zu bekommen, eine gewisse Gelenkigkeit und hmmm, ja, ich geb's zu, ich fand immer in der Schule, daß man es extrem leicht hat wenn man sehr gut in Sport ist.
Also ich fürchte ja mißverstanden zu werden und hab wirklich Probleme zu erklären was mich jetzt stört und warum. Hmm, vielleicht sollt ich mich mal von den gängigen Klischees lösen.
Und jetzt ist sie ausgerechnet auch noch im Schwimmverein, was ja grundsätzlich nicht schlecht ist. (Wenistens die einzige Bewegung) Nur, ich hab Schwimmen als Leistungssport betrieben, hab Jahre lang meine Bahnen im Chlor gezogen und mir oft gedacht, warum hast du dir keine interessantere, schönere Sportart ausgesucht? Ich glaub deswegen auch dieses Posting: Gestern war Vorschwimmen für die neue Einteilung und ich sah sie da mit Schwimmanzug und Badekappe und sah mich selbst vor mir. Dann kraulte sie da im Becken (über den Stil müssen wir nicht sprechen, der ist noch ausbaufähig
Konnte ich irgendwie verständlich machen, was mich stört? Irgendwie dacht ich gestern, dumm gelaufen das alles.
(Meine Tochter würde übrigens von sich selbst behaupten, daß sie ein Rad schlagen kann...