Nur so viertel Windelfrei
Verfasst: 22.02.2012, 15:47
Hallo,
bis zur Geburt meiner Tochter war ich fest davon überzeugt, sie windelfrei aufwachsen zu lassen. Nun sieht das aus verschiedenen Gründen anders aus: Sie ist nun fast sechs Monate alt und trägt zu 90% des Tages und der Nacht eine Windel. Dennoch halten wir sie bei jedem Windelwechsel ab, außerdem zu den klassischen Pieselzeiten (nach dem Schlaf, nach ausgiebigem Stillen etc.) und wenn sie es (vermutlich) anmeldet. Es klappt auch oft, dass sie tatsächlich ins Töpfchen pieselt. Wir glauben also, dass wir trotz Windel einen Teil der Ausscheidungskommunikation am Laufen halten. Nur hat das häufige Abhalten zur Folge, dass der Windelverbrauch sehr hoch ist. Anders als Nicht-Abhaltekinder öffnen wir tagsüber bestimmt einmal pro Stunde die Windel, um sie abzuhalten. Wenn wir aber nicht im Rhythmus sind, ist die Windel meistens schon ganz leicht nass. Nicht Abhalte-Kinder würden die Windel dann weitere zwei Stunden tragen. Wir fühlen uns aber komisch, ihr die nasse Windel nach dem erfolgreichen oder erfolglosen Abhalten wieder anzuziehen. Vielleicht sind wir da auch zu pingelig. Der Respekt vor den Ausscheidungskommunikation meiner Tochter steht also direkt meinem Öko-Gewissen gegenüber. Ich weiß, dass manche hier ein ähnlich sehr frei interpretiertes windelfrei- oder zumindest Abhaltekonzept leben. Wie macht Ihr das?
(Achja: richtig echtes windelfrei nach Boucke, Lindmayr etc. geht aus diversen Gründen (noch) nicht. Daher ist das momentan keine Lösung für unser Problem.)
Ich hoffe, Ihr habt Ideen.
Liebe Grüße
Kloentje
bis zur Geburt meiner Tochter war ich fest davon überzeugt, sie windelfrei aufwachsen zu lassen. Nun sieht das aus verschiedenen Gründen anders aus: Sie ist nun fast sechs Monate alt und trägt zu 90% des Tages und der Nacht eine Windel. Dennoch halten wir sie bei jedem Windelwechsel ab, außerdem zu den klassischen Pieselzeiten (nach dem Schlaf, nach ausgiebigem Stillen etc.) und wenn sie es (vermutlich) anmeldet. Es klappt auch oft, dass sie tatsächlich ins Töpfchen pieselt. Wir glauben also, dass wir trotz Windel einen Teil der Ausscheidungskommunikation am Laufen halten. Nur hat das häufige Abhalten zur Folge, dass der Windelverbrauch sehr hoch ist. Anders als Nicht-Abhaltekinder öffnen wir tagsüber bestimmt einmal pro Stunde die Windel, um sie abzuhalten. Wenn wir aber nicht im Rhythmus sind, ist die Windel meistens schon ganz leicht nass. Nicht Abhalte-Kinder würden die Windel dann weitere zwei Stunden tragen. Wir fühlen uns aber komisch, ihr die nasse Windel nach dem erfolgreichen oder erfolglosen Abhalten wieder anzuziehen. Vielleicht sind wir da auch zu pingelig. Der Respekt vor den Ausscheidungskommunikation meiner Tochter steht also direkt meinem Öko-Gewissen gegenüber. Ich weiß, dass manche hier ein ähnlich sehr frei interpretiertes windelfrei- oder zumindest Abhaltekonzept leben. Wie macht Ihr das?
(Achja: richtig echtes windelfrei nach Boucke, Lindmayr etc. geht aus diversen Gründen (noch) nicht. Daher ist das momentan keine Lösung für unser Problem.)
Ich hoffe, Ihr habt Ideen.
Liebe Grüße
Kloentje