Hungerstreik
Verfasst: 20.12.2011, 12:02
Hallo zusammen,
zum ersten Mal in meinem Leben nutze ich tatsächlich ein Internetforum, weil mir bisher niemand wirklich weiterhelfen konnte und ich langsam echt durch bin.
Unsere kleine Supermaus wird in drei Tagen 13 Monate alt und hat seit zwei Monaten kein Interesse mehr an fester Nahrung und will wieder voll gestillt werden.
Sie wurde nach dreitägigem Geburtsmarathon und Blaulichtfahrt per Kaiserschnitt geboren und ich habe sie erst zehn Stunden nach der Geburt so richtig zu mir bekommen. Vorher hat sie einmal kurz angedockt und wurde mir wieder "weggenommen". Gott sei Dank hat das Stillen trotdem sehr gut funktioniert und ich hatte von Anfang an Milch für zwei.
Mit neun Monaten fing sie langsam an, sich für frische Nahrung zu interessieren. Jeglichen Brei/püriertes Gemüse etc. hatte sie verschmäht und stattdessen mit Frischobst angefangen. Sie hat immer nur kleine Mengen probiert, aber mit Leidenschaft geschmatzt. Nach und nach ging auch mal der Mund ein stückweit auf, wenn ein Löffel mit anderer Nahrung vorbeikam.
Generell stille ich sie sehr gerne und merke, wie sehr sie auch den Kuschelfaktor genießt. Vor zwei Monaten war ich so weit, dass ich nur noch morgens und abends gestillt habe und ich hatte mich endlich wieder vitaler und kraftvoller gefühlt. Schwangerschaft und das erste Jahr haben deutliche Spuren bei mir hinterlassen und ich fühle mich um Jahre gealtert (bin auch "schon" 39).
Dann hat sie von einem Tag auf den anderen den Löffel verweigert und vier Tage lang tagsüber nichts außer Wasser zu sich genommen. Natürlich hatte sie superschlechte Laune und wahrscheinlich Hunger und hat den kompletten Tag geschrien. Es war klar, dass sie wieder zurück an die Brust wollte. Auf den Rat eines Heilpraktikers hin hatte ich mich jedoch genau diese 4-5 Tage zuvor entschieden, langsam abzustillen. Weil ich nicht weiter wusste, habe ich sie wieder angedockt und von einer Minute auf die andere ein glückliches Kind gehabt - welches jetzt aber auch nachts wieder gestillt werden möchte!!!
Ich sehe nun wieder so fertig aus, dass ich schon auf der Straße angesprochen werde und fühle mich körperlich einfach nur noch müde. Immer wieder werde ich auf die Kleine angesprochen, weil sie so außerordentlich freundlich und ausgeglichen ist - doch ich habe momentan das Gefühl, dass sie mich wie ein kleiner Vampir aussaugt und bekomme manchmal regelrecht Aggressionen... Und immer wieder nagt das schlechte Gewissen an mir, weil Schwangerschaft und Geburt so schiwerig waren und ich Angst habe, dass sie sich nicht geliebt fühlen könnte...
Wir haben generell den Wunsch nach einem zweiten Kind, aber ich möchte gerne eine Phase ohne Stillen und Schwangerschaft dazwischen haben, in der ich für mich Kraft schöpfen kann!Und mein Mann und ich sind nicht mehr die Jüngsten...
Hat irgendjemand einen Hinweis für mich, was ich tun kann, damit die Kleine sich besser abnabeln kann/ Lust auf andere Nahrung bekommt...? Ich liebe dieses kleine Wesen so sehr und fühle mich ehrlich gesagt so verunsichert, wie nie zuvor in meinem Leben!
Freue mich über eine ANtwort und wünsche Allen einen schönen (winterlich-weißen) Tag
Anandama
zum ersten Mal in meinem Leben nutze ich tatsächlich ein Internetforum, weil mir bisher niemand wirklich weiterhelfen konnte und ich langsam echt durch bin.
Unsere kleine Supermaus wird in drei Tagen 13 Monate alt und hat seit zwei Monaten kein Interesse mehr an fester Nahrung und will wieder voll gestillt werden.
Sie wurde nach dreitägigem Geburtsmarathon und Blaulichtfahrt per Kaiserschnitt geboren und ich habe sie erst zehn Stunden nach der Geburt so richtig zu mir bekommen. Vorher hat sie einmal kurz angedockt und wurde mir wieder "weggenommen". Gott sei Dank hat das Stillen trotdem sehr gut funktioniert und ich hatte von Anfang an Milch für zwei.
Mit neun Monaten fing sie langsam an, sich für frische Nahrung zu interessieren. Jeglichen Brei/püriertes Gemüse etc. hatte sie verschmäht und stattdessen mit Frischobst angefangen. Sie hat immer nur kleine Mengen probiert, aber mit Leidenschaft geschmatzt. Nach und nach ging auch mal der Mund ein stückweit auf, wenn ein Löffel mit anderer Nahrung vorbeikam.
Generell stille ich sie sehr gerne und merke, wie sehr sie auch den Kuschelfaktor genießt. Vor zwei Monaten war ich so weit, dass ich nur noch morgens und abends gestillt habe und ich hatte mich endlich wieder vitaler und kraftvoller gefühlt. Schwangerschaft und das erste Jahr haben deutliche Spuren bei mir hinterlassen und ich fühle mich um Jahre gealtert (bin auch "schon" 39).
Dann hat sie von einem Tag auf den anderen den Löffel verweigert und vier Tage lang tagsüber nichts außer Wasser zu sich genommen. Natürlich hatte sie superschlechte Laune und wahrscheinlich Hunger und hat den kompletten Tag geschrien. Es war klar, dass sie wieder zurück an die Brust wollte. Auf den Rat eines Heilpraktikers hin hatte ich mich jedoch genau diese 4-5 Tage zuvor entschieden, langsam abzustillen. Weil ich nicht weiter wusste, habe ich sie wieder angedockt und von einer Minute auf die andere ein glückliches Kind gehabt - welches jetzt aber auch nachts wieder gestillt werden möchte!!!
Ich sehe nun wieder so fertig aus, dass ich schon auf der Straße angesprochen werde und fühle mich körperlich einfach nur noch müde. Immer wieder werde ich auf die Kleine angesprochen, weil sie so außerordentlich freundlich und ausgeglichen ist - doch ich habe momentan das Gefühl, dass sie mich wie ein kleiner Vampir aussaugt und bekomme manchmal regelrecht Aggressionen... Und immer wieder nagt das schlechte Gewissen an mir, weil Schwangerschaft und Geburt so schiwerig waren und ich Angst habe, dass sie sich nicht geliebt fühlen könnte...
Wir haben generell den Wunsch nach einem zweiten Kind, aber ich möchte gerne eine Phase ohne Stillen und Schwangerschaft dazwischen haben, in der ich für mich Kraft schöpfen kann!Und mein Mann und ich sind nicht mehr die Jüngsten...
Hat irgendjemand einen Hinweis für mich, was ich tun kann, damit die Kleine sich besser abnabeln kann/ Lust auf andere Nahrung bekommt...? Ich liebe dieses kleine Wesen so sehr und fühle mich ehrlich gesagt so verunsichert, wie nie zuvor in meinem Leben!
Freue mich über eine ANtwort und wünsche Allen einen schönen (winterlich-weißen) Tag
Anandama