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Der erste Geburtstagskuchen?
Verfasst: 26.09.2011, 15:50
von mesmetron
Huhu an alle,
ich bin mir jetzt wirklich nicht so sicher ob das hier rein gehört, und in der Suchfunktion habe ich zwar nette Bilder gefunden aber nichts was mir meine Frage beantwortet.
Aaaalso, wir feiern hier bald (bald heißt in ca. 3 Monaten) einen allerersten Geburtstag! Und klar, da soll auch ein Kuchen her.
Einer der möglichst allen schmeckt, und von dem die Oma keinen Ausschlag bekommt (also ohne Weizen)
Obwohl, hauptsache er schmeckt N. und mein Freund isst sowieso alles und backen tun wir auch meist nur mit Dinkelmehl.
Darf ein einjähriges Kind überhaupt Kuchen essen?
Ich hab' leider garkeine Ahnung was man denn mit einem Jahr essen "darf".. Das Ding sollte zumindest wie ein Kuchen aussehen *hihi* Ich könnte mir vorstellen dass ich irgendwas Karottenartiges mache, aber im Dezember? Dann muss ich noch schnell welche einlagern.
Achso, wir sind außerdem vegan und daher gibts bei uns keine Butter, sondern Margarine- und die sollten "kleine Kinder" doch auch nicht essen?
Ich kenne ein Foto von meinem ersten Geburtstag, und was ich da für einen Kuchen hatte... Ich kann mir nicht vorstellen dass das gesund war und dass ich danach kein Bauchweh hatte.
Was habt ihr so zum 1. Geburtstag gezaubert?
Hoffe ich bin hier nicht ganz falsch gelandet!
Danke schonmal für die Antworten!
Lg
Re: Der erste Geburtstagskuchen?
Verfasst: 26.09.2011, 17:28
von lala
Wir hatten beim ersten Kind eine Rübli-Torte (da war ich noch halbwegs streng mit Ernährung), aber ob die all Deine Kriterien erfüllt weiß ich auch nicht. Den ersten Kuchen vom zweiten Kind weiß ich nicht mehr, der war aber "ganz normal" und Bauchweh hatte es keinen davon! Gesund braucht ein Kuchen meines Erachtens nicht zwingend sein, er ist was besonderes und darf einfach nur gut schmecken.
(Was für ne blöde Unterstellung, dass ein Einjähriges von normalem Kuchen zwingend Bauchweh bekommt

).
Re: Der erste Geburtstagskuchen?
Verfasst: 26.09.2011, 17:47
von mesmetron
Hallo,
danke für die schnelle Antwort!
So war das nicht gemeint das mit dem Bauchweh

Auf diesem Photo war eine Art Buttercrémetorte mit was weiß ich wie viel Schokolade und Smarties und all jenes, deswegen meinte ich dass ich mir nicht vorstellen kann dass ich davon kein Bauchweh bekam, würde ich heute noch
Bitte nicht falsch verstehen!
Re: Der erste Geburtstagskuchen?
Verfasst: 26.09.2011, 17:50
von lala
Ah, okay, Buttercremetorte ist nochmal eine andere Liga als Rührkuchen. Ich habe vorhin gesehen, dass jemand nach eifreien Kuchen gesucht hat:
http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... &p=2248889
Ich denke, die "Schwierigkeit" liegt eher im vegan als im ersten Geburstag, soweit ich das mitbekommen habe, sind die "offiziellen" Beikostregeln nicht mehr so streng wie bei meiner Großen damals.
Re: Der erste Geburtstagskuchen?
Verfasst: 26.09.2011, 18:05
von mesmetron
Danke für den Link, auf diesen Teil der Foren kann ich allerdings nicht zugreifen.
Eifrei ist kein Problem, da kenne ich Rezepte en masse, ich hab mich halt gefragt ob dann Zucker, Margarine, eventuell Nüsse, o.ä. eben "schon okay" sind..
N. isst ja bis jetzt "nur" Gemüse und einen Milchgetreidebrei, und von diesem Stand aus habe ich jetzt eben gedacht. Nicht dass ihr der Kuchen auf den Magen schlägt (weiß aber natürlich nicht was sie bis zu ihrem 1. Geburtstag essen wird..)

Re: Der erste Geburtstagskuchen?
Verfasst: 26.09.2011, 18:10
von lala
Puh, dann bin ich überfragt, aber such doch vielleicht mal nach Beikost, irgendwo ist sind hier die aktuellen Empfehlungen bestimmt verlinkt.
Re: Der erste Geburtstagskuchen?
Verfasst: 26.09.2011, 21:53
von Ashika
Ich denke ob du deinem Kind mit einem Jahr schon Zucker geben willst ist eine rein persönliche Entscheidung. Ich wollte es damals noch nicht und deshalb gab es bei uns für den Sohnemann einen veganen Bananenkuchen (ist eher so ne Art Brot und für die Erwachsenen wahrscheinlich nicht was sie an einem Geburtstag erwarten).
Aber zu deiner Frage was man überhaupt schon geben kann gibt es z.b. diese Liste (ohne Anspruch auf Richtigkeit aus wissenschaftlicher Sicht

)
http://www.gesundwachsen.org/de/welche- ... chem-alter
Re: Der erste Geburtstagskuchen?
Verfasst: 26.09.2011, 22:03
von kÜRBISHEXE
Wie wäre es mit nem Rohkostkuchen?
Supereinfach, superschnell, supergesund, superlecker...
400g Mandeln oder Nüsse (oder 200g Mandeln und 200 g Haselnüsse) mahlen (oder gemahlen kaufen)
1 oder 2 reife Bananen zermatschen und mit den gemahlenen Mandeln/Nüssen vermengen
eine Springform mit Backpapier auslegen und darauf die Masse geben, gleichmäßig verteilen und am Rand etwas hoch drücken.
Als Belag kannst Du alles mögliche nehmen.
Momentan bieten sich vielleicht Äpfel an: etwa 8 Äpfel in ganz kl. Würfel schneiden, kannst auch noch getrocknete Datteln über Nacht einweichen, zerkleinern und untermengen. Evtl Zimt untermengen
Die Äpfel kommen dann auf den Boden.
Was auch superlecker schmeckt: Blaubeeren und Himbeeren oder rote Johannisbeeren vermischen, geschlagene Sahne unterheben und dies dann als Belag nehmen. (Ist halt dann nicht mehr roh/vegan

)
Der Kuchen sieht evtl. etwas nunja, gewöhnungsbedürftig aus, aber nem 1jährigen ist das ja egal

und er ist halt ganz ohne Zucker, Mehl...
Re: Der erste Geburtstagskuchen?
Verfasst: 27.09.2011, 10:30
von mesmetron
Vielen Dank für die Antworten!
Einen Rohkostkuchen habe ich auch schon in Betracht gezogen. Ich glaube so eine Art veganes "Bananenbrot" ohne Zucker wäre perfekt.
Bis jetzt hatte sie noch nichts mit Zucker probiert, und eigentlich möchte ich auch dass es so bleibt. Ich nasche mindestens für 5
Dann werde ich in den nächsten Monaten ein paar "Testläufe" starten!

Doofe Frage, gibt's im Winter eigentlich Bananen zu kaufen oder kann man die einfrieren?!
Danke & Lg
Re: Der erste Geburtstagskuchen?
Verfasst: 27.09.2011, 11:53
von Chenjila
Hallo,
bin auch auf der Suche nach nem Geburtstagskuchen, ohne Zucker ist wichtig, an sonsten soll er einfach lecker sein
Zur Bananenfrage - ich glaube, man kann sie roh nicht einfrieren (hab# sie mal über Nacht im Kühlschrank liegen gehabt - waren komplett braun... -Ich habe sie aber als Bananenmus schon eingefroren. Bananen pürieren und im Topf aufkochen lassen. Ich hab' sie in Schraubgläser gepackt und nach dem Abkühlen direkt in den Froster. Nach dem Pürieren die Bananen direkt aufkochen, wartet man zu lange, wird das Mus braun - geschmacklich egal, aber sieht halt nicht so schön aus.