Teil 2: Alle empfehlen mir abzustillen - möchte aber nicht.
Verfasst: 14.09.2011, 08:19
Hallo ihr Lieben,
ich bräuchte nochmal euren Rat bzw. eure Hilfe und da der letzte Thread nun schon weit abgeschlagen ist und so lang war, dachte ich mir ich erreiche euch so besser.
Ich hab versucht so viele Tipps und Ratschläge wie möglich umzusetzen und mir sind auch einige gelungen. Bei der kleinen Maus hat sich so einiges wieder verändert und ich kann aber nicht sagen, ob wirklich zum besseren. Am besten ich schildere mal etwas:
Nach meiner Vollkorn-Knäcke-Brot Diät habe ich ja meine Ernährung auf vollkornfrei umgestellt. Zunächst dachte ich, dass es nicht besser wurde, doch dann ging es tagsüber doch leicht besser, zwar gabs am Abend noch leichtes Bauchwehgemecker, aber das war nicht zu vergleichen, mit dem was wir schon durchgemacht hatten Dann kam der Freitag. Man könnte ihn auch als schwarzen Freitag bezeichnen. Den werd ich nicht so schnell vergessen. An dem Abend hatte sie Bauchschmerzen, wie nie zuvor. Sie hat geschrien wie am Spieß. Nichtmal das Tragetuch half. Nach einer geschlagenen Dreiviertelstunde schlimmsten durchschreiens, war ich so verzweifelt, dass wir in die Klinik gefahren sind. Wie es auch nicht anders sein sollte, hörte das Schreien mit einem Schlag zehn Meter vor der Klinik auf. Wir sind trotzdem rein und haben dann zwei Std. auf den Arzt gewartet und den hat sie dann sogar angelacht *blubber* Der konnte natürlich nichts feststellen, außer einen wunden Po. Der war aber zuvor noch nicht da, ich vermuste mal, dass er von den ollen parfümierten Öltüchern aus dem Krankenhaus stammte (hatte da nicht aufgepasst), da wir sie darin Wickeln mussten für das Fiebermessen und sie erneut in die Windel gemacht hatte. Dazu sollte ich sagen, dass sie an dem Tag schon dreimal in die Windel gemacht hatte, was eigentlich schon verwunderte. Aber sie hatte seit Mittwoch jeden Tag reingemacht und ich dacht einfach, dass sich endlich alles normalisiert.
Naja raus aus dem Krankenhaus und wir sind keine zehn Schritte gegangen, da fings wieder an. Wir sind dann trotzdem Heim und dort hat sie dann erneut eine Stunde geschrien, bis sie erschöpft eingeschlafen ist. Die nächsten zwei Nächte hat sie dann aber hervorragendst geschlafen. Die Blähungen nachts waren weg und ich musste nur 1-2 Mal ran, um ihren Durst zu löschen. Herrlich. Ich dachte wir hätten es nun endlich. Tagsüber gabs auch nur noch Mittag rum etwas Gemecker und dann am Abend ein bisschen. Wir empfanden es als wunderbar angenehm. Doch nun seit Sonntag ist wieder alles anders. Jetzt schreit sie nachts vor Bauchschmerzen, was sie noch nie zuvor getan hatte. Man hört es richtig im Bauch krachen. Sie schreit dann so sehr, dass sie nicht an die Brust geht, obwohl es dadurch besser wird. Jetzt versuch ich sie schon immer an die Brust zu nehmen, bevor sie anfängt zu weinen, aber das klappt nicht immer. Ab in der früh um 5:00 Uhr fängt sie dann an schmerzvoll zu drücken. Sie schreit dabei auch und sie pupst dann auch. Das dauert dann oft eine Stunde bis alle Pupse raus sind. Das ist für sie wirklich sehr harte Arbeit und nicht zu vergleichen mit dem Bettgewälze und den paar pupsen zuvor.
Zum Sonntag ist noch zu sagen, dass sie da den ganzen Tag über grünen flüssigen Stuhl hatte. Das war sicherlich Durchfall. Sechs solcher Windeln hatten wir sicherlich. Dazu hatte sie eine Temperatur von 37,5°C. Am Abend wars aber dann wieder bei 37,2°C. Ihr ging es so nicht schlecht, mein Eindruck war nur, dass sie etwas ruhiger als sonst war. Nicht so aufgedreht und tempramentvoll, wie sie ja sonst so ist. Ich dachte mir dabei nicht so viel und vermutete eher, dass die Zähne nun einschießen. Immerhin speichelt sie ja schon eine Zeit lang wie ein Wasserfall und beißt auch ständig auf allem herum. Am Montag hat sie uns dann gar nicht in die Windel gemacht, so war der Durchfall wieder weg.
Doch die Nächte blieben. Gestern Früh, also am Dienstag, hat sie uns dann so einige Pupse unter Schmerzen entgegengedrückt und am Ende dann noch einen mit viel Material. Danach war sie erstmal wieder glücklich. Sie hat mir dann über den Tag verteilt gehabt, erneut 4 Mal Material in die Windel gesetzt, zumeist nur ein bisschen was, wenn sie einen großen Pups rausgedrückt hatte. Sie pupst also auch wieder tagsüber. Er war auch wieder etwas grünlicher und flüssiger und am Abend hatten wir das gleiche Spielchen, wie am Freitag. Sie hat so schlimm geschrien. Und man hat auch gehört und gefühlt warum. Ihr ganzer Oberkörper, also sogar bis zum Brustkorb hoch, hat nur rumort und gegurgelt. Die Stunde war wirklich fürchterlich. Das einzig Schöne war - wenn man es so sagen kann - dass sie uns wirklich zwischen zwei Schreiphasen, für kurze Zeit angelacht hatte. Es ist schon wahnsinn, dass sie zwischen solchen Schmerzen für uns noch ein Lächeln über hat... Sie ist auf alle Fälle dann irgendwann erschöpft eingeschlafen, zwar unruhig und noch mit ein paar Schmerzen, aber sie schlief dann erstmal. Nachts hat sie wieder geschrien und in der Früh gedrückt, gedrückt, gedrückt, bis alle Pupse raus waren und in der Früh dann das Material.
So nun zerbrech ich mir jeden Tag den Kopf, was ich denn nun gegessen haben könnte, da es ja mal für zwei Tage super gut gelaufen ist! Vielleicht könnt ihr mir da helfen. Ich geb euch mal das was ich so vermute:
Am Sonntag hab ich ein wenig Wurstsalat mit Lauch und Radieschen gegessen, die hatte ich am nächsten Tag in Verdacht und hab die auch nun gestrichen. Am Montag Abend gabs dann ein Spiegelei mit Leberkäse und süßen Senf für mich. Ich vermute mal, dass es das Ei ist, was Blähungen verursachen kann. Gestern hab ich Mittag eine kleine Schüssel Ratatouille gehabt. Ich dachte gekochtes Gemüse, wäre verträglicher, ich hoffe es zumindest, sonst weiß ich bald nicht mehr was ich essen soll. Tagsüber esse ich eigentlich nicht sehr viel. Da kommt dann Weißbrot mit kalter Tomatensoße oder mit Butter und Wurst auf den Tisch. Weintrauben hab ich gegessen. Einen Apfel. Schnitzel. Joghurt. Gestern gabs Lachsröllchen (Lachs in Frischkäse und Crepe gerollt) und Champignons mit Feta gefüllt. Ich weiß einfach nicht worans noch liegen soll und hab schon Angst irgendetwas zu essen. Jetzt ist mir heute Früh eingefallen, dass ich letzte Woche mal so 4 Tage hintereinander vergessen habe, meine Nahrungsergänzungsmittel zu mir zu nehmen. Dass es vielleicht doch daran liegt? Ich lass sie jetzt mal weg, habe aber zugleich Angst, dass ich meine Nährstoffe so nicht zusammen bekomme, weil ich so wenig und so unabwechslungsreich nun esse.
Ich hoffe, ihr könnt mir nochmal helfen und auch Mut zusprechen.
Vielen lieben Dank schonmal!
Liebe Grüße,
Toncks
ich bräuchte nochmal euren Rat bzw. eure Hilfe und da der letzte Thread nun schon weit abgeschlagen ist und so lang war, dachte ich mir ich erreiche euch so besser.
Ich hab versucht so viele Tipps und Ratschläge wie möglich umzusetzen und mir sind auch einige gelungen. Bei der kleinen Maus hat sich so einiges wieder verändert und ich kann aber nicht sagen, ob wirklich zum besseren. Am besten ich schildere mal etwas:
Nach meiner Vollkorn-Knäcke-Brot Diät habe ich ja meine Ernährung auf vollkornfrei umgestellt. Zunächst dachte ich, dass es nicht besser wurde, doch dann ging es tagsüber doch leicht besser, zwar gabs am Abend noch leichtes Bauchwehgemecker, aber das war nicht zu vergleichen, mit dem was wir schon durchgemacht hatten Dann kam der Freitag. Man könnte ihn auch als schwarzen Freitag bezeichnen. Den werd ich nicht so schnell vergessen. An dem Abend hatte sie Bauchschmerzen, wie nie zuvor. Sie hat geschrien wie am Spieß. Nichtmal das Tragetuch half. Nach einer geschlagenen Dreiviertelstunde schlimmsten durchschreiens, war ich so verzweifelt, dass wir in die Klinik gefahren sind. Wie es auch nicht anders sein sollte, hörte das Schreien mit einem Schlag zehn Meter vor der Klinik auf. Wir sind trotzdem rein und haben dann zwei Std. auf den Arzt gewartet und den hat sie dann sogar angelacht *blubber* Der konnte natürlich nichts feststellen, außer einen wunden Po. Der war aber zuvor noch nicht da, ich vermuste mal, dass er von den ollen parfümierten Öltüchern aus dem Krankenhaus stammte (hatte da nicht aufgepasst), da wir sie darin Wickeln mussten für das Fiebermessen und sie erneut in die Windel gemacht hatte. Dazu sollte ich sagen, dass sie an dem Tag schon dreimal in die Windel gemacht hatte, was eigentlich schon verwunderte. Aber sie hatte seit Mittwoch jeden Tag reingemacht und ich dacht einfach, dass sich endlich alles normalisiert.
Naja raus aus dem Krankenhaus und wir sind keine zehn Schritte gegangen, da fings wieder an. Wir sind dann trotzdem Heim und dort hat sie dann erneut eine Stunde geschrien, bis sie erschöpft eingeschlafen ist. Die nächsten zwei Nächte hat sie dann aber hervorragendst geschlafen. Die Blähungen nachts waren weg und ich musste nur 1-2 Mal ran, um ihren Durst zu löschen. Herrlich. Ich dachte wir hätten es nun endlich. Tagsüber gabs auch nur noch Mittag rum etwas Gemecker und dann am Abend ein bisschen. Wir empfanden es als wunderbar angenehm. Doch nun seit Sonntag ist wieder alles anders. Jetzt schreit sie nachts vor Bauchschmerzen, was sie noch nie zuvor getan hatte. Man hört es richtig im Bauch krachen. Sie schreit dann so sehr, dass sie nicht an die Brust geht, obwohl es dadurch besser wird. Jetzt versuch ich sie schon immer an die Brust zu nehmen, bevor sie anfängt zu weinen, aber das klappt nicht immer. Ab in der früh um 5:00 Uhr fängt sie dann an schmerzvoll zu drücken. Sie schreit dabei auch und sie pupst dann auch. Das dauert dann oft eine Stunde bis alle Pupse raus sind. Das ist für sie wirklich sehr harte Arbeit und nicht zu vergleichen mit dem Bettgewälze und den paar pupsen zuvor.
Zum Sonntag ist noch zu sagen, dass sie da den ganzen Tag über grünen flüssigen Stuhl hatte. Das war sicherlich Durchfall. Sechs solcher Windeln hatten wir sicherlich. Dazu hatte sie eine Temperatur von 37,5°C. Am Abend wars aber dann wieder bei 37,2°C. Ihr ging es so nicht schlecht, mein Eindruck war nur, dass sie etwas ruhiger als sonst war. Nicht so aufgedreht und tempramentvoll, wie sie ja sonst so ist. Ich dachte mir dabei nicht so viel und vermutete eher, dass die Zähne nun einschießen. Immerhin speichelt sie ja schon eine Zeit lang wie ein Wasserfall und beißt auch ständig auf allem herum. Am Montag hat sie uns dann gar nicht in die Windel gemacht, so war der Durchfall wieder weg.
Doch die Nächte blieben. Gestern Früh, also am Dienstag, hat sie uns dann so einige Pupse unter Schmerzen entgegengedrückt und am Ende dann noch einen mit viel Material. Danach war sie erstmal wieder glücklich. Sie hat mir dann über den Tag verteilt gehabt, erneut 4 Mal Material in die Windel gesetzt, zumeist nur ein bisschen was, wenn sie einen großen Pups rausgedrückt hatte. Sie pupst also auch wieder tagsüber. Er war auch wieder etwas grünlicher und flüssiger und am Abend hatten wir das gleiche Spielchen, wie am Freitag. Sie hat so schlimm geschrien. Und man hat auch gehört und gefühlt warum. Ihr ganzer Oberkörper, also sogar bis zum Brustkorb hoch, hat nur rumort und gegurgelt. Die Stunde war wirklich fürchterlich. Das einzig Schöne war - wenn man es so sagen kann - dass sie uns wirklich zwischen zwei Schreiphasen, für kurze Zeit angelacht hatte. Es ist schon wahnsinn, dass sie zwischen solchen Schmerzen für uns noch ein Lächeln über hat... Sie ist auf alle Fälle dann irgendwann erschöpft eingeschlafen, zwar unruhig und noch mit ein paar Schmerzen, aber sie schlief dann erstmal. Nachts hat sie wieder geschrien und in der Früh gedrückt, gedrückt, gedrückt, bis alle Pupse raus waren und in der Früh dann das Material.
So nun zerbrech ich mir jeden Tag den Kopf, was ich denn nun gegessen haben könnte, da es ja mal für zwei Tage super gut gelaufen ist! Vielleicht könnt ihr mir da helfen. Ich geb euch mal das was ich so vermute:
Am Sonntag hab ich ein wenig Wurstsalat mit Lauch und Radieschen gegessen, die hatte ich am nächsten Tag in Verdacht und hab die auch nun gestrichen. Am Montag Abend gabs dann ein Spiegelei mit Leberkäse und süßen Senf für mich. Ich vermute mal, dass es das Ei ist, was Blähungen verursachen kann. Gestern hab ich Mittag eine kleine Schüssel Ratatouille gehabt. Ich dachte gekochtes Gemüse, wäre verträglicher, ich hoffe es zumindest, sonst weiß ich bald nicht mehr was ich essen soll. Tagsüber esse ich eigentlich nicht sehr viel. Da kommt dann Weißbrot mit kalter Tomatensoße oder mit Butter und Wurst auf den Tisch. Weintrauben hab ich gegessen. Einen Apfel. Schnitzel. Joghurt. Gestern gabs Lachsröllchen (Lachs in Frischkäse und Crepe gerollt) und Champignons mit Feta gefüllt. Ich weiß einfach nicht worans noch liegen soll und hab schon Angst irgendetwas zu essen. Jetzt ist mir heute Früh eingefallen, dass ich letzte Woche mal so 4 Tage hintereinander vergessen habe, meine Nahrungsergänzungsmittel zu mir zu nehmen. Dass es vielleicht doch daran liegt? Ich lass sie jetzt mal weg, habe aber zugleich Angst, dass ich meine Nährstoffe so nicht zusammen bekomme, weil ich so wenig und so unabwechslungsreich nun esse.
Ich hoffe, ihr könnt mir nochmal helfen und auch Mut zusprechen.
Vielen lieben Dank schonmal!
Liebe Grüße,
Toncks