Immer mal wieder Stillprobleme
Verfasst: 04.09.2011, 18:58
Hallo.
Ich hab immer mal wiederkehrende schwer zu beschreibende Stillprobleme mit meiner Kleinen.
Bei der Großen lief es ziemlich unproblematisch, sie hatte anfangs eine - glücklicherweise nicht so starke - Saugverwirrung (die nette Schwester in der Klinik hat ihr in der ersten Nacht gleich mal ungefragt die Flasche gegeben, vielen Dank auch!), die wir allerdings nach so ca. einer Woche loswaren.
Danach gings gut, sie hat 5 1/2 Monate voll gestillt, bis 11 Monate fast voll, und dann noch bis 17 Monate nebenher, bis dann in der SchwSch leider keine Milch mehr kam. Dann hat sie noch eine Weile trockengenuckelt und dann kommentarlos aufgehört.
Nach der Geburt der Kleinen war ich erstmal ganz zuversichtlich. Diesmal hat sie mir keiner abnehmen dürfen, also gabs keine Saugverwirrung. Sie hat gleich getrunken wie ein Weltmeister, und am zweiten Abend schoss schon die Milch ein. Sechs Tage nach der Geburt hatte sie 270gr über Geburtsgewicht, in der zweiten Woche hat sie nochmal 500gr. zugenommen. Das ist auch immer noch so, sie nimmt zu und wächst wie ein Weltmeister, mit nicht mal 4 Monaten Geburtsgewicht verdoppelt, und sieht locker zwei Monate älter aus als sie ist. Sie ist auch ein super entspanntes Baby, meist am grinsen und spielen.
Aber es ist seit insgesamt mittlerweile schon zwei Monaten so, dass sie immer mal wieder Zeiten hat, an denen sie statt zu saugen einfach nur die Brust anheult. Glücklicherweise hab ich meist einen sehr schnellen Milchspendereflex. Dann sieht das so aus, dass sie ca. 2 Sekunden andockt, dann sofort abdockt und anfängt zu meckern - auch auch richtig zu schreien. Im Idealfall fließt die Milch dann ganz schnell, und sie trinkt schnell diesen "Durchgang" auf beiden Seiten weg, ist dann normalerweise auch satt. Aber manchmal kommt das nicht so schnell, und dann haben wir ein paar unglaublich stressige Minuten, in denen ich sie versuche, dazu zu bringen, immer noch mal anzudocken und wenigstens ein bisschen zu saugen, damit der MSR endlich einsetzt.
Anfangs war das ganz selten mal, da dachte ich, sie hat vielleicht einfach noch keinen Hunger (anfangs hatte sie auch recht lange Abstände, so ca. alle drei Stunden eine Seite. Mittlerweile sind wir meist bei so ca. alle 2 bis 2 1/2 Stunden beide Seiten. Ich denke, vor allem weil sie nicht bereit ist, weiter zu trinken, wenn der Fluss weniger wird), aber es wurde immer öfter, und immer schlimmer und auch dann wenn ich ganz sicher war, dass sie Hunger hat.
Anfangs wirkte sie auch blockiert, war auch auf ihre linke Seite fixiert, also waren wir beim Ostheopathen. Danach wurde es etwas besser, aber nicht gut, die Ostheopathin meinte, es ist nichts mehr, sie wirkt auch nicht mehr blockiert.
Meine Hebamme, die auch IBCLC Stillberaterin ist, hat draufgeschaut und nichts gefunden, ist zu dem Schluss gekommen, dass die Kleine wahrscheinlich einfach sehr ungeduldig ist. Nach dem Termin mit ihr war es auch erstmal eine ganze Weile deutlich entspannter.
Aber seit so ca. einer Woche ist es wieder ganz schlimm, unheimlich stressig, und zweimal musste ich den Stillversuch tatsächlich für ne halbe Stunde oder so auf Eis legen, weil sie so sehr gebrüllt hat und so wenig nuckeln wollte, dass der MSR einfach nicht kam.
Zähnchen kriegt sie meiner Meinung nach nicht, es ist nichts zu fühlen und sie wirkt auch nicht, als ob sie da irgendwie Schmerzen hätte!
Ich bin recht sicher, dass sie genug kriegt, sie ist nach dem Trinken für ca. 2 h fröhlich und zufrieden, und nimmt weiter ordentlich zu. Das ist nicht das Problem. Aber es ist so furchtbar stressig! Bei der Großen war das Stillen so die ruhige Insel im Alltag, Einkuscheln, sich Zeit nehmen, sie hat auch lange Einschlafgestillt (Macht die Kleine gar nicht). Das fehlt mir diesmal sehr, entspanntes kuscheliges Stillen ist total selten.
Gibts hier Leute, die das kennen, und eine Ahnung haben, wie sich die Situation verbessern lässt?
Vielen Dank erstmal,
Liebe Grüße
Ich hab immer mal wiederkehrende schwer zu beschreibende Stillprobleme mit meiner Kleinen.
Bei der Großen lief es ziemlich unproblematisch, sie hatte anfangs eine - glücklicherweise nicht so starke - Saugverwirrung (die nette Schwester in der Klinik hat ihr in der ersten Nacht gleich mal ungefragt die Flasche gegeben, vielen Dank auch!), die wir allerdings nach so ca. einer Woche loswaren.
Danach gings gut, sie hat 5 1/2 Monate voll gestillt, bis 11 Monate fast voll, und dann noch bis 17 Monate nebenher, bis dann in der SchwSch leider keine Milch mehr kam. Dann hat sie noch eine Weile trockengenuckelt und dann kommentarlos aufgehört.
Nach der Geburt der Kleinen war ich erstmal ganz zuversichtlich. Diesmal hat sie mir keiner abnehmen dürfen, also gabs keine Saugverwirrung. Sie hat gleich getrunken wie ein Weltmeister, und am zweiten Abend schoss schon die Milch ein. Sechs Tage nach der Geburt hatte sie 270gr über Geburtsgewicht, in der zweiten Woche hat sie nochmal 500gr. zugenommen. Das ist auch immer noch so, sie nimmt zu und wächst wie ein Weltmeister, mit nicht mal 4 Monaten Geburtsgewicht verdoppelt, und sieht locker zwei Monate älter aus als sie ist. Sie ist auch ein super entspanntes Baby, meist am grinsen und spielen.
Aber es ist seit insgesamt mittlerweile schon zwei Monaten so, dass sie immer mal wieder Zeiten hat, an denen sie statt zu saugen einfach nur die Brust anheult. Glücklicherweise hab ich meist einen sehr schnellen Milchspendereflex. Dann sieht das so aus, dass sie ca. 2 Sekunden andockt, dann sofort abdockt und anfängt zu meckern - auch auch richtig zu schreien. Im Idealfall fließt die Milch dann ganz schnell, und sie trinkt schnell diesen "Durchgang" auf beiden Seiten weg, ist dann normalerweise auch satt. Aber manchmal kommt das nicht so schnell, und dann haben wir ein paar unglaublich stressige Minuten, in denen ich sie versuche, dazu zu bringen, immer noch mal anzudocken und wenigstens ein bisschen zu saugen, damit der MSR endlich einsetzt.
Anfangs war das ganz selten mal, da dachte ich, sie hat vielleicht einfach noch keinen Hunger (anfangs hatte sie auch recht lange Abstände, so ca. alle drei Stunden eine Seite. Mittlerweile sind wir meist bei so ca. alle 2 bis 2 1/2 Stunden beide Seiten. Ich denke, vor allem weil sie nicht bereit ist, weiter zu trinken, wenn der Fluss weniger wird), aber es wurde immer öfter, und immer schlimmer und auch dann wenn ich ganz sicher war, dass sie Hunger hat.
Anfangs wirkte sie auch blockiert, war auch auf ihre linke Seite fixiert, also waren wir beim Ostheopathen. Danach wurde es etwas besser, aber nicht gut, die Ostheopathin meinte, es ist nichts mehr, sie wirkt auch nicht mehr blockiert.
Meine Hebamme, die auch IBCLC Stillberaterin ist, hat draufgeschaut und nichts gefunden, ist zu dem Schluss gekommen, dass die Kleine wahrscheinlich einfach sehr ungeduldig ist. Nach dem Termin mit ihr war es auch erstmal eine ganze Weile deutlich entspannter.
Aber seit so ca. einer Woche ist es wieder ganz schlimm, unheimlich stressig, und zweimal musste ich den Stillversuch tatsächlich für ne halbe Stunde oder so auf Eis legen, weil sie so sehr gebrüllt hat und so wenig nuckeln wollte, dass der MSR einfach nicht kam.
Zähnchen kriegt sie meiner Meinung nach nicht, es ist nichts zu fühlen und sie wirkt auch nicht, als ob sie da irgendwie Schmerzen hätte!
Ich bin recht sicher, dass sie genug kriegt, sie ist nach dem Trinken für ca. 2 h fröhlich und zufrieden, und nimmt weiter ordentlich zu. Das ist nicht das Problem. Aber es ist so furchtbar stressig! Bei der Großen war das Stillen so die ruhige Insel im Alltag, Einkuscheln, sich Zeit nehmen, sie hat auch lange Einschlafgestillt (Macht die Kleine gar nicht). Das fehlt mir diesmal sehr, entspanntes kuscheliges Stillen ist total selten.
Gibts hier Leute, die das kennen, und eine Ahnung haben, wie sich die Situation verbessern lässt?
Vielen Dank erstmal,
Liebe Grüße