KiGa/KiTa-Eingewöhnung - überall so grundverschieden?
Verfasst: 24.08.2011, 09:42
Wir stecken ja nun mitten in der Eingewöhnung und mit uns auch einige andere Kinder in meinem Freundeskreis sowie meine Nichte.
Und irgendwie - haben wir wohl die Schönste.
Luca ist in einer 6-köpfigen Kindergruppe eines Waldorfkindergartens mit zwei Erzieherinnen. Das Konzept ist so sanft, wir waren am ersten Tag ganz alleine mit den Erzieherinnen und sind auch nur 2 Stunden geblieben. Am zweiten Tag kam dann das nächste Kind mit Mama, wir sind zusammen auch wieder nur gut 3 Stunden geblieben. Am nächsten Tag sind wir dann beide morgens um 8.30 mit den Kindern dagewesen bis ca 12.00 . Und zwischendurch haben wir uns mal entfernt, z.B. 30 Minuten in der Küche mitgeholfen, und auch sonst sind wir dabeigewesen,aber eben am Rande,also nicht aktiv sondern passiv, haben die Erzieherinnen walten lassen und sind eben erst mit ins Spiel gekommen, wenn die Kinder klar danach verlangt haben - und dann wurde uns auch nicht reingequatscht. Also wenn sie sich nur von uns trösten lassen wollten - dann wurden sie auch nur von uns getröstet.
Freitag war dann das Erste Mal ohne uns Frühstücken und die Freispielphase des Morgens auch ohne uns, beim Anziehen fürs Rausgehen waren wir kurz mit dabei, dann sind wir erst 40 Minuten später wieder dazugekommen. Dabei waren wir die gnaze Zeit im Kiga und haben den Raum geputzt, waren also griffbereit und die Kinder konnten uns von draußen sehen.
Montag haben wir dann das erste Mal gemeinsam Mittag dort gegessen, ansonsten haben wir uns den Vormittag relativ bedeckt gehalten und waren nicht ersichtlich da.
Dienstag dann, also gestern, waren die beiden dann das Erste mal den Vormittag wirklich ohne uns da, mit Mittagessen und wir waren das erste Mal acuh NICHT im Kindergarten. Heute wird der Erste Mittagsschlaf probiert, allerdings werden wir so ab 12.15 im KiGa sein - so , dass die Kleinen es nicht wissen, falls es garnicht klappen sollte.
So, zeitgleich hat eine Freundin folgende Eingewöhnung für einen Krippenplatz mit einem unter 2 Jährigen.:
Montags: 8.00 - 12.00 mit dabei sein aber schon viel rausgehen.
Dienstag: Weil er Montag so toll geschafft hat "durfte er gleich alleine dableiben", also nur morgens Abliefern und dann Mittags abholen.
Mittwoch: Der Erste Schlaf .
Seitdem hab ich sie noch nicht wieder gesehen, weiß also nicht, wie es lief.
Meine Nichte ist 2 Jahre und 5 Monate, hatte gestern ihren ersten Tag in einem Spielkreis der dann 3 Mal die Woche sein wird.
Auf Nachfrage, wie es lief. "hat erst gebrüllt und dann langsam ist sie wohl klar gekommen."
"War sie denn gleich alleine da?"
"Jap".
Oh man. Der erste Tag, unbekannte Leute, fremde Kinder, fremder Ort und gleich alleine. Ist doch einfach nur kacke für so ein Kleines Kind?
Das nächste Kind ist 1 Monat älter als meine Tochter, auch Krippe.
Lief genauso ab wie bei meinem Ersten Beispiel mit dem Zusatz; "Sie müssen schon zusehen, dass der isst, wir können da nicht auf jeden einzeln achten!".
Er ist als einziges Kind in einer Gruppe über 3-Jährige, gegessen wird mit allen Gruppen im großen Flur mit 1-2 Erzieherinnen pro Tisch. Und da hat keine Zeit, mal auf einen kleinen Jungen zu achten,der eh schon schlecht isst?
Drei Tage lang hat sie ihn jeweils um Mittag herum abgeholt und nie hat er was getrunken oder gegessen.
Sie hat ihn nun rausgenommen, auch deswegen,aber auch aus anderen Gründen.
Und in allen Fällen werden diese Kinder gleich fast ganz alleine bei Fremden gelassen. Finde das so abstrus und würde das selber aus Mutter auch nie machen, aber die wenigsten stellen das irgendwie in Frage.
Und ich merke ja selbst bei meiner, die wirklich selbstsicher ist und es vom ersten Tag an gemeinsam mit mir toll geschafft hat, dass auch sie trotz meiner Nähe immer mal nachgehakt hat, wo ich denn bin.
Wie gemein, so ein kleines Kind gleich alleine zu lassen.
Scheinbar sind wir da mit dem Waldorf-Kiga ne echte Ausnahme was die sanfte Eingewöhnung angeht und ich dachte eigentlich, dass wäre schon fast überall Gang und Gebe ...
Wie sind da eure Erfahrungen zu?
Und irgendwie - haben wir wohl die Schönste.
Luca ist in einer 6-köpfigen Kindergruppe eines Waldorfkindergartens mit zwei Erzieherinnen. Das Konzept ist so sanft, wir waren am ersten Tag ganz alleine mit den Erzieherinnen und sind auch nur 2 Stunden geblieben. Am zweiten Tag kam dann das nächste Kind mit Mama, wir sind zusammen auch wieder nur gut 3 Stunden geblieben. Am nächsten Tag sind wir dann beide morgens um 8.30 mit den Kindern dagewesen bis ca 12.00 . Und zwischendurch haben wir uns mal entfernt, z.B. 30 Minuten in der Küche mitgeholfen, und auch sonst sind wir dabeigewesen,aber eben am Rande,also nicht aktiv sondern passiv, haben die Erzieherinnen walten lassen und sind eben erst mit ins Spiel gekommen, wenn die Kinder klar danach verlangt haben - und dann wurde uns auch nicht reingequatscht. Also wenn sie sich nur von uns trösten lassen wollten - dann wurden sie auch nur von uns getröstet.
Freitag war dann das Erste Mal ohne uns Frühstücken und die Freispielphase des Morgens auch ohne uns, beim Anziehen fürs Rausgehen waren wir kurz mit dabei, dann sind wir erst 40 Minuten später wieder dazugekommen. Dabei waren wir die gnaze Zeit im Kiga und haben den Raum geputzt, waren also griffbereit und die Kinder konnten uns von draußen sehen.
Montag haben wir dann das erste Mal gemeinsam Mittag dort gegessen, ansonsten haben wir uns den Vormittag relativ bedeckt gehalten und waren nicht ersichtlich da.
Dienstag dann, also gestern, waren die beiden dann das Erste mal den Vormittag wirklich ohne uns da, mit Mittagessen und wir waren das erste Mal acuh NICHT im Kindergarten. Heute wird der Erste Mittagsschlaf probiert, allerdings werden wir so ab 12.15 im KiGa sein - so , dass die Kleinen es nicht wissen, falls es garnicht klappen sollte.
So, zeitgleich hat eine Freundin folgende Eingewöhnung für einen Krippenplatz mit einem unter 2 Jährigen.:
Montags: 8.00 - 12.00 mit dabei sein aber schon viel rausgehen.
Dienstag: Weil er Montag so toll geschafft hat "durfte er gleich alleine dableiben", also nur morgens Abliefern und dann Mittags abholen.
Mittwoch: Der Erste Schlaf .
Seitdem hab ich sie noch nicht wieder gesehen, weiß also nicht, wie es lief.
Meine Nichte ist 2 Jahre und 5 Monate, hatte gestern ihren ersten Tag in einem Spielkreis der dann 3 Mal die Woche sein wird.
Auf Nachfrage, wie es lief. "hat erst gebrüllt und dann langsam ist sie wohl klar gekommen."
"War sie denn gleich alleine da?"
"Jap".
Oh man. Der erste Tag, unbekannte Leute, fremde Kinder, fremder Ort und gleich alleine. Ist doch einfach nur kacke für so ein Kleines Kind?
Das nächste Kind ist 1 Monat älter als meine Tochter, auch Krippe.
Lief genauso ab wie bei meinem Ersten Beispiel mit dem Zusatz; "Sie müssen schon zusehen, dass der isst, wir können da nicht auf jeden einzeln achten!".
Er ist als einziges Kind in einer Gruppe über 3-Jährige, gegessen wird mit allen Gruppen im großen Flur mit 1-2 Erzieherinnen pro Tisch. Und da hat keine Zeit, mal auf einen kleinen Jungen zu achten,der eh schon schlecht isst?
Drei Tage lang hat sie ihn jeweils um Mittag herum abgeholt und nie hat er was getrunken oder gegessen.
Sie hat ihn nun rausgenommen, auch deswegen,aber auch aus anderen Gründen.
Und in allen Fällen werden diese Kinder gleich fast ganz alleine bei Fremden gelassen. Finde das so abstrus und würde das selber aus Mutter auch nie machen, aber die wenigsten stellen das irgendwie in Frage.
Und ich merke ja selbst bei meiner, die wirklich selbstsicher ist und es vom ersten Tag an gemeinsam mit mir toll geschafft hat, dass auch sie trotz meiner Nähe immer mal nachgehakt hat, wo ich denn bin.
Wie gemein, so ein kleines Kind gleich alleine zu lassen.
Scheinbar sind wir da mit dem Waldorf-Kiga ne echte Ausnahme was die sanfte Eingewöhnung angeht und ich dachte eigentlich, dass wäre schon fast überall Gang und Gebe ...
Wie sind da eure Erfahrungen zu?