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Gedanken

Verfasst: 29.06.2011, 23:25
von kati88
Hallo,

wie einige wissen stille ich leider nicht mehr. Wers genau wissen mag kann ja mal nachlesen, Beitrag "seltenes Problem".
Da ich nun Flaschenmami bin muss ich hin und wieder auch mal pulverchen kaufen und da kamen mir so ein paar Gedanken...

Auf jeder Packung PRE bzw Anfangsmilch steht, dass man es UNBEDINGT mit seinem Kinderarzt und auch seiner Hebamme absprechen MUSS wenn man einem Säugling etwas anderes als Mumi geben will/muss....
Außerdem wird erwähnt das Stillen die BESTE Nahrung fürs Kind ist.

Nun scheint ja laut dieser Aussagen das Stillen elementar wichtig zu sein.

Dann frage ich mich aber Warum jeder Mutter einfach so Ersatz nahrung kaufen kann.
Ich meine haltet mich für bekoppt oder nicht aber ich finde dass nur Jemand darauf zurückgreifen sollte, der aus medizinischen Gründen nicht Stillen kann!

Versteht mich nicht falsch ich bin keine hysterische Stillverfechterin und pampe auch keine Mama an die ihr Kind nicht stillt!

Aber viele Mütter Stillen nicht weil sie einfach keine Lust drauf haben und ihnen die ersten Wochen vlt zu anstrengend sind oder sie angst davor haben die Brust könnte danach anders aussehen.

Ich finde es schlimm das egoismus über der Gesundheit des Kindes steht oder sehe ich das falsch? Denn man enthält seinem Kind die beste ernährung die es gibt nur weil man zu eitel oder zu bequem ist....

Ich war heute wieder in der drogerie...hab mir milch geholt da wurde ich angesprochen von einer älteren frau deren tochter vor 2 Tagen entbunden hat. Sie hat mich gefragt welche Milch sie denn nehmen könnte weil bei ihrer Tochter das stillen ja nicht klappt :shock: :shock:

HAALLLOOOO nach 2 Tagen???? Ich meine wo ist da die aufklärung. Kam mit der Frau bissel ins Gespräch und die meinte dass der kleine nicht an der brust saugt weil er schwach ist und nun würde er schon auf raten der schwestern komplett mit flasche gefüttert werden da es nicht zumutbar wäre das kind ohne nahrung zu lassen. Außerdem sei ihre tochter so fertig von der geburt dass sie den kleinen gerne ins Kinderzimmer abgibt. Das kind ist 2 tage da und da gibt man es ins KIZI ab um sich auszuruhen? Was macht sie wenn sie mit ihm daheim ist?

Ich meine ich versteh die welt nicht mehr.
Wer hat denn das überhaupt zugelassen dass es so einfach ist den kindern Kunstmilch zu geben? Stillen ist ( in den meisten fällen )nicht schwer wenn man die richtige unterstützung bekommt.

Bei mir auf der wochenstation waren auch so viele Mamas die schon im KH resigniert zur flasche gegriffen haben. Das kanns doch nicht sein.
Ich war da ein richtiger exot dass ich stillen wollte.

Außerdem hasse ich die werbung im fernsehen über folgemilch ab dem 6 Monat. Meine Brust speißt ja auch nicht plötzlich nach 6 Monaten Stärke in die Milch damit mein Kind besser versorgt ist und endlich mal durchschläft O.O

Also ich musste meinem Unmut einfach mal Luft machen denn ich finde es so traurig wie sich das in unserer Gesellschaft entwickelt...

Seht ihr das ähnlich? Oder bin cih einfach zu bekloppt?

Ich meine man wird ja sogar oft angeschaut wie die eierlegendewollmichsau wenn man in der öffentlichkeit stillst. Packt man ne Flasche aus juckt es keinen, als wäre es selbstverständlich ( hab ich selbst erlebt )

Aber wenn ein tierbaby mit der flasche großgezogen wird...da sagen alle MEIN GOTT das arme kleine.....
Ist das nicht total verquer??????????????? :?:

Re: Gedanken

Verfasst: 29.06.2011, 23:35
von asujakin
Mhhh grundsätzlich stimme ich dir zu, ich finde es schade wie sich dieses "zufüttern" und die "kunstmilch" nach und nach etabliert und zur Normalität wird. Schlimm finde ich Aussagen wie (sinngemäß) "Stillen ist das Beste für ihr Baby...nach dem Stillen *** Folgemilch" usw. Und viele viele Menschen sind eben sehr empfänglich für Werbung. Vielen fehlt schlichtweg der Zugang zu besseren Informationsquellen. Ein Großteil der Frauen hat noch nie etwas von Stillberaterinnen gehört...das darf man auch nicht vergessen. Viele wissen es schlichtweg nicht besser...

Übrigens fände ich es nicht in Ordnung jmd zum stillen zu zwingen. Es ist für mich persönlich zwar nicht nachvollziehbar wenn man nicht stillen will und lieber die Flasche gibt aber es gibt Frauen, die eben einfach nicht WOLLEN. Es gibt Frauen denen das saugen an der Brust unangenehm ist, Frauen die misshandelt wurden und wo das evtl. triggert, Frauen die eine Brustentzündung nach der anderen bekommen und bei jedem Anlegen total dicht machen innerlich und wirklich schon ANGST vor dem Stillen haben...und es gibt einfach auch Frauen, die nicht möchten. Ich finde, das sollte man respektieren, genauso wie die Entscheidung für's Stillen.

Was hätte denn ein Kind davon gestillt zu werden, wenn die Mutter rechtlich dazu gezwungen wurde nur weil sie körperlich in der Lage ist? Wo bleibt die Innigkeit, das Gefühl, die Geborgenheit? Meinst du, die Kinder würden die Ablehnung nicht spüren? Stillen kann nur gut gehen, wenn es beiden damit gut geht.

Re: Gedanken

Verfasst: 29.06.2011, 23:50
von Luzia
Dass jede Pulvermilchfirma mit "Stillen ist das Beste..." werben muss, ist klar: Muttermilch ist schließlich die optimal zusammengestellte Nahrung. Spontan fällt mir dazu ein, dass auf den Zigarettenpackungen auch stehen muss "Rauchen gefährdet die Gesundheit". Der Hersteller ist sich im Klaren darüber, dass sien Produkt nicht das Beste ist, was ein Mensch zu sich nehmen kann. Trotzdem kaufen's die Leute aus verschiedenen Gründen.
Wer Müttern den Milchpulverkauf verweigert, muss den Menschen viele andere Lebensmittel und Konsumartikel auch verweigern. Das würde sich mit Sicherheit die Wirtschaft nicht gefallen lassen.
Den Griff zum Milchpulver sehe ich auch als mit Vorsicht zu genießende Entwicklung unserer Gesellschaft. Milchpulver hat mit Sicherheit schon einige Kinder überleben lassen, die ohne eine solche Nahrung gestorben wären. Gleichzeitig ist es wieder eines der vielen künstlich hergestellten Hilfsmittel, die den Alltag von Menschen bequemer machen können. Als wichtigen Trend in unserer Gesellschaft sehe ich bei vielen eine immer geringer werdende Anstrengungsbereitschaft und fehlendes Durchhaltevermögen. Dies, unter der Voraussetzung, dass man sich informiert, sind mit Sicherheit Faktoren, die viele Frauen vom Stillen abhalten oder rasch abbringen. Ich find's schade, aber es muss jeder selbst wissen, was er tut.

Re: Gedanken

Verfasst: 29.06.2011, 23:59
von kati88
Hey asujakin,

da stimme ich dir voll und ganz zu! Es bringt nichts zu stillen wenn man es gegen den willen macht.

Deswegen finde ich sollte es wesentlich mehr öffentlichkeits arbeit geben darüber wiiiiie wichtig Stillen ist.
Stattdessen bekommt man Werbungen im TV zu sehen in denen gesagt wird " Das beste für das Kind nach dem Stillen" Hallo...viele Mütter denken dann ah ok man muss höchsten 6 Monate Stillen dann ist das Beste eine Folgemilch....

Das ist so falsch und nicht richtig. Aber es ist leider "normal" geworden.
Stillen sollte Normal sein. Stillen im Restaurant, Stillen in öffentlichen Verkehrsmitteln usw...
Manchmal habe ich gedacht wenn ich öffentlich stillte, dass mich viele am liebsten Beleidigt hätten wenn ich ( natürlich dezent) meine brust rausgeholt habe!
HAllo eine Brust?
Jeder mann will dran rumspielen, jede Frau lässt ihren Partner dran rumspieln und sein baby damit zu ernähren ist nicht ok? In der Bild sieht man jeden Tag blanke Brüste...Werden sie aber dafür verwendet wo sie eigentlich mal für gedacht waren dann ist man echt ein highlight..oft aber in mancherleuts augen kein positives!

Ich saß mal in einem Eiscafé da hat ein Mann zu seiner Frau geflüstert ( Natürlich extra laut damit ich auch ja nix verpasse ) " also wenn man unterwges ist könnte man schon aus reinem anstand dem Kind eine Flasche geben anstatt hier blank zu ziehen" :shock: )
Dabei hat man erstens nichts gesehen da paul noch so mini war und daher in eine decke gewickelt war die mich komplett abgedeckt hat und zweitens hätte die natur für unterwegs milch in warmen, abnehmbaren portionen für unterwegs vorgesehen wären mir noch fläschen gewachsen..vlt am Rücken?=)

Mir wird das alles erst jetzt bewusst wo ich leider auch flaschenmama bin. Und ich finde es grauenvoll wie selbstverständlich das ist.....

Re: Gedanken

Verfasst: 30.06.2011, 00:07
von kati88
Luzia hab deinen post grad erst gesehen!

Ja säuglingsersatznahrung ist wirklich toll für Babys die Ohne einfach nicht überleben könnten.
Oder so wie in meinem Fall...auch für mein Baby =/

Aber es ist schlimm wofür die Ersatz Milch missbraucht wird.
Ich finde diesen Trend bedenklich.

Ich zb wurde nicht gestillt. Ich habe Asthma, Neurodermitis, Allergien usw....
Natürlich würde ich meiner mama niemals sagen dass ich da einen zusammenhang im nichtstillen sehe. Aber ich denke dass es damit zusammenhängen könnte!

Ich meine Wenn ich es mir anschaue wie viele Menschen in meinem Alter ( 22) an allergien usw leiden und zufällig genau zu unseren geburtstagen dieser Fläschenboom war, frage ich mich ob es das sein kann?

Re: Gedanken

Verfasst: 30.06.2011, 00:09
von asujakin
Auf der anderen Seite sind wir doch auch schon ganz schön weit gekommen. Schreien lassen ist nicht mehr Gang und Gebe, die Aufklärung ist da schon viel weiter. Es werden keine Kinder mehr in Schulen geschlagen von Lehrern und das öffentlich und erlaubt...Tragetücher sind fast schon Standart geworden und und und. Alles entwickelt sich weiter, ist ja nicht alles nur schlecht.

Und ich denke bei der Milchnahrung geht es nicht nur um Stillen oder nicht sondern natürlich auch um die Freiheit der Frau...früh arbeiten gehen, Karriere machen, unabhängig sein, schlafen können, den Papa mal füttern lassen und und und. Das hat praktische Gründe natürlich auch, keine Frage.

Da spielt einfach so viel rein...dennoch gebe ich dir Recht, dass noch viiiieeel Aufklärungsarbeit nötig ist aber wir sind auf einem guten Weg. Es gibt stillfreundliche Krankenhäuser, Stillberaterinnen, Stillcafés und und und

Re: Gedanken

Verfasst: 30.06.2011, 00:20
von Luzia
asujakin hat geschrieben:Und ich denke bei der Milchnahrung geht es nicht nur um Stillen oder nicht sondern natürlich auch um die Freiheit der Frau...früh arbeiten gehen, Karriere machen, unabhängig sein, schlafen können, den Papa mal füttern lassen und und und. Das hat praktische Gründe natürlich auch, keine Frage.
Vieles davon geht auch stillend: Ich bin früh wieder arbeiten gegangen, der Papa hat die abgepumpte Milch gefüttert.
Schlafen konnte ich auch gut, da mein Stillkind sehr häufig durchgeschlafen hat. :wink:
Allerdings war ich sehr froh, stillen zu können, wenn ich zu Hause war, denn das Sterilisieren der Fläschchen fand ich etwas nervig.
Und als ich im Drogeriemarkt mal hinter einem Mann stand, der vier Packungen Milchpulver gekauft hat, war ich auch schon getröstet, dass meine Pumpe unterm Strich vermutlich doch noch viel günstiger war als Pulvermilch. :D
Zugegeben: Meine Unabhängigkeit habe ich vermisst. Allerdings ist diese nach dem Abstillen noch nicht wieder zurückgekommen. Ich glaube, das Alter des Kindes spielt hierbei eine größere Rolle als die gewählte Ernährungsform.

Ich denke, es geht nicht nur um Freiheit, sondern auch um Bequemlichkeit und Planbarkeit. Der regelmäßig wiederkehrende Stillmarathon auf dem Sofa war mit Sicherheit kraftraubender, als wenn ich das Fläschchen entsprechend voller gemacht oder die Milchnahrung gewechselt hätte.

In unserer Gesellschaft gibt es einen Trend zu Fertig- und Convenienceprodukten. Wer kocht denn noch frisches Gemüse, wenn's tiefgekühlt viel bequemer ist, nämlich schon gewaschen, kleingeschnippelt und vielleicht sogar gewürzt? (Okay, hier im Forum gibt's mit Sicherheit noch etliche Gemüsekocherinnen.) Dieser Trend dringt auch bis zu den ganz Kleinen durch.
Wie asujakin schreibt, gibt's auch wieder eine Rückbesinnung, hin zum Tragen, zum Stillen, aber die geht ganz langsam, denn auch ohne kann das Leben sehr bequem sein.

Re: Gedanken

Verfasst: 30.06.2011, 01:45
von nwsurgeon
Luzia hat geschrieben:In unserer Gesellschaft gibt es einen Trend zu Fertig- und Convenienceprodukten.
Aber MuMi aus der Brust ist doch das Convenienceprodukt schlechthin.

Kati,
Du sprichst mir mit Deinem Eingangspost voll aus dem Herzen.
Und ja ich weiß wir haben diese Diskussion hier immer wieder mal, und ja die armen Frauen die wirklich nicht stillen können.
Aaaaber für das große Volk an Frauen die aus Gedankenlosigkeit, "Uninformiertheit", Werbungsgläubigkeit und vermeintlicher "Bequemlichkeit" zur Flasche greifen, damit sie wieder rauchen, saufen und in die Disco gehen können, und für die Mütter und Großmütter, die ihren Töchtern dreinreden, dass die Flasche besser ist, weil sie die stillende Tochter als Vorwurf empfinden, für all die wäre es wirklich gut, wenn sie für jede Flasche 3km Fußweg auf sich nehmen und einer Stillberaterin erklären müßten warum sie nicht stillen, damit sie das Rezept für die Babymilch ausstellt. (Um dann die verschreibungspflichtige Babynahrung in der Apotheke käuflich zu erwerben.)
Und dann würden nämlich auch die Frauen, bei denen das Stillen, aus den Gründen die asujakin schon genannt hat, nicht geht, auch die Empathie bekommen, die sie verdient haben.
So und nun Schluß mit meinen "verwerflichen" Träumereien
LG

Re: Gedanken

Verfasst: 30.06.2011, 07:32
von greenie bird
Ich sehe das auch vollkommen, wie Du, stehe damit aber immer schon als 'militante' Laktivistin da, wenn ich meine, dass vor dem Abstillen immer ein Gespräch bei Hebamme und/oder Arzt durchgeführt werden sollte, bevor es den Frauen möglich sein sollte Kunstmilch zu kaufen.

Ich mag dieses Pulver nicht, aber kann auch nicht einschätzen um wieviel 'schlechter' es denn im Vergleich zur Mumi ist- vielleicht ist sie gar nicht so übel, wie ich denke?
Oder wissen die überzeugten Flaschenmütter nicht wirklich was daran nicht so gut ist- viele wissen ja nicht einmal, dass sie aus Kuhmilch hergestellt wird. Aber auch das scheint irgendwie zu einem 'Qualitätsmerkmal' geworden zu sein- jedes Kind braucht (Kuh) Milch man könnte ja nicht anders den Kalziumbedarf decken- und erst die Massen an Vitaminen da drin...
Bei den ganzen biotischen Zusätzen gibt es noch gar keine fundierten Erkenntnisse welche denn nun die optimalen sind und was sie auf lange Sicht bewirken (stand mal ein der Elternzeitschrift).

Trotz allem gilt aber, besser war Ersatzmilch bis heute nie. Nur die agressive Werbung schreckt mich immer so ab.

Es geht ja meist auch nicht nur um die 'Nahrung' ich denke, dass unbeabsichtigt bei vielen Eltern das Gefühl verloren geht für die Verbundenheit und den Körperkontakt, der mit dem Trinken einhergehen sollte.
So viele Kinder sehe ich im Wagen liegend mit der Mutter daneben die Flasche haltend bei ausgestrecktem Arm- oder soger etwas auf die Brust gelegt, Flasche rein, dann muss sie nicht mal gehalten werden. Wenn die Kinder das dann allein können, trinken sie sowieso allein...

jetzt muss ich erstmal los...*winke*

Re: Gedanken

Verfasst: 30.06.2011, 09:19
von kati88
@ NRWsurgeon

Genau das ist es was ich meine!
Warum entscheidet man sich für ein Kind wenn man nach 3 Wochen wieder die Freiheiten haben will wie vor dem Kind!?!? Das ist doch absoluter Mist.
Man muss das übel am Ursprung bekämpfen. Es ist genau so wie du sagst das die Frauen nicht einfach so an die Kunstmilch dran kommen sollten. Hört sich radikal an aber man muss sich ja auch mal fragen ob es nicht "Krass" ist warum viele Mütter nicht stillen wollen. Neulich hab ich weitern des Internets gelesen dass manche Frauen es "ekelhaft" finden ihr kind an die Brust zu nehmen. Wie bitte!?! Da kann man doch mal sehen wie durcheinander unsere Umwelt ist, dass viele Frauen denken Stillen sei ekelhaft und obszön. KLar unsere Gesellschaft suggeriert dass ja auch und sie suggeriert auch das Stillen bis zum max. 6 Monat reicht und dann die beste Lösung eine Kunstnahrung wäre.

Genauso die Frage danach ob ein Baby durchschläft.Wer kam überhaupt auf die Idee dass ein Baby durchschlafen muss?
Dier natürliche Lauf der Dinge wird als total unnatürlich dargestellt...Nächtliches Stillen, Familenbett etc....

E bedarf viel merh unterstützung und aufklärung.

Ebenso die arbeit im Krankenhaus. Ich bin entsetzt darüber wie leichtfertig bei mir im Krankenhaus die Schwestern zur Flasche gegriffen haben damit ihnen nicht so viel arbeit anlastet.

Aber bei mir hatten sie es daher nicht so einfach. Ich hab jedesmal wenn ich Paul anlegen wollte und es nicht geklappt hat nach einer Schwester geklingelt. Die waren ziemlich genervt, hätten sie mir ne warme flasche in die Hand gedrückt wärs in deren augen bestimmt einfacher gewesen, aber das ist doch mein gutes Recht oder?

So viele Frauen verlassen die Krankenhäuser und sagen überall das mit dem Stillen hat nicht geklappt oder die Milch war zu wenig...
Das darf einfach nicht mehr passieren. Da muss angefangen werden dass man Frauen unterstüzt, man sollte nicht in die natürlich vorgänge eingreifen. Damit meine ich zb. zufüttern nur weil der Milcheinschuss 3-5 Tage auf sich warten lässt oder das baby ins kinderzimmer abschieben, bei mama im bett schlafen dürfen sollte auch selbstverständlich sein....

Natürlich wenn gefahr fürs Kind besteht oder tatsächlich mal ein solch seltener fall auftritt dass Frau nicht stillen kann bin ich absolut für MuMi alternativen und auch sehr dankbar. Aber Heutzutage ist Pulvermilch schon standard geworden und das stillen ist auf platz 2 gerückt was die wahl der ernhährung des Kindes anbetrifft