Partielle Brustverweigerung
Verfasst: 31.05.2011, 20:48
Huhu,
nachdem mich unsere Stillsituation schon eine Weile beschäftigt habe ich mich entschlossen Euch mal meine Probleme zu schreiben, vielleicht kann ja die eine oder andere von Euch was dazu sagen und mir ein bisschen den Druck nehmen und außerdem tut es sicherlich gut, alles mal niederzuschreiben.
Also,
Töchterlein ist jetzt 5 Monate und trinkt schon eine Weile nicht mehr so gut, wenn wir unterwegs sind. Sind wir länger weg wie neulich bei einer Familienfeier, dann trinkt sie schon zwischenrein, aber kurz und manchmal nur unter Weinen
. An diesem Tag in 9 Stunden nur 2 mal, daheim trinkt sie öfters, und auch nicht richtig viel. Als wir daheim waren hat sie angedockt und meine übervolle Brust ausgesüppelt wie nichts. Sie ist an sich von der schnellen Sorte, wenn sie mal angedockt ist. Sitzen wir gemütlich daheim, dann guckt sie sich auch erstmal gerne die Brust an, "quatscht" mit mir, trinkt ein wenig, kuschelt sich an, lächelt, trinkt weiter. Ne halbe Stunde nuckeln hat sie noch nie gemacht. Schnuller nimmt sie keinen, dafür ihre Händchen und aus der Flasche hat sie mal 20 ml Wasser getrunken bei meinem Freund.
Leider kann sie unterwegs so schlecht trinken und manchmal auch daheim nicht besonders gut und ich weiß einfach nicht, wie ich am besten reagieren soll. Es gibt verschiedene Varianten bei ihr:
1. Hunger, trinkt, glücklich.
2. Hunger, weint ein bisschen an der Brust, lässt sich überzeugen und trinkt (mal mehr mal weniger).
3. Hunger, weint, kommt in Stillposition, weint bitterlich, dreht sich weg, überstreckt sich, will nicht trinken.
4. wie unter Nummer 3, nur versuche ich es dann im Liegen, was ja eigentlich nur daheim geht, dann geht es oft viel besser. Oder sie lässt sich doch noch überzeugen und trinkt und es geht ihr besser danach.
Was mir total schwer fällt ist die Überzeugungsarbeit an der Brust, ich will das eigentlich nicht. Am liebsten würde ich sofort auf ihre Ablehnung reagieren, Brust einpacken und gut ist. Aber das ist ja nicht so, sie jammert dann weiter und ich bilde mir zumindest ein, dass sie das wegen Hunger tut. Schafft sie es dann zu trinken, dann ist oft danach alles gut. So wie eben, sie jammert ein bisschen, ich biete ihr die Brust an, sie will nicht, packe sie wieder ein. Mein Freund kommt heim und kuschelt und spielt mit ihr, dann fängt sie wieder an mit weinen und ich bin mir eben sicher, sie hat Hunger. Im Sitzen geht gar nichts, sie guckt dann so verzweifelt
, ich lege sie ab, sie weint weiter und lege sie im Liegen an, unter Schluchzen schnullert sie los und danach ist alles gut, lächeln. Ich kann also irgendwie nicht so vorgehen, Brust anbieten, wenn nein dann sofort wegpacken, weil mir die Erfahrung sagt, dass sie manchmal eben doch will. Oder sollte ich es doch so durchziehen und es nach 5 Minuten (oder wie lange lässt man Zeit dazwischen?) es nochmal probieren.
Ich will sie ja ernst nehmen in ihren Bedrüfnissen und erst recht, wenn sie ein nein signalisiert, aber es verunsichert mich einfach, dass sie doch manchmal trinkt, es demanch die richtige Idee war. Und ich möchtes es nicht schlimmer machen als es jetzt schon ist.
Dann kommt noch meine persönliche Problematik dazu: fühlt sie sich denn nicht wohl an der Brust? Ich lese immer, die Brust sei Trost, mehr als Trinken, bei uns habe ich manchmal das Gefühl sie ist Ursache für Tränen und Traurigkeit
.
Will es aber auch nicht übertreiben, wir haben tolle Stillsituationen, abends zum Einschlafen, mittags beim Mittagsschlaf, nachts ausserordentlich süße Stillgelegenheiten, wenn sie mit geschlossenen Augen zufrieden schnullert. Auch tagsüber gibt es immer wieder schönes Stillen, wenn sie mich glücklich anlächelt mit Milch im Mundwinkel, aber das Brust-anweinen macht mich fertig.
Unterwegs wird ja alles noch schwieriger. Wobei sie im Auto ganz gut stillt und auch beim Pferd oder allgemein im Freien, geschlossene Räume mit anderen Kindern sind am schwierigsten.
Hat jemand von Euch bittebitte aufmunternde Worte für mich? DANKE!
nachdem mich unsere Stillsituation schon eine Weile beschäftigt habe ich mich entschlossen Euch mal meine Probleme zu schreiben, vielleicht kann ja die eine oder andere von Euch was dazu sagen und mir ein bisschen den Druck nehmen und außerdem tut es sicherlich gut, alles mal niederzuschreiben.
Also,
Töchterlein ist jetzt 5 Monate und trinkt schon eine Weile nicht mehr so gut, wenn wir unterwegs sind. Sind wir länger weg wie neulich bei einer Familienfeier, dann trinkt sie schon zwischenrein, aber kurz und manchmal nur unter Weinen
Leider kann sie unterwegs so schlecht trinken und manchmal auch daheim nicht besonders gut und ich weiß einfach nicht, wie ich am besten reagieren soll. Es gibt verschiedene Varianten bei ihr:
1. Hunger, trinkt, glücklich.
2. Hunger, weint ein bisschen an der Brust, lässt sich überzeugen und trinkt (mal mehr mal weniger).
3. Hunger, weint, kommt in Stillposition, weint bitterlich, dreht sich weg, überstreckt sich, will nicht trinken.
4. wie unter Nummer 3, nur versuche ich es dann im Liegen, was ja eigentlich nur daheim geht, dann geht es oft viel besser. Oder sie lässt sich doch noch überzeugen und trinkt und es geht ihr besser danach.
Was mir total schwer fällt ist die Überzeugungsarbeit an der Brust, ich will das eigentlich nicht. Am liebsten würde ich sofort auf ihre Ablehnung reagieren, Brust einpacken und gut ist. Aber das ist ja nicht so, sie jammert dann weiter und ich bilde mir zumindest ein, dass sie das wegen Hunger tut. Schafft sie es dann zu trinken, dann ist oft danach alles gut. So wie eben, sie jammert ein bisschen, ich biete ihr die Brust an, sie will nicht, packe sie wieder ein. Mein Freund kommt heim und kuschelt und spielt mit ihr, dann fängt sie wieder an mit weinen und ich bin mir eben sicher, sie hat Hunger. Im Sitzen geht gar nichts, sie guckt dann so verzweifelt
Ich will sie ja ernst nehmen in ihren Bedrüfnissen und erst recht, wenn sie ein nein signalisiert, aber es verunsichert mich einfach, dass sie doch manchmal trinkt, es demanch die richtige Idee war. Und ich möchtes es nicht schlimmer machen als es jetzt schon ist.
Dann kommt noch meine persönliche Problematik dazu: fühlt sie sich denn nicht wohl an der Brust? Ich lese immer, die Brust sei Trost, mehr als Trinken, bei uns habe ich manchmal das Gefühl sie ist Ursache für Tränen und Traurigkeit
Will es aber auch nicht übertreiben, wir haben tolle Stillsituationen, abends zum Einschlafen, mittags beim Mittagsschlaf, nachts ausserordentlich süße Stillgelegenheiten, wenn sie mit geschlossenen Augen zufrieden schnullert. Auch tagsüber gibt es immer wieder schönes Stillen, wenn sie mich glücklich anlächelt mit Milch im Mundwinkel, aber das Brust-anweinen macht mich fertig.
Unterwegs wird ja alles noch schwieriger. Wobei sie im Auto ganz gut stillt und auch beim Pferd oder allgemein im Freien, geschlossene Räume mit anderen Kindern sind am schwierigsten.
Hat jemand von Euch bittebitte aufmunternde Worte für mich? DANKE!
