milchmenge und viele fragen
Verfasst: 13.05.2011, 18:17
hallo zusammen,
nach einer op an der brust (abszess-spaltung) vor 7 wochen und vorübergehendem abstillen, stille ich seit einer knappen woche wieder voll. leider habe ich immer noch das gefühl, dass die milch sehr knapp ist. ich hatte gehofft, dass sich durch das häufige stillen der rest von allein regelt, aber ich stehe mal wieder auf der stelle und bin kurz davor, wieder zur flasche zu greifen.
ich stille z.z. aller 1 bis 1 1/2 h. in den meisten fällen, außer nachts und früh, protestiert meine kleine am ende des stillens, weil nichts mehr kommt, lässt sich aber meist beruhigen. wenn ich das gefühl hab, dass meine tochter überhaupt nicht satt geworden ist, stille ich gleich nach ca. 15 minuten nochmals (und manchmal nochmals …). nachts stillen wir ca. aller 4 h (sie hatte davor schon längere zeit 6 bis 9 h durchgeschlafen). wenn wir unterwegs sind und meine tochter sehr abgelenkt ist, kann es auch mal 2 bis 3 h stillpause sein. sie ist eine schnelltrinkerin und gibt sich nicht zufrieden, wenn nichts mehr kommt um dann nur zu nuckeln, außer wenn sie dabei einschläft. das heißt, dass bei mir während des stillens auch kein neuer milchspendereflex ausgelöst wird.
ich trinke recht viel, ca.3 l (manchmal auch 4 l) am tag (wasser oder dünne saftschorle, stilltee, malzkaffee). ich habe hier gelesen, dass zuviel trinken auch manchmal kontraproduktiv sein kann, wenn ich aber weniger trinke, habe ich das gefühl, dass es sich negativ auf die milchmenge auswirkt. außerdem nehme ich z.z. noch bockshornkleekapseln.
hat jemand hier noch irgendeinen rat für mich? sollte ich wieder zur pumpe greifen und einen mehrbedarf „simulieren“? habe die pumpe in der letzten woche ganz bewusst weggelassen, um mich nicht noch mehr zu stressen, versuche mich zu entspannen, auch mal an was anderes zu denken (das hilft, glaub ich, fast am meisten), mache es mir bequem beim stillen usw. …
da sich in den letzten wochen bei mir alles ums stillen drehte, stellen sich mir auch noch ein paar weitere fragen, die wahrscheinlich z. t. recht theoretisch sind, mich aber beschäftigen:
was hat einfluss auf die milchmenge, die beim milchspendereflex gebildet wird? als ich vor einer woche noch kurz nach dem stillen gepumpt habe, habe ich z.b. aus der gesunden brust ca. 20 bis 25 ml, aus der operierten brust ca. 5 bis 10 ml rausbekommen (sind da die milchdrüsen noch nicht wieder so „trainiert“?). wenn ich nach ca. 3 h still- oder pumppause abpumpte, war es ca. 3 mal soviel. hat sich dann soviel vormilch gesammelt, dass diese menge zusammenkommt oder wird auch mehr in diesem moment gebildet? braucht der körper manchmal doch eine pause? ab und zu variiert die menge auch bei gleichen zeitabständen. manchmal fühlt sich der msr unterschiedlich stark an.
was kann ich am besten tun, dass die operierte brust noch aufholt? (ich habe 4 wochen damit gar nicht gestillt) sie ist auch noch kleiner als die andere, allzuviel gewebe oder milchkanäle wurden meiner meinung nach nicht beschädigt. ich hatte mir vorgenommen, immer zuerst die operierte seite anzubieten, dass diese auch wirklich „leer“ wird, mache das jetzt aber eher selten, da ja beide seiten leer werden und ich das gefühl habe, wenn der msr durch nuckeln auf der operierten seite ausgelöst wird, dass auf der gesunden seite dann nicht soviel kommt, wie wenn gleich auf der gesunden seite ausgelöst wird. kann das sein?
ist es vielleicht ungünstig, dass meine tochter so schnell trinkt und ich evtl. nicht genügend stimulation abbekomme? oder ist es nur wichtig, dass die brust leer getrunken wird, um die menge zu steigern?
ist es eigentlich üblich, dass beim stillen mehrere mrs nacheinander ausgelöst werden?
ich habe das gefühl, dass bei voller brust der msr leichter ausgelöst wird, manchmal auch ohne nuckeln, ist sie dann leer, passiert bei mir erstmal eine weile nichts mehr. meines erachtens wird dadurch auch auf der gesunden (stets volleren seite) leichter ausgelöst.
ist es schlecht, dass meine tochter einen schnuller nimmt? würde sie möglicherweise anderenfalls bis zum nächsten milchspendereflex weiternuckeln?
sollte ich vielleicht sogar die stillabstände versuchen zu verlängern (was ja eigentlich auch mein ziel ist) um etwas stress rauszunehmen? nur wenn ich meine tochter zu lange auf die folter spanne, ist sie dann noch ungeduldiger beim trinken, sie muss dann schon wirklich sehr abgelenkt sein (unterwegs sein, schlafen). nach ca. 3 h reicht dann die milch auch (weil evtl. ihr magen nicht mehr aufnimmt?), aber so komme ich ja auf dauer auch zu keiner steigerung…?
sollte ich vielleicht auch schon daran denken, dass sie bald beikostreif sein könnte? sie ist jetzt 4 monate und eine woche alt. sie schaut uns schon interessiert beim essen zu, und greift auch mal nach dem teller, da sie aber derzeit alles interessiert anschaut und anfasst, würde ich das nicht überbewerten wollen.
was noch hinzuzufügen ist, dass meine kleine gut gedeiht und regelmäßig zunimmt. außerdem hatte ich nach der geburt seeehr viel milch, was mich bis jetzt glauben ließ, dass ich mal wieder normal und entspannt stillen kann und ein zufriedenes kind habe …
so... das war jetzt ganz schön viel. ich hoffe, dass der eine oder andere einen ratschlag oder eine antwort hat.
lg
nach einer op an der brust (abszess-spaltung) vor 7 wochen und vorübergehendem abstillen, stille ich seit einer knappen woche wieder voll. leider habe ich immer noch das gefühl, dass die milch sehr knapp ist. ich hatte gehofft, dass sich durch das häufige stillen der rest von allein regelt, aber ich stehe mal wieder auf der stelle und bin kurz davor, wieder zur flasche zu greifen.
ich stille z.z. aller 1 bis 1 1/2 h. in den meisten fällen, außer nachts und früh, protestiert meine kleine am ende des stillens, weil nichts mehr kommt, lässt sich aber meist beruhigen. wenn ich das gefühl hab, dass meine tochter überhaupt nicht satt geworden ist, stille ich gleich nach ca. 15 minuten nochmals (und manchmal nochmals …). nachts stillen wir ca. aller 4 h (sie hatte davor schon längere zeit 6 bis 9 h durchgeschlafen). wenn wir unterwegs sind und meine tochter sehr abgelenkt ist, kann es auch mal 2 bis 3 h stillpause sein. sie ist eine schnelltrinkerin und gibt sich nicht zufrieden, wenn nichts mehr kommt um dann nur zu nuckeln, außer wenn sie dabei einschläft. das heißt, dass bei mir während des stillens auch kein neuer milchspendereflex ausgelöst wird.
ich trinke recht viel, ca.3 l (manchmal auch 4 l) am tag (wasser oder dünne saftschorle, stilltee, malzkaffee). ich habe hier gelesen, dass zuviel trinken auch manchmal kontraproduktiv sein kann, wenn ich aber weniger trinke, habe ich das gefühl, dass es sich negativ auf die milchmenge auswirkt. außerdem nehme ich z.z. noch bockshornkleekapseln.
hat jemand hier noch irgendeinen rat für mich? sollte ich wieder zur pumpe greifen und einen mehrbedarf „simulieren“? habe die pumpe in der letzten woche ganz bewusst weggelassen, um mich nicht noch mehr zu stressen, versuche mich zu entspannen, auch mal an was anderes zu denken (das hilft, glaub ich, fast am meisten), mache es mir bequem beim stillen usw. …
da sich in den letzten wochen bei mir alles ums stillen drehte, stellen sich mir auch noch ein paar weitere fragen, die wahrscheinlich z. t. recht theoretisch sind, mich aber beschäftigen:
was hat einfluss auf die milchmenge, die beim milchspendereflex gebildet wird? als ich vor einer woche noch kurz nach dem stillen gepumpt habe, habe ich z.b. aus der gesunden brust ca. 20 bis 25 ml, aus der operierten brust ca. 5 bis 10 ml rausbekommen (sind da die milchdrüsen noch nicht wieder so „trainiert“?). wenn ich nach ca. 3 h still- oder pumppause abpumpte, war es ca. 3 mal soviel. hat sich dann soviel vormilch gesammelt, dass diese menge zusammenkommt oder wird auch mehr in diesem moment gebildet? braucht der körper manchmal doch eine pause? ab und zu variiert die menge auch bei gleichen zeitabständen. manchmal fühlt sich der msr unterschiedlich stark an.
was kann ich am besten tun, dass die operierte brust noch aufholt? (ich habe 4 wochen damit gar nicht gestillt) sie ist auch noch kleiner als die andere, allzuviel gewebe oder milchkanäle wurden meiner meinung nach nicht beschädigt. ich hatte mir vorgenommen, immer zuerst die operierte seite anzubieten, dass diese auch wirklich „leer“ wird, mache das jetzt aber eher selten, da ja beide seiten leer werden und ich das gefühl habe, wenn der msr durch nuckeln auf der operierten seite ausgelöst wird, dass auf der gesunden seite dann nicht soviel kommt, wie wenn gleich auf der gesunden seite ausgelöst wird. kann das sein?
ist es vielleicht ungünstig, dass meine tochter so schnell trinkt und ich evtl. nicht genügend stimulation abbekomme? oder ist es nur wichtig, dass die brust leer getrunken wird, um die menge zu steigern?
ist es eigentlich üblich, dass beim stillen mehrere mrs nacheinander ausgelöst werden?
ich habe das gefühl, dass bei voller brust der msr leichter ausgelöst wird, manchmal auch ohne nuckeln, ist sie dann leer, passiert bei mir erstmal eine weile nichts mehr. meines erachtens wird dadurch auch auf der gesunden (stets volleren seite) leichter ausgelöst.
ist es schlecht, dass meine tochter einen schnuller nimmt? würde sie möglicherweise anderenfalls bis zum nächsten milchspendereflex weiternuckeln?
sollte ich vielleicht sogar die stillabstände versuchen zu verlängern (was ja eigentlich auch mein ziel ist) um etwas stress rauszunehmen? nur wenn ich meine tochter zu lange auf die folter spanne, ist sie dann noch ungeduldiger beim trinken, sie muss dann schon wirklich sehr abgelenkt sein (unterwegs sein, schlafen). nach ca. 3 h reicht dann die milch auch (weil evtl. ihr magen nicht mehr aufnimmt?), aber so komme ich ja auf dauer auch zu keiner steigerung…?
sollte ich vielleicht auch schon daran denken, dass sie bald beikostreif sein könnte? sie ist jetzt 4 monate und eine woche alt. sie schaut uns schon interessiert beim essen zu, und greift auch mal nach dem teller, da sie aber derzeit alles interessiert anschaut und anfasst, würde ich das nicht überbewerten wollen.
was noch hinzuzufügen ist, dass meine kleine gut gedeiht und regelmäßig zunimmt. außerdem hatte ich nach der geburt seeehr viel milch, was mich bis jetzt glauben ließ, dass ich mal wieder normal und entspannt stillen kann und ein zufriedenes kind habe …
so... das war jetzt ganz schön viel. ich hoffe, dass der eine oder andere einen ratschlag oder eine antwort hat.
lg