vielen dank für eure antworten. so ganz glücklich bin ich damit ehrlich gesagt nicht
zu meiner hormonsituation: ich habe pco und daher etwas mehr testosteron im blut-in verbindung mit der stillsituation bedingt das meine symptome. ich habe bevor ich schwanger geworden bin fast zwei jahre keine hormone genommen und hatte keine probleme mit libidoverlust etc.. nur, dass ich eben wegen des testosteronwerts nicht so leicht schwanger werden konnte (eigentlich mind. 1jahr üben ohne hormontherapie, gott sei dank hats nur 3wochen gedauert bis ich schwanger war

)..
auf jeden fall liegt es am stillen, dass meine hormone verrückt spielen. ist ja auch irgendwie logisch. kann mir gut vorstellen, dass es eine art schutz vor einer erneuten ss bieten soll und man deswegen so kratzbürstig ist. und was die psyche betrifft, wieso um alles in der welt soll ich die ganzen probleme denn erst nach 5,6wochen haben-wo gerade die ersten 4wochen super schrecklich waren?!? ich musste mir das stillen nämlich regelrecht erkämpfen. habe hohlwarzen, sehr große brüste und meine tochter hatte ein zu kurzes zungenbändchen. dadurch war alles gleich wund und nachher blutig. hatte eine schlimme brustentzündung, musste ins KH und erst nach 8wochen höllenschmerz konnte ich erträglich stillen. also wieso sollte es mir dann jetzt psychisch schlecht gehen?! meine tochter ist auch total unkompliziert, sie schläft gut, kann sich gut alleine beschäftigen. mein mann ist sehr verständnisvoll und übt gar keinen druck auf mich aus, unterstützt mich wo er nur kann. es gibt wirklich nichts, was mir große sorgen macht oder was mich unglücklich machen würde.. also schlafmangel, babystress usw. macht für mich keinen sinn und außerdem ist es eher der komplette libidoverlust, der mich so stört. wenn mich mein mann bspw. küssen will und sei es nur ganz sanft als liebesbeweis (ohne sexuelle hintergedanken) dann kann ich nur denken: "fass mich bloß nicht an!" und es ekelt mich regelrecht an. er ist mir richtig egal geworden ;-( ich bin nicht mehr in der lage liebevoll mit ihm umzugehen und ein emotionaler eisklotz geworden. genau die gleichen symptome hatte ich mit dem nuvaring und zwar exakt die gleichen. das spricht doch schon sehr dafür, dass es hormonell bedingt ist. außerdem war ich ja beim arzt und der hat mir gesagt, dass es auf jeden fall daher kommt und man eben nichts machen kann. selbst wenn ich zu einem endokrinologen gehe nützt mir das nichts, weil ich sowieso nichts einnehmen kann in der stillzeit. mir gehts übrigens die ganze zeit so und es ist noch kein bisschen besser oder schlechter geworden und wieso sollte es besser werden können, wenn ich weiterstille?
ich bin auf jeden fall bereit noch solange weiterzu stillen, wie es meiner tochter erhebliche vorteile bringt. nur mal angenommen sie trinkt mit 7,8monaten noch zweimal am tag an der brust, dann frage ich mich eben ob es so schlimm wäre die beiden malzeiten durch die prenahrung zu ersetzen? ich bin ja auch überzeugt, dass stillen das beste für ein kind ist und es sicher vorteile hat auch über die 6monate hinaus. nur wenn man eben nicht solange stillen kann, wann soll man dann abstillen? wie sieht das allergietechnisch aus, wenn man vor ende der beikosteinführung keine mumi mehr gibt? ist es besser bis zum ende der beikosteinführung zu warten?
ich wäre wirklich dankbar über infos zu dieser zeit! aber bitte hört auf mir einreden zu wollen, dass meine probleme nicht vom stillen kommen. ist mir schon klar, dass es schwerfällt sowas zu glauben wenn man selbst vier jahre ohne probleme gestillt hat, aber es ist wirklich so.
wie dem auch sei, ich werde auf keinen fall noch 6monate stillen-es geht mir damit wirklich nicht gut!