lilafrosch hat geschrieben:man kann seine kita darauf testen. und kostenlos die proben checken lassen im labor.
Was würde das nützen? Wo überall Weichmacher drin sind, ist bekannt. Das hat mit Kitas nichts zu tun, denn Weichmacher gibt es überall.
Das einzige was Du tun kannst, ist, Dich selbst einzuschränken was Weichmacher betrifft. Also was Eure Umgebung betrifft, Euer Zuhause. Aber wie lange kannst Du Deinen Kinder "richtige" Puppen vorenthalten? Irgendwann mögen sie Puppen haben wie die anderen und keine Waldorfpuppen mehr. Genauso die Sache mit den Gummiplantschbecken. Alle höchst schädlich, kein einziger Hersteller kam besser weg als die anderen, das Wasser in dem die Kinder spielen ist quasi hoch kontaminiert. Da kannst selber dies nicht unterstützen und keinen kaufen (ich hatte es sogar meiner Mutter verboten und letztendlich saß meine Tochter dann in ner Blechwann auf der Terrasse

), aber was willst Du tun, wenn die Erzieherinnen in der Krippe die riesigen Plantschbecken bei hochsommerlichen Temperaturen herausholen und die Kinder drin rumtoben? Meine Tochter hatte riesigen Spaß dran...
M. E. geht's um das Gesamtpaket. Man kann versuchen sich überall etwas einzuschränken. Also sagen wir "die Gefahren verteilen"...

Zum Beispiel ein bißchen öfter in den Bioladen gehen, auf W-LAN verzichen und über Kabel surfen, ein Telefon ohne DECT anschaffen, mehr Ökokleidung und Flohmarkkleidung kaufen, usw. Soll heißen von allen Gefahren ein bißchen weniger auf sich nehmen durch eine gewisse Art von Verzicht und mehr kann man wohl nicht tun.
Früher war überall Asbest in den Kindergärten und Schulgebäuden....

Wir werden nie erfahren zu welchem Prozentsatz dies die Krebsrate hochtreibt und bisher hochgetrieben hat.
