Ich will dass sie alleine einschläft.
Verfasst: 13.01.2011, 12:36
Mir reichts. Ich kann nicht mehr. Ich mag nicht mehr.
Ich mag nicht mehr jeden abend stundenlang bei ihr im Bett liegen, bis Madame mal geruht einzuschlafen. Was sie meist erst dann tut, wenn wer immer sie in den Schlaf begleitet zuerst eingeschlafen ist. Wenn ich das bin, ist es völlig unmöglich, mich wieder wachzubekommen. Wenn Männe das ist, bleibt er ebenfalls direkt liegen. Wir haben NICHTS mehr voneinander und es nervt mich so an.
Ich mag sie auch nicht mehr in den Schlaf tragen, wenn mal wieder stundenlange ins-Bett-bring-Versuche gescheitert sind. Mir tut in letzter Zeit öfter mal der Rücken und/oder der Beckenboden weh und das wird ja im Laufe der Schwangerschaft nicht besser. Und Männe steht es ebenfalls bis oben hin, sie dauernd herumzuschleppen oder nach dem sprichwörtlichen Sandmännchem mit ihr ins Bett zu gehen.
Es kann so nicht weitergehen. Das Mass ist voll. Ich will, dass sie alleine einschläft.
Nur wie stellen wir das an?
Ich bin bereit, mich abends für maximal 20-30 Minuten mit ihr hinzulegen, zu kuscheln, ihr eine Gutenachtgeschichte vorzulesen und ihr Schlaflieder zu singen. Aber keine Stunden mehr, in denen sie doch nur herumtobt und überdreht herumblödelt. Das mache ich nicht mehr mit. Ich möchte, dass sie ruhig im Bett bleibt. Von mir aus kann sie sich noch leise ein Buch anschauen, Musik hören oder auch stundenlang Selbstgespräche führen. Letzteres macht sie nämlich abends immer, während sie sich im Bett hin- und herwälzt, anstatt einzuschlafen. Aber ich sehe nicht mehr ein, warum sie mich als frustrierte Zuhörerin neben sich im dunklen Zimmer dazu braucht. Lesen, im Netz surfen oder ähnliches geht nämlich auch nicht, weil sie dann ankommt, auf mir herumhopst, mich an den Haaren zieht oder sonstwas. Wenn ich die Nase voll hab und aus dem Zimmer gehe, kommt sie hinterher. Und damit muss Schluss sein.
Sie ist (fast) zwei. Es ist in dem Alter ja wohl keine Tortur mehr, wenn sie alleine im Bett sind. Ich verlange ja nicht, dass sie stockdunkel mit Türe zu sofort einschläft. Sie darf von mir aus gerne ein Licht anhaben, die Tür einen Spalt offen haben (wir sind direkt nebenan, die Tür vom Schlafzimmer führt direkt ins Wohnzimmer, wir können also jederzeit um die Ecke gucken oder sie uns reden hören und vorbeilaufen sehen) und Musik, ein Hörspiel oder sonstwas hören. Das kann ja wohl kaum eine seelische Grausamkeit sein. Und dass sie sich selbst in den Schlaf sabbelt nachdem sie noch ewig im Bett herumstürzt ist ja ohnehin so, auch wenn jemand dabeiliegt. Wir machen ja nichts weiter, KÖNNEN ja nichts weiter machen, als neben ihr zu liegen und sie anzuschnarchen. Als Kulisse sozusagen. Aber dazu hab ich einfach keinen Nerv mehr.
Es muss sich was tun, denn unsere Grenzen sind erreicht. Nur, wie kriegen wir sie dazu im Bett zu bleiben und wenigstens zu VERSUCHEN einzuschlafen, anstatt dauernd wieder rausgestürzt zu kommen? Auf einigermassen sanfte und einfühlsame Art und Weise?
Ich mag nicht mehr jeden abend stundenlang bei ihr im Bett liegen, bis Madame mal geruht einzuschlafen. Was sie meist erst dann tut, wenn wer immer sie in den Schlaf begleitet zuerst eingeschlafen ist. Wenn ich das bin, ist es völlig unmöglich, mich wieder wachzubekommen. Wenn Männe das ist, bleibt er ebenfalls direkt liegen. Wir haben NICHTS mehr voneinander und es nervt mich so an.
Ich mag sie auch nicht mehr in den Schlaf tragen, wenn mal wieder stundenlange ins-Bett-bring-Versuche gescheitert sind. Mir tut in letzter Zeit öfter mal der Rücken und/oder der Beckenboden weh und das wird ja im Laufe der Schwangerschaft nicht besser. Und Männe steht es ebenfalls bis oben hin, sie dauernd herumzuschleppen oder nach dem sprichwörtlichen Sandmännchem mit ihr ins Bett zu gehen.
Es kann so nicht weitergehen. Das Mass ist voll. Ich will, dass sie alleine einschläft.
Nur wie stellen wir das an?
Ich bin bereit, mich abends für maximal 20-30 Minuten mit ihr hinzulegen, zu kuscheln, ihr eine Gutenachtgeschichte vorzulesen und ihr Schlaflieder zu singen. Aber keine Stunden mehr, in denen sie doch nur herumtobt und überdreht herumblödelt. Das mache ich nicht mehr mit. Ich möchte, dass sie ruhig im Bett bleibt. Von mir aus kann sie sich noch leise ein Buch anschauen, Musik hören oder auch stundenlang Selbstgespräche führen. Letzteres macht sie nämlich abends immer, während sie sich im Bett hin- und herwälzt, anstatt einzuschlafen. Aber ich sehe nicht mehr ein, warum sie mich als frustrierte Zuhörerin neben sich im dunklen Zimmer dazu braucht. Lesen, im Netz surfen oder ähnliches geht nämlich auch nicht, weil sie dann ankommt, auf mir herumhopst, mich an den Haaren zieht oder sonstwas. Wenn ich die Nase voll hab und aus dem Zimmer gehe, kommt sie hinterher. Und damit muss Schluss sein.
Sie ist (fast) zwei. Es ist in dem Alter ja wohl keine Tortur mehr, wenn sie alleine im Bett sind. Ich verlange ja nicht, dass sie stockdunkel mit Türe zu sofort einschläft. Sie darf von mir aus gerne ein Licht anhaben, die Tür einen Spalt offen haben (wir sind direkt nebenan, die Tür vom Schlafzimmer führt direkt ins Wohnzimmer, wir können also jederzeit um die Ecke gucken oder sie uns reden hören und vorbeilaufen sehen) und Musik, ein Hörspiel oder sonstwas hören. Das kann ja wohl kaum eine seelische Grausamkeit sein. Und dass sie sich selbst in den Schlaf sabbelt nachdem sie noch ewig im Bett herumstürzt ist ja ohnehin so, auch wenn jemand dabeiliegt. Wir machen ja nichts weiter, KÖNNEN ja nichts weiter machen, als neben ihr zu liegen und sie anzuschnarchen. Als Kulisse sozusagen. Aber dazu hab ich einfach keinen Nerv mehr.
Es muss sich was tun, denn unsere Grenzen sind erreicht. Nur, wie kriegen wir sie dazu im Bett zu bleiben und wenigstens zu VERSUCHEN einzuschlafen, anstatt dauernd wieder rausgestürzt zu kommen? Auf einigermassen sanfte und einfühlsame Art und Weise?