Essensprobleme am Familientisch
Verfasst: 20.12.2010, 14:08
Wir haben hier seit einiger Zeit massive Essensprobleme am Familientisch. Meine Kinder, v.a. die beiden Jungs, lehnen praktisch alles ausser Nudeln, Pfannkuchen und Brot ab. Meine Tochter isst zwar nicht begeistert und probiert auch nicht alles, aber sie isst gerne Gurken und Tomaten, Trauben, Äpfel und Erdbeeren, außerdem isst sie Kartoffeln in allen Varianten und Nudeln. Nur Reis lehnt sie total ab, aber damit kann ich leben (obwohl wir viel Reis essen). Der Kleinste schreit immer erstmal "bäh" beim Hinsetzen, isst aber nach einigem Theater dann doch meistens ein bißchen.
Unser Mittlerer ist am schwierigsten. Er isst lieber gar nichts, als irgendwas, was er nicht mag. Fleisch mag er gar nicht, überhaupt isst er vieles nicht mehr, was er früher gegessen hat (z.B. Käse, Bananen, Avocados).Insgesamt isst er sowieso sehr wenig, gestern abend meinte er nach 6 kleinen Löffelchen Reis, er sei satt, er ist auch sehr dünn, wiegt nur 14,4 Kilo bei 104 cm. Wir essen abends alle zusammen warm und mir graut mittlerweile schon vor den Mahlzeiten und ihm sicher auch. Mein Mann hat sehr wenig Verständnis für unseren Sohn. Er lädt ihm einfach was auf den Teller (nicht viel), aber immer mit Fleisch dazu und besteht darauf, dass aufgegessen wird. Mich nervt das und wir bekommen regelmäßig Streit deswegen (nein, wir essen nicht jeden Tag Fleisch). Meiner Meinung nach ist es ok, wenn er kein Fleisch isst. Wir entscheiden, was gekocht wird und ich finde, die Kinder sollten entscheiden können sollten, was und wieviel sie davon essen wollen. Mein Mann sieht das total anders. Er meint, dann würden sie nie was "normales" essen und das warme Essen total stehenlassen. Die Gefahr sehe ich im 1. Moment zwar auch, aber ich vertraue einfach darauf, dass meine Kinder selber wissen, was ihnen jetzt gut tut. Und wenn das eine Weile kein FLeisch ist oder kein Reis oder nur Kartoffeln mit Soße, dann ist das eben so. Ich mag auch nicht alles und war als Kind ein sehr mäkeliger Esser (besonders, was Gemüse angeht, das mag ich heute noch am liebsten roh oder als Salat).
Der Mittlere isst übrigens auch kaum Süßes, er vergisst z.B. die Sachen aus dem Adventskalender einfach. Er trinkt auch keine Säfte, wenn er denn mal die Gelegenheit dazu hätte, sondern ausschließlich Wasser und vielleicht mal Milch/Kakao. Dazu muss ich vielleicht noch sagen, dass er seit Geburt einen Reflux hat und seit diesem Jahr eine chronische Darmentzündung.
Mein größtes Problem ist eben die Auseinandersetzung mit meinem Mann, weil unsere Vorstellungen da so unterschiedlich sind. Ich möchte das gemeinsame Essen als etwas Schönes erleben und nicht als etwas, wo es nur Zoff und Streit drüber gibt. Natürlich würde ich auch meine Jungs gerne dazu bekommen, mehr zu essen/zu probieren, aber ohne Zwang. Vielleicht hat ja jemand Ideen, ich würde mich freuen.
Unser Mittlerer ist am schwierigsten. Er isst lieber gar nichts, als irgendwas, was er nicht mag. Fleisch mag er gar nicht, überhaupt isst er vieles nicht mehr, was er früher gegessen hat (z.B. Käse, Bananen, Avocados).Insgesamt isst er sowieso sehr wenig, gestern abend meinte er nach 6 kleinen Löffelchen Reis, er sei satt, er ist auch sehr dünn, wiegt nur 14,4 Kilo bei 104 cm. Wir essen abends alle zusammen warm und mir graut mittlerweile schon vor den Mahlzeiten und ihm sicher auch. Mein Mann hat sehr wenig Verständnis für unseren Sohn. Er lädt ihm einfach was auf den Teller (nicht viel), aber immer mit Fleisch dazu und besteht darauf, dass aufgegessen wird. Mich nervt das und wir bekommen regelmäßig Streit deswegen (nein, wir essen nicht jeden Tag Fleisch). Meiner Meinung nach ist es ok, wenn er kein Fleisch isst. Wir entscheiden, was gekocht wird und ich finde, die Kinder sollten entscheiden können sollten, was und wieviel sie davon essen wollen. Mein Mann sieht das total anders. Er meint, dann würden sie nie was "normales" essen und das warme Essen total stehenlassen. Die Gefahr sehe ich im 1. Moment zwar auch, aber ich vertraue einfach darauf, dass meine Kinder selber wissen, was ihnen jetzt gut tut. Und wenn das eine Weile kein FLeisch ist oder kein Reis oder nur Kartoffeln mit Soße, dann ist das eben so. Ich mag auch nicht alles und war als Kind ein sehr mäkeliger Esser (besonders, was Gemüse angeht, das mag ich heute noch am liebsten roh oder als Salat).
Der Mittlere isst übrigens auch kaum Süßes, er vergisst z.B. die Sachen aus dem Adventskalender einfach. Er trinkt auch keine Säfte, wenn er denn mal die Gelegenheit dazu hätte, sondern ausschließlich Wasser und vielleicht mal Milch/Kakao. Dazu muss ich vielleicht noch sagen, dass er seit Geburt einen Reflux hat und seit diesem Jahr eine chronische Darmentzündung.
Mein größtes Problem ist eben die Auseinandersetzung mit meinem Mann, weil unsere Vorstellungen da so unterschiedlich sind. Ich möchte das gemeinsame Essen als etwas Schönes erleben und nicht als etwas, wo es nur Zoff und Streit drüber gibt. Natürlich würde ich auch meine Jungs gerne dazu bekommen, mehr zu essen/zu probieren, aber ohne Zwang. Vielleicht hat ja jemand Ideen, ich würde mich freuen.