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Suche spannendes Science Fiction Buch

Verfasst: 05.12.2010, 01:58
von Dana
Gerade habe ich Vilm 1 und 2 durchgelesen und fand beide Bücher superspannend und gut geschrieben. Jetzt suche ich ähnlichen Stoff, also Science Fiction, im Weltraum, in der Zukunft (ähnlich wie Raumschiff Enterprise). :wink:

Re: Suche spannendes Science Fiction Buch

Verfasst: 05.12.2010, 23:11
von EhMikp
Also ein Klassiker und im Weltraum wäre ja "Solaris" von Stanislaw Lem (aber ich mochte es nicht). Magst Du vielleicht die Dune-Bücher oder die Scheibenwelt-Romane? Spielen alle nicht im Weltraum, aber sind tolle Lektüre :D

Re: Suche spannendes Science Fiction Buch

Verfasst: 05.12.2010, 23:33
von Dana
Kenn ich alles noch nicht. Warum mochtest du Solaris nicht? Und wo spielen denn die anderen Romane wenn nicht im All?

Re: Suche spannendes Science Fiction Buch

Verfasst: 05.12.2010, 23:34
von Optimistin
mir fällt da nur perry rhodan ein ... :oops: :wink:

Re: Suche spannendes Science Fiction Buch

Verfasst: 06.12.2010, 00:09
von Mera
Hi,

Dune spielt auf einem Planeten. Es ist weniger wie "Raumschiff Enterprise", wo die Handlung auf einem Raumschiff spielt. Dune ist klasse (zumindest der erste Band, die anderen habe ich noch nicht gelesen...der 2. ist etwas zäh).

Solaris kenne ich nicht, nur den Film und den fand ich fürchterlich. Ist das Buch besser?

Perry Rhodan lese ich gerne :oops:. Allerdings ist das zwar SciFi, aber nunja...man sollte erwähnen das es sich hier (bei den Silberbänden) um Zusammenfassungen von Groschenromanheftchen handelt. Der Anspruch ist entsprechend niedrig, wobei die ersten 10 Bände durchaus stringent und lesbar sind (bei Band 94 ists dann mitunter auch schon mal unlogisch und..naja..:roll: ).

ScienceFiction ist ein weites Feld...möchtest du lieber was das im All spielt oder darfs auch auf fremden Planeten sein? Oder auch nur Utopien? Lustig oder eher ernsthaft? Realistisch oder ganz abgehoben? Einzelband, Trilogien oder gleich schränkeweise Fortsetzungen? (Battletech ist da ganz berühmt für).

Lem, Asimov, Niven, Clarke, Reynolds und Herbert...dass sind so die Autoren die mir spontan einfallen (neben den ganzen "One Hit Wonder"n ). Bei "lustig" gibts natürlich Douglas Adams mit seinem "Per Anhalter durch die Galaxis" oder Pratchetts Scheibenwelt.

Ad hoc empfehlen kann ich dir:

Fußfall (früher hieß es "Saturn minus 6" ) von Larry Niven & Jerry Pournelle und von denselben Autoren "Der Splitter im Auge Gottes". Von Niven die "Ringwelt" Romane (Vorlage für die Scheibenwelt von Pratchett).
Alien von Alan Dean Foster (am besten Band 2, "Die Rückkehr", ist am spannendsten). Nemesis von Isaac Asimov und wenn Perry Rhodan, dann entweder Odyssee oder Andromeda (sind ausgekoppelte Sammelbände die unabhängig von den Heftchenromanen geschrieben wurden und in sich geschlossen).
Auch zu Raumschiff Enterprise gibts Bücher, die sind z.T. gar nicht schlecht. "Unendlichkeit" von A. Reynolds spielt fast ausschließlich auf einem Raumschiff, ist allerdings z.T. etwas langatmig.

Re: Suche spannendes Science Fiction Buch

Verfasst: 06.12.2010, 02:54
von Dana
wow, das ist ja mal ne fundierte Antwort, danke dafür :-). Ich antworte mal im Zitat
Mera hat geschrieben:Hi,

Dune spielt auf einem Planeten. Es ist weniger wie "Raumschiff Enterprise", wo die Handlung auf einem Raumschiff spielt. Dune ist klasse (zumindest der erste Band, die anderen habe ich noch nicht gelesen...der 2. ist etwas zäh).

ich finde es voll schwer, etwas gutes zu finden, wenn ich immer wieder bei Amazon Rezensionen wie diese hier lese


Solaris kenne ich nicht, nur den Film und den fand ich fürchterlich. Ist das Buch besser?

Perry Rhodan lese ich gerne :oops:. Allerdings ist das zwar SciFi, aber nunja...man sollte erwähnen das es sich hier (bei den Silberbänden) um Zusammenfassungen von Groschenromanheftchen handelt. Der Anspruch ist entsprechend niedrig, wobei die ersten 10 Bände durchaus stringent und lesbar sind (bei Band 94 ists dann mitunter auch schon mal unlogisch und..naja..:roll: ).

Band 94? :shock:


ScienceFiction ist ein weites Feld...möchtest du lieber was das im All spielt oder darfs auch auf fremden Planeten sein?
fremder Planet ist auch cool, wenn dort auch ab und zu mal paar Raumschiffe landen :wink:

Oder auch nur Utopien?
was meinste mit Utopien? Ist SciFi nicht immer utopisch?

Lustig oder eher ernsthaft?
nee, lustig nicht, ich fand per Anhalter durch die Galaxie doof 8)

Realistisch oder ganz abgehoben?

Na schon irgendwie realistisch, nix mit Zauberwesen oder so, wobei das ja auch oft verschwimmt, gerade wenn es um Ausserirdische geht :wink: .

Einzelband, Trilogien oder gleich schränkeweise Fortsetzungen? (Battletech ist da ganz berühmt für).

Schränke bitte nicht, ein paar Fortsetzungen sind ok, wenn sie nicht langweilig werden.

Lem, Asimov, Niven, Clarke, Reynolds und Herbert...dass sind so die Autoren die mir spontan einfallen (neben den ganzen "One Hit Wonder"n ).

von Asimov hab ich schon gehört, aber ich dachte immer, dass seine Werke uns ja gar nicht mehr futuristisch vorkommen können, weil sie schon so alt sind. Ist das nicht so?

One Hit Wunder nehm ich auch :wink:


Ad hoc empfehlen kann ich dir:

Fußfall (früher hieß es "Saturn minus 6" ) von Larry Niven & Jerry Pournelle und von denselben Autoren "Der Splitter im Auge Gottes". Von Niven die "Ringwelt" Romane (Vorlage für die Scheibenwelt von Pratchett).
Alien von Alan Dean Foster (am besten Band 2, "Die Rückkehr", ist am spannendsten). Nemesis von Isaac Asimov und wenn Perry Rhodan, dann entweder Odyssee oder Andromeda (sind ausgekoppelte Sammelbände die unabhängig von den Heftchenromanen geschrieben wurden und in sich geschlossen).

ok, werd ich mal googeln



Auch zu Raumschiff Enterprise gibts Bücher, die sind z.T. gar nicht schlecht. "Unendlichkeit" von A. Reynolds spielt fast ausschließlich auf einem Raumschiff, ist allerdings z.T. etwas langatmig.

cool, der Typ hat ja ziemlich viele solcher Romane geschrieben, hast du von den anderen auch welche gelesen? Aber das Buch hat auch schlechte Kritiken. :roll: Wird's wohl immer geben :|

Ich kann dir im Gegenzug Vilm 1 und 2 empfehlen. Ist ne gute Mischung aus wenig Raumschiff und realistischer Erzählung von gestrandeten Siedlern auf einem fremden Planeten.

Re: Suche spannendes Science Fiction Buch

Verfasst: 06.12.2010, 09:20
von EhMikp
Dana hat geschrieben:Warum mochtest du Solaris nicht?
Keine Ahnung. Hat mich einfach nicht angesprochen. Kam mir so düster vor. Ich kann es nicht wirklich begründen. Wie Musik sind Bücher halt auch Geschmackssache. Teste es einfach. Denn ich liebe die Scheibenwelt-Romane und Per Anhalter durch die Galaxy. Also, vielleicht gefällt Dir Solaris im Gegenzug dann???? :lol:

Also "Dune" von Frank Herbert kann ich Dir wirklich ans Herz legen. Auch wenn es nicht soooooooo Raumschifflastig ist.
Mera hat geschrieben:Ist das Buch besser?
Ich wiederum kenne den Film nicht, aber das Buch hat mir gar nicht gefallen ...

Re: Suche spannendes Science Fiction Buch

Verfasst: 06.12.2010, 09:29
von Lösche Benutzer 1828
Raumschiff kann ja utopisch oder halt real/jetztzeitlich sein....
Utopie ist ja ein eigenes Thema

Arthur C. Clark hat ja etliches geschrieben. Teilweise mit Stephen Baxter gemeinsam. Da habe ich mal was gelesen, ich fands gut.

Re: Suche spannendes Science Fiction Buch

Verfasst: 06.12.2010, 10:16
von Celiana
Und ich liebe Anne McCaffrey. Sie hat eine recht bekannte Reihe : Die Drachenreiter von Pern.
Grundidee SF, Kolonisten auf einem Planeten, dann gehts aber eher Fantasy weiter, da der Planet einige Überraschungen birgt...

Sie hat aber auch sehr viele SF Bücher geschrieben die ich allesamt toll fand.

http://de.wikipedia.org/wiki/Anne_McCaffrey

Die Planetenpiraten, die Acorna Bücher ....hach ich muß auch mal wieder was von ihr lesen. :D

Re: Suche spannendes Science Fiction Buch

Verfasst: 06.12.2010, 10:27
von Mera
Dana hat geschrieben: ich finde es voll schwer, etwas gutes zu finden, wenn ich immer wieder bei Amazon Rezensionen wie diese hier lese
Ja, es stimmt schon das Frank Herbert episch und z.T. auch etwas langatmig erzählt. Man muß sich dran gewöhnen und es dann mögen oder ertragen können ;-) (Bei Band 2 hatte ich die Muse auch nicht, Band 3 soll aber wieder besser sein) . Aber die Geschichte ist per se nicht schlecht. Es ist auf jeden Fall ein Klassiker.
Da gibts auch einen sehr schöne Filme dazu (u.a. mit Patrick "J.-L. Picard (Star Trek)" Stewart und Sting; die Neuverfilmung ist glaub ich mit U. Ochsenknecht und hält sich viel strikter ans Buch. Die ältere Verfilmung gefällt mir aber besser.).
Dana hat geschrieben: Band 94? :shock:
Ja und kein Ende in Sicht :lol: . Ich glaube bis 110? sind sie momentan veröffentlicht und es kommt derzeit 4x im Jahr ein neuer Band raus. Heftchenromane halt, jede Woche neu. Da hat man einen Haufen Zeug aufzuholen,zu kürzen und zum überarbeiten.

Dana hat geschrieben:was meinste mit Utopien? Ist SciFi nicht immer utopisch?
Sicher. Ich meine sowas wie "1984", "Fahrenheit 451", "Schöne neue Welt". Gesellschaftsutopien.
Auch DinoPark (aka Jurassic Park) von Crichton wird ganz entfernt zu "Science Fiction" gezählt. Ich sag ja, das Feld ist groß, es müssen nicht zwangsläufig Weltall, Raumschiff und Außerirdische vorkommen ;-) .

Mera hat geschrieben:Realistisch oder ganz abgehoben?
Dana hat geschrieben:Na schon irgendwie realistisch, nix mit Zauberwesen oder so, wobei das ja auch oft verschwimmt, gerade wenn es um Ausserirdische geht :wink: .
"Limit" von F. Schätzing ist auch nicht schlecht und recht realistisch. Spielt z.T. auf dem Mond bzw. auf einer fortschrittlicheren Erde (quasi die erste Hälfte des Buches). Es gibt aber keine Ausserirdischen und - was mich bei Schätzing bisher bei fast jedem Buch gestört hat, auch bei "Der Schwarm" (nebenbei KLASSE Buch!) - das Ende ist so "banal"und wirkt, als hätte er irgendwie kein Papier mehr gehabt. Vorher epische Breite und dann husch-husch fertig. Aber spannend ist es allemal.
Die ersten PR (Perry Rhodan) Bände passen da auch noch in die Kategorie (da gibts noch nicht soviele Mutanten ;-) ). Allerdings muß man bedenken, dass die Hefte damals VOR der ersten Mondlandung geschrieben wurden und daher die Datierung anders ist (ich glaub sie landen erst Anfang der 70er statt schon 1969) und die Erkenntnisse über unser Sonnensystem (z.B. die Venus) veraltet sind.
"Fußfall" von Niven passt da auch (geht um geplante Invasion der Erde), ebenso das andere das ich vorher genannt habe ("Splitter im Auge Gottes").


Dana hat geschrieben:Schränke bitte nicht, ein paar Fortsetzungen sind ok, wenn sie nicht langweilig werden.

Oh, da fällt mir gerade noch ein Klassiker ein: "Tripods - Die Dreibeinigen Herrscher" von J. Christopher. Eigentlich eine Jugendbuchtrilogie, aber soooo schön. Leider ist der 2. Band momentan ausverkauft und wird wohl nicht neu aufgelegt. Ich nehm an wegen dem geplanten Film 2011(?), da gibts die dann wohl wieder als "Buch zum Film" :roll: .

Anne McCaffrey hat auch einen Haufen Bücher geschrieben mit nicht allzuvielen Fortsetzungen. Man merkt aber auch, dass da eine Frau schreibt...es ist...anders, sagen wir mal so ;-) . Mehr "Gefühl", du verstehst? Ich hab von ihr Teile des "Gehirrnschiff-Zyklus" gelesen. War ok, aber ich mag scheinbar weibliche Autoren nicht besonders.


Dana hat geschrieben:von Asimov hab ich schon gehört, aber ich dachte immer, dass seine Werke uns ja gar nicht mehr futuristisch vorkommen können, weil sie schon so alt sind. Ist das nicht so?
One Hit Wunder nehm ich auch :wink:


Nun, sicher. Auf einer gewissen Ebene schon, es sind halt "Klassiker". Aber auch A.C. Clarkes "Odyssee im Weltraum" ist für uns, technisch gesehen, z.T. schon veraltet. Es kommt IMHO immer etwas auf die Geschichte an, ob sie in sich stimmig ist (es gibt ja soviele Deppen die ein SF-Buch schreiben bzw. 500 Fortsetzungen dazu...aber wenn die Geschichte nicht überzeugt ists einfach nur für die Tonne). Da kann ich für mich dann schonmal drüber wegsehen dass unsere PCs z.T. schon in einen Rucksack passen und kein Zimmer mehr ausfüllen :lol: .
Ich las vor kurzem erst "Ich, der Robot" von Asimov und die etwas überholte Technik ist mir jetzt nicht so wirklich ins Auge gesprungen. Auch S. Lem (1921-2006) ist jetzt nicht gerade an vorderster Front was die Wissenschaft angeht.

Leider wirkt alles, was gut recherchiert ist und auch z.T. fundiert irgendwann "überholt". Der Autor legt sich halt auf den -zum Zeitpunkt des Schreibens- aktuellen Stand der Dinge fest bzw. spinnt auf der Basis dessen seine Ideen weiter. Viele dieser 500-Buch-Schreiberlinge halten sich halt vage im Beschreiben der futuristischen Technik oder schreiben sich den letzten Blödsinn zusammen (ist auch auf die biologische Schiene übertragbar. Nicht alles was vorstellbar ist im Geiste ist auch wirklich effizient und realistisch machbar).

Als OneHit Wonder fällt mir jetzt gerade Nichelle Nichols (Uhura aus Star Trek) ein, die hat ein Buch geschrieben...wie hieß es bloss? ...ah, hier: Saturns Kind. War schön, genaueres hab ich aber nicht mehr im Kopf (ist schon ewig her, liegt leider mit den anderen Büchern noch im Keller), nur dass ich immer gehofft habe es gäbe mal eine Fortsetzung :? . Und ich glaube, dass Mädel ist schon so ein bisschen "zauberhaft", wobei da jeder ja seine eigene Grenze hat ab wann es einen stört (PR härtet da unglaublich ab :roll: Manchmal würd man die gern posthum nochmal ordentlich durchschütteln und fragen was sie beim schreiben geraucht haben ;-) .).


Dana hat geschrieben:cool, der Typ hat ja ziemlich viele solcher Romane geschrieben, hast du von den anderen auch welche gelesen? Aber das Buch hat auch schlechte Kritiken. :roll: Wird's wohl immer geben :|
Meinst du jetzt Alastair Reynolds? Ich hab nur den ersten Band (Unendlichkeit) gelesen. Lang wars :lol: . Interessant auf jeden Fall, allerdings meine ich mich zu erinnern dass die Spannungskurve nicht so ultrasteil war. Mag jetzt aber im Rückblick auch täuschen, ist eine Weile her seit ichs gelesen habe (2004 war das glaub ich). Ist aber alles - wie auch die Kritiken bei Amazon - subjektiv. Ich mag halt gern wenns so richtig abgeht irgendwann und man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann und sich die Nächte um die Ohren schlägt. Das hier war mehr ein "Ich lese jeden Abend, kanns aber auch dann aus der Hand legen und schlafen um morgen nochmal weiter zu lesen". Muß jetzt nicht schlecht sein, ist aber halt so eine ganz andere Art von Buch dann.

Dana hat geschrieben:Ich kann dir im Gegenzug Vilm 1 und 2 empfehlen. Ist ne gute Mischung aus wenig Raumschiff und realistischer Erzählung von gestrandeten Siedlern auf einem fremden Planeten.
Ich hab gestern schonmal kurz geguckt bei Amazon, aber noch keine Inhaltsbeschreibung gelesen. Werd ich aber auf jeden Fall tun.
Zu dem Thema von Vilm fällt mir -auch von Niven :oops: - "Herodots Vermächtnis" ein. Ich habs noch nicht gelesen, aber mein Mann (Das will was heißen, den zum lesen von Belletristik zu bringen ist schwer. Obwohl er gerne liest eigentlich, er schafft nur nie die Anfangshürde bis die Geschichte "läuft".) und er erzählte zum Inhalt ähnliches.

Ich muß doch mal wieder im Keller stöbern, muß die Bücher eh in die - noch aufzubauenden- Regale einräumen weil sie momentan unser Gästezimmer blockieren und wir Mitte Januar Besuch bekommen. Melde mich wenn ich noch vergessene Schätze entdecke ;-) .