Frust *jammer*
Verfasst: 25.11.2010, 02:20
Zuerst mal ein grosses SORRY aber ich merke, wie sich wieder ziemlich viel Frust aufstaut und ich brauche etwas Zuspruch (und da ich weiss, dass ich hier nicht die einzige bin mit diesen Ansichten...). Das zweite SORRY ist für den Ort. Es ist nicht nur Stillen, aber eben vor allem, daher hier.
Also. Unser Sonnenschein wird bald 4 Mt alt. Und JAAAAAA, wir stillen immmmmmer noch. Warum muss ich mich rechtfertigen und Argumente liefern weil ich zum jetzigen Zeitpunkt stille? Warum muss ich mir anhören, dass "ich kenne eigentlich niemanden, die länger als hmmm also längstens 3-4 Mt. Wie lange wollen sie denn das noch machen?!" Warum muss ich mir anhören, "er hat Hunger... dochdoch!" "wir haben gerade gestillt" "ja dann hast du zu wenig Milch"! Warum muss ich mich dauern, aber wirklich dauernd rechtfertigen, dass ich TT-Mama bin? Warum zum Teufel muss ich mir Belehrungen anhören zum Thema FB?
Warum sind die Menschen so wenig selbstreflektierend?
Und warum schaffe ich es einfach nicht mir ein dickes Fell anzulegen und mir diese Bemerkungen am A** vorbei gehen zu lassen?
Am schwierigsten ist es bei meiner Schwimu. Wir hatten immer ein friedliches Verhältnis, aber seit der Schwangersch. überschreitet sie und auch ihre Mutter immer wieder Grenzen. Zudem schafft sie es immer wieder meinen Mann zu beeinflussen. Ich rege mich auf und reagiere mit Brustproblemen (ging schon bis zur Entzündung). Ich motze bei meinem Mann und wir haben Streit. Den Idee direkt an meine Schwimu zu adressieren ist nicht wirklich gut. Sie hat die Gewohnheit bei kleinsten Widerwort zu blockieren, verletzend zu werden, zu schreien oder zu weinen (da sag ich lieber nichts und mach es so nicht noch schlimmer!)
Zudem würde ich wahrscheinlich zu heftig werden. Zum einen, weil es einfach schon zu viel war und zum andern, weil ich ihr mit Beispielen aus ihrem "Grossziehen" ihre Grundsätze in Zweifel ziehen würde und Reaktion siehe oben...
Ich habe so genug davon mich zu rechtfertigen für Dinge, die unserem Sohn gut tun. ("Er ist so ausgeglichen, weint er auch mal?, er scheint sehr zufrieden, so ein fröhliches Kind", KiA zufrieden Mütterberatung zufrieden CranioTh zufrieden).
Immer wieder höre ich, dass das Stillen zu aggressiv beworben wird (das mag aus Sicht der Nicht-Stillenden auch so sein und es liegt mit fern über Nicht-Stillen zu urteilen!!! aber) ich möchte mich für etwas so Natürliches und Gesundes nicht rechtfertigen müssen. BB- BesitzerInnen präsentieren ihr hängendes Kind stolz. Ich muss mir dumme Kommentare anhören für ein orthopädisch sinnvoller getragenes Kind im TT ("könntest ja wenigstens so ein modernes.... "). Auf die Frage "musst du in der NAcht oft aufstehen" antworte ich mittlerweile "es geht". Wahrheit ist nein, ich stille im Halbschlaf, Büebeli schläft neben mir. Nur weil ich keine Diskussionen über FB will.
Zum Glück bin ich aus einer Familie, in der eine FB Geschichte zum Anekdoten-Repertoir gehört, in der gestillt wurde und auch getragen, wenn auch in abenteuerlichen Nähexperimenten... (überlieferter Spruch meines UR!grossvaters: "was ein Kind im ersten Lebensjahr nicht getragen wird, dass trägt man es im zweiten.") Aber eben, Familie ist halt nicht immer da und manchmal ist mein Fell zu dünn.
Uiuiui das wurde lange. Danke fürs zu"lesen", es musste einfach mal raus. Wahrscheinlich haben viele von euch solche Situationen auch schon erlebt. Vielleicht hat ja jemand einen Tip für mich?
Schon mal Danke!
Also. Unser Sonnenschein wird bald 4 Mt alt. Und JAAAAAA, wir stillen immmmmmer noch. Warum muss ich mich rechtfertigen und Argumente liefern weil ich zum jetzigen Zeitpunkt stille? Warum muss ich mir anhören, dass "ich kenne eigentlich niemanden, die länger als hmmm also längstens 3-4 Mt. Wie lange wollen sie denn das noch machen?!" Warum muss ich mir anhören, "er hat Hunger... dochdoch!" "wir haben gerade gestillt" "ja dann hast du zu wenig Milch"! Warum muss ich mich dauern, aber wirklich dauernd rechtfertigen, dass ich TT-Mama bin? Warum zum Teufel muss ich mir Belehrungen anhören zum Thema FB?
Warum sind die Menschen so wenig selbstreflektierend?
Und warum schaffe ich es einfach nicht mir ein dickes Fell anzulegen und mir diese Bemerkungen am A** vorbei gehen zu lassen?
Am schwierigsten ist es bei meiner Schwimu. Wir hatten immer ein friedliches Verhältnis, aber seit der Schwangersch. überschreitet sie und auch ihre Mutter immer wieder Grenzen. Zudem schafft sie es immer wieder meinen Mann zu beeinflussen. Ich rege mich auf und reagiere mit Brustproblemen (ging schon bis zur Entzündung). Ich motze bei meinem Mann und wir haben Streit. Den Idee direkt an meine Schwimu zu adressieren ist nicht wirklich gut. Sie hat die Gewohnheit bei kleinsten Widerwort zu blockieren, verletzend zu werden, zu schreien oder zu weinen (da sag ich lieber nichts und mach es so nicht noch schlimmer!)
Zudem würde ich wahrscheinlich zu heftig werden. Zum einen, weil es einfach schon zu viel war und zum andern, weil ich ihr mit Beispielen aus ihrem "Grossziehen" ihre Grundsätze in Zweifel ziehen würde und Reaktion siehe oben...
Ich habe so genug davon mich zu rechtfertigen für Dinge, die unserem Sohn gut tun. ("Er ist so ausgeglichen, weint er auch mal?, er scheint sehr zufrieden, so ein fröhliches Kind", KiA zufrieden Mütterberatung zufrieden CranioTh zufrieden).
Immer wieder höre ich, dass das Stillen zu aggressiv beworben wird (das mag aus Sicht der Nicht-Stillenden auch so sein und es liegt mit fern über Nicht-Stillen zu urteilen!!! aber) ich möchte mich für etwas so Natürliches und Gesundes nicht rechtfertigen müssen. BB- BesitzerInnen präsentieren ihr hängendes Kind stolz. Ich muss mir dumme Kommentare anhören für ein orthopädisch sinnvoller getragenes Kind im TT ("könntest ja wenigstens so ein modernes.... "). Auf die Frage "musst du in der NAcht oft aufstehen" antworte ich mittlerweile "es geht". Wahrheit ist nein, ich stille im Halbschlaf, Büebeli schläft neben mir. Nur weil ich keine Diskussionen über FB will.
Zum Glück bin ich aus einer Familie, in der eine FB Geschichte zum Anekdoten-Repertoir gehört, in der gestillt wurde und auch getragen, wenn auch in abenteuerlichen Nähexperimenten... (überlieferter Spruch meines UR!grossvaters: "was ein Kind im ersten Lebensjahr nicht getragen wird, dass trägt man es im zweiten.") Aber eben, Familie ist halt nicht immer da und manchmal ist mein Fell zu dünn.
Uiuiui das wurde lange. Danke fürs zu"lesen", es musste einfach mal raus. Wahrscheinlich haben viele von euch solche Situationen auch schon erlebt. Vielleicht hat ja jemand einen Tip für mich?
Schon mal Danke!