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(V)-Erziehungslob erhalten :-)

Verfasst: 28.10.2010, 15:46
von Pacific
huh, freu mich, habe gerade von meine TaMu ein "Erziehungslob" erhalten.
Sie meinte, dass man meiner Kleinen anmerkt, dass sie gewöhnt wäre ernst genommen
zu werden, da sie zum Beipiel ganz ruhig und entschieden "Nein" sagen würde, wenn sie etwas nicht will. Von
den anderen Kindern wäre sie das eher nicht gewöhnt. Nun legen mein Mann und ich auch
Wert darauf, dass unsere Tochter nicht zu allem ja und amen sagt. Wenn sie sich sträubt versuche ich meist
Alternativen zu finden mit denen wir beide leben können. Mir selbst wurde in erster
Linie das brav sein anerzogen-mich heute gegen anmaßende Mitmenschen zu wehren fällt mich unheimlich
schwer.

Was ist euch wichtig? Schließlich werden immer Menschen auch meinen, dass wir unsere Kinder verziehen-wie geht ihr damit um?
Wie findet ihr die schwere Balance zwischen den Extremen?
Oder ist Durchsetzen der Weg, da man es als Eltern ja nun doch am besten weiß.

Freue mich auf den Austausch!

Re: (V)-Erziehungslob erhalten :-)

Verfasst: 28.10.2010, 21:00
von Talgaro
So ein Lob tut mal gut nicht? :D

Es ist bei größer werdenden Kindern allerdings manchmal wirklich ein Balanceakt zwischen respektieren und sich dem Kind unterorden (was ja dann wieder nicht gut ist), aber zum Glück kann man da ja langsam reinwachsen.

Re: (V)-Erziehungslob erhalten :-)

Verfasst: 29.10.2010, 19:22
von Lottchen
So ein Lob ist toll.

Was mir im Alltag wichtig ist, ist das mein Kind Bitte und Danke sagt. Das man Personen ausreden lässt und ein Kind auch mal solange wartet. Mir ist es auch wichtig, dass meine Mädels ihre Meinung sagen dürfen und auch mal "Nein" sagen können. Allerdings kommt es auf die Situation drauf an, ob ich ein Nein meiner Töchter akzeptiere. Wenn z.B. der Wocheneinkauf ansteht, sagt Celine immer Nein, sie will nicht. Meist muss ich sie aber trotzdem mitnehmen, weil ich sie nicht alleine daheim lasse. Letzte Woche war Tag der offenen Tür bei unserem Wasserturm. Da habe ich Celine gefragt, ob sie mitwill und sie wollte nicht. Also blieb ich mit ihr zu Hause und mein Mann ist mit Sarah alleine gegangen. Bei wirklich wichtigen Sachen sagen wir Erwachsenen, was zu tun ist und die Kinder müssen unsere Entscheidung eben akzeptieren. Und in anderen Bereichen entscheiden wir gemeinsam, was wir machen wollen. Es ist schwer, "richtige" Tipps zu geben. Jeder muss den eigenen Weg finden, den er für richtig hält.