Hilfe - Baby kann wegen Verletzung nicht mehr stillen
Verfasst: 12.10.2010, 19:38
Guten Abend,
ich bin neu im Forum und suche Hilfe bzw. euren Rat. Mein kleiner Nikolai, der am Freitag dieser Woche seinen ersten Geburtstag feiert, hat sich heute beim Gehen verletzt: Er ist gestolpert und gefallen, dabei mit dem Kinn auf ein Spielzeug gestoßen. Er hatte die Zunge halb draußen und sich so fest gebissen, dass er eine 1 cm breite, 0,5 cm tiefe Wunde in der Mitte der Zunge hat. So viel Blut habe ich noch nicht gesehen … Wir waren sofort beim Kinderarzt, sie hat alles angeschaut und auch mit einem Mund-/Kiefer-Chirurgen gesprochen mit dem Ergebnis, dass wohl nicht genäht wird in dem Alter. Außer Kühlen (Eis essen) konnte sie mir nur Durchhaltevermögen wünschen …
Niki ist zwar im Großen Ganzen völlig normal und recht gut drauf. Und zuerst dachte ich, mit dem Essen wird's schwierig (er ist seit Beikoststart kein "guter" Esser, mag eher Stücke à la BLW, wir haben noch keine Mahlzeit im klassischen Sinne ersetzt, außerdem sind wir "Einschlafstiller" mit Familienbett), dafür wird er viel stillen. Direkt nach dem Unfall hat er auch gestillt, als wir vom Arzt kamen auch gleich noch mal. Dann schlief er eine Stunde. Nach dem Aufwachen wollte er gleich wieder stillen, aber es ging wohl nicht. Er hat fürchterlich geweint (ich auch kurz). Also haben wir Banane versucht, die hat er auch gern gegessen und auch etwas Wasser getrunken.
Wie auch immer: Er kann wohl nicht stillen, wir haben es noch ein paar mal probiert, er schafft es nicht und ist dann ganz traurig. Gerade lenkt ihn sein Vater mit dem Abendbrei, den er seit kurzem einigermaßen gut akzeptiert, ab.
Meine Fragen: Muss ich jetzt regelmäßig abpumpen (habe eben schon etwas gepumpt und ihm so gegeben) um keine Entzündung zu riskieren, bis er wieder kann? Wie bekommen wir das mit dem Saugbedürfnis hin (Schnuller nimmt er nicht, eher so zum Spielen mal für zwei Minuten)?
Ich mache mir große Sorgen, dass er gleich, wenn's ins Bett geht, sehr verzweifelt sein wird. Und ich habe Angst, dass er ein Trauma davon trägt …
Liebe Grüße in der Hoffnung auf den einen oder anderen guten Rat oder Tipp, wie wir das überstehen,
Anja
ich bin neu im Forum und suche Hilfe bzw. euren Rat. Mein kleiner Nikolai, der am Freitag dieser Woche seinen ersten Geburtstag feiert, hat sich heute beim Gehen verletzt: Er ist gestolpert und gefallen, dabei mit dem Kinn auf ein Spielzeug gestoßen. Er hatte die Zunge halb draußen und sich so fest gebissen, dass er eine 1 cm breite, 0,5 cm tiefe Wunde in der Mitte der Zunge hat. So viel Blut habe ich noch nicht gesehen … Wir waren sofort beim Kinderarzt, sie hat alles angeschaut und auch mit einem Mund-/Kiefer-Chirurgen gesprochen mit dem Ergebnis, dass wohl nicht genäht wird in dem Alter. Außer Kühlen (Eis essen) konnte sie mir nur Durchhaltevermögen wünschen …
Niki ist zwar im Großen Ganzen völlig normal und recht gut drauf. Und zuerst dachte ich, mit dem Essen wird's schwierig (er ist seit Beikoststart kein "guter" Esser, mag eher Stücke à la BLW, wir haben noch keine Mahlzeit im klassischen Sinne ersetzt, außerdem sind wir "Einschlafstiller" mit Familienbett), dafür wird er viel stillen. Direkt nach dem Unfall hat er auch gestillt, als wir vom Arzt kamen auch gleich noch mal. Dann schlief er eine Stunde. Nach dem Aufwachen wollte er gleich wieder stillen, aber es ging wohl nicht. Er hat fürchterlich geweint (ich auch kurz). Also haben wir Banane versucht, die hat er auch gern gegessen und auch etwas Wasser getrunken.
Wie auch immer: Er kann wohl nicht stillen, wir haben es noch ein paar mal probiert, er schafft es nicht und ist dann ganz traurig. Gerade lenkt ihn sein Vater mit dem Abendbrei, den er seit kurzem einigermaßen gut akzeptiert, ab.
Meine Fragen: Muss ich jetzt regelmäßig abpumpen (habe eben schon etwas gepumpt und ihm so gegeben) um keine Entzündung zu riskieren, bis er wieder kann? Wie bekommen wir das mit dem Saugbedürfnis hin (Schnuller nimmt er nicht, eher so zum Spielen mal für zwei Minuten)?
Ich mache mir große Sorgen, dass er gleich, wenn's ins Bett geht, sehr verzweifelt sein wird. Und ich habe Angst, dass er ein Trauma davon trägt …
Liebe Grüße in der Hoffnung auf den einen oder anderen guten Rat oder Tipp, wie wir das überstehen,
Anja