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Beobachtungen auf dem Spielplatz - freies Spiel u.a.

Verfasst: 24.09.2010, 09:20
von Lösche Benutzer 1828
Ich saß gestern so auf dem -sehr vollen- Spielplatz. Ich kannte da sonst niemanden, also hatte ich Muße....
Es ist ein schöner Spielplatz - nur ein Ausgang, sauber, vieles für kleine Kinder, groß, weitläufig (aber eben nur mit einem Ausgang).
Ich saß da so und schaute.
Ich spiele ja eher n ie mit den Kindern - wir gehen mal zusammen zur Seilbahn, wenn sie gerne möchten, bauen wir mal eine Burg oder ich schubse mal auf der Schaukel an.
Ich sah nur Eltern, die ständig an ihren Kindern kleben - gemeinsame Zeit ist ja schön. Aber die Kinder kamen gar nicht dazu, mal mit anderen Kindern Kontakt aufzunehmen.
Warf einer Sand - sofort kamen die ermahnenden Worte.
Näherte sich jemand einem fremden Buddelzeug - "Nein das gehört uns nicht"
Es wurde gezuppelt, gezupft, betüddelt, weggezogen, hochgehoben, runtergehoben...."Pass auf, da geht es runter" (das war eine abfallende Wiese......)
Wirklich kein Kind konnte einfach mal laufen, mal schauen......mal probieren, mal experimentieren.
Ich finde so was so schade.
Ich kenne das aus unserer Spielgruppe - da machen die Kinder, die Eltern schauen nur zu, beobachten. Und schon da fällt es vielen so schwer, einfach mal nicht einzugreifen.
Ich denke, den Kindern nimmt man damit viele wertvolle Chancen und Gelegenheiten.
Klar, die meisten gehen irgendwann in den Kindergarten. Aber leider geht es da ja oft so weiter - Programm muss gemacht werden, die Kinder "gegängelt" werden.
Ich werde oft schon böse angeschaut, weil ich meine auch mal machen lassen. KInder mit 3 Jahren können sich gut allein über ein Förmchen streiten - da muss ich nicht sofort aufspringen. Aber das machen alle so und also wird das so erwartet.
Und die Angst vor dem großen Kind - es waren gestern fast nur Eltern von Kleinkindern dort. Und ich habe es schon oft erlebt, dass man dann als Elternteil von einem älteren Kind böse beäugt wird. Mir hat sogar schon mal eine Mutter gesagt, der Große solle nicht so toben, das sei ein Spielplatz für kleine Kinder. Er ist neun! Wohin bitte, wenn nicht auf auf einen Spielplatz, soll ein Kind in der Stadt denn gehen und toben? Er ist nun wirklich superlieb zu kleinen Kindern, aber klar, er tobt auch mal wild. Und das ist mir schon oft oft passiert, dass dann Kommentare kommen. Ich kann das gar nicht verstehen.....Die Welt vieler Eltern scheint sich dann nur noch um ihr erstes/einziges (?? ältere Kinder scheinen ja in der Familie dann nicht zu existieren...) zu drehen, es darf nicht fallen, nicht stürzen, nicht weinen, sich aber oft auch nicht schmutzig machen, nicht mit älteren Kindern spielen, überhaupt am besten keinen Kontakt zu Fremden haben.
Wenn wir an der Schule sind, tobt unser Kleiner ganz selbstverständlich mit auf dem Schulhof, spielt mit den älteren Kindern. Aber ich hatte auch bei meinem ersten Kind keine Angst vor älteren Kindern. Letztens habe ich beobachtet, wie eine Mutter mit ihrem Kleinkind auf dem Bolzplatz gegangen war - da spielten einige ca. 12jährige. Die konnten dann nicht weiterspielen, weil sie dort mit ihrem Kind stand und dann hat sie sie auch noch runtergeschickt. Weil "der Kleine ja auch ein Recht auf den Platz hat" - ja, aber nicht wenn da gerade mehrere andere, in diesem Fall ältere, Kinder spielen. Ich fand das echt unglaublich. Je älter das Kind wird, desto weniger Platz bleibt scheinbar, je weniger Verständnis....

Re: Beobachtungen auf dem Spielplatz - freies Spiel u.a.

Verfasst: 24.09.2010, 09:30
von susisstrolche
Ja, das habe ich auch schon das eine oder andere Mal beobachtet, wobei ich sagen muss, dass ich höchst selten auf dem Spielplatz bin. Wenn, dann bin ich aber ehrlich gesagt heilfroh, wenn die beiden auch mal etwas alleine machen und ich einfach nur faul rumsitzen kann ohne ständig hinterher zu rennen. Ich lasse beide aber ohnehin recht viel alleine machen, und warte erst mal ab, ob meine Hilfe überhaupt benötigt wird. Meist kommen sie ja wo sie hoch geklettert sind auch wieder selbst runter. Außerdem ist ja alles ganz weich mit Rindenmulch oder Sand abgepolstert, falls sie wirklich fallen sollten...
Woran das liegt kann ich dir auch nicht sagen, nur dass es mir auch schon "unangenehm" aufgefallen ist.

Re: Beobachtungen auf dem Spielplatz - freies Spiel u.a.

Verfasst: 24.09.2010, 09:40
von Lösche Benutzer 1828
naja, wir sind schn öfter auf dem Spielplatz, leben halt in der Stadt und die Kinder lieben gerade diesen Spielplatz sehr....aber mich nervt das mittlerweile echt sehr :oops:

Re: Beobachtungen auf dem Spielplatz - freies Spiel u.a.

Verfasst: 24.09.2010, 09:49
von mucha
ich mache auf "unserem" spielplatz aehnliche beobachtungen und finds nicht nur schade, sondern auch tierisch nervig. ich hab noch keine grossen kinder, aber merke das schon bei jakob. der ist jetzt gluecklicherweise so weit, dass ich mich echt mit baby und strickzeug auf die bank setzen und ihn machen lassen koennte (wir hatten auch so phasen, wo ich staendig in reichweite sein musste, weil er alle nas lang die kinder gebissen hat) - wenn nicht die anderen mamas waeren. klar, er spielt auch mit fremdem spielzeug! ich wundere mich total ueber kinder, die so genau wissen, welches ihr spielzeug ist. und koennte mich tierisch aufregen, wenn dann ein kind von seiner mama angestiftet wird, sein spielzeug zurueckzufordern, nur damit es dann wieder rumliegt und der naechste es "klaut".
jakob durfte immer klettern und tun und machen, wie er wollte. dass er auch mal faellt oder weint, ist doch klar. aber scheinbar ist das so, wie du schreibst, sandkueste, dass viele wirklich ein problem damit haben.
auf den spielplaetzen setzt sich scheinbar dieser "mein-kind-muss-bespielt-werden"-trend durch, den man auch zu hause beobachten kann. wenn ich in manchen foren lese, dass sich muetter von 10 wochen alten babys fragen, wie sie es angemessen unterhalten koennen :roll: ...

ich schreibe irgendwie wirr, faellt mir auch. hatte meinen kaffee noch nicht fuer heute. entschuldigung... aber ich wollte mitsenfen. spielplatzbesuche sind irgendwie immer stressig fuer mich. am schlimmsten ist es, wenn ich stille und dann nicht staendig aufspringen kann... die blicke muesstet ihr manchmal sehen! :roll:

Re: Beobachtungen auf dem Spielplatz - freies Spiel u.a.

Verfasst: 24.09.2010, 09:52
von lala
Wir sind auch fast tägliche Spielplatzgeher :lol: Abgesehen, dass Dein Beitrag ein wenig absolut in Richtung, ich mache das am Allerbesten ;) (bitte nicht übel nehmen) klingt, kann ich vieles so gut nachvollziehen!! Meine Idealvorstellung von Spielplatzbesuchen ist, dass ich lesend auf der Bank sitze und die Kinder machen lasse (natürlich behalte ich sie im Blick soweit möglich bzw. je nach Alter und meine Ohren sind auf Empfang). Meine Kinder dürfen auf dem Spielplatz eigentlich all das machen, was sie aus eigener Kraft schaffen (Schaukel anschubsen ausgenommen). Und ja, auch ich fühle mich damit oft unwohl (wenn es mal klappt mit dem Rumsitzen), weil ich den Eindruck habe, andere Eltern meinen, ich müsse mehr "dabei" sein, eingreifen, wie auch immer.... Dabei finde ich es vor allem für meine fünfjährige so wichtig, dass sie spielt, ohne dass ich immer ein Auge drauf habe, dass sie auch mal unbeobachtet sein kann. Die Kleine fordert leider meist direkte Begleitung ein, so dass ich oft als eine an dem Kind hängenden Einzelkindmama durchgehen könnte ;)

Bis auf den Stress, den ich mir manchmal selbst wegen irgendwelchen eventuellen gedachten Gedanken der anderen Mamas, mache, kann ich eigentlich ganz gut damit leben. Sollen sie doch ihren Kindern hinterherrennen, ich sitze in der Sonne :D (natürlich tut es mir abstrakt manchmal um die Kinder leid, aber damit belaste ich mich nicht, weil es total nutzlos wäre).

Und ein gewisses Miteinander, Rücksichtnahme ist natürlich wichtig. Manchmal erlebe ich große Grundschulkinder, die wirklich zu wild und ungestüm und rücksichtslos sind, aber mit dem meisten kann man ganz gut Reden (z.B. abwechseln auf dem Trampolin). Und dass manche speziellen Spielbereiche nicht zweckentfremdet werden, solange sie genutzt werden (also ich will keine Fußballspielenden großen Jungs im Kleinkindsandkasten, genauso wenig wie ich möchte, dass große Kinder nicht auf dem Bolzplatz Fußball spielen können, weil mein Kleinkind dort seine ersten Schritte ausprobiert).

Re: Beobachtungen auf dem Spielplatz - freies Spiel u.a.

Verfasst: 24.09.2010, 09:56
von Lösche Benutzer 1828
Junior gibt schon eine ganze Weile NICHTS von seine Sachen ab - wir haben aber auch immer was dabei (ohne auf den Spielplatz zu gehen finde ich für die Kinder immer problematisch, eben weil keiner was abgeben will, das ist dann immer blöd fürs eigene Kind). Aber kein Kind darf seine Sachen haben und er bittet mich dann auch mal, sie zurückzuholen. Ich begleite ihn dann und wir holen es gemeinsam wieder. Er muss nichts abgeben, wenn er nicht will. Aber wenn es ihn nicht stört, dann darf natürlich jeder damit spielen. Nur seine Schleich-Tiere, die er oft mitnimmt, da achte ich schon drauf. Die findet man nämlich im Sand nicht wieder und er wäre dann entsetzlich traurig.
Aber auch da wird dann wieder blöd geschaut - wenn er laut rufend seine Sachen zurückfordert.
Letztens hatten wir tatsächlich mal eine Mutter, die da auch locker war. Junior hatte zwei Schaufeln, Kind wollte ein haben. Junior hat ihn angeschrieen, aus dre Hand gerissen. Kind blieb sitzen, traurig. Das ging noch eine Weile so - irgendwann gab Junior dem Kind dann eine Schaufel und die beiden buddelten gemeinsam. Ich fand das ein ganz wertvolles Erlebnis - aber leidre kommt es so gut wie nie zu solchen echten Begegnungen.

Re: Beobachtungen auf dem Spielplatz - freies Spiel u.a.

Verfasst: 24.09.2010, 10:00
von Lösche Benutzer 1828
lala hat geschrieben:Wir sind auch fast tägliche Spielplatzgeher :lol: Abgesehen, dass Dein Beitrag ein wenig absolut in Richtung, ich mache das am Allerbesten ;) (bitte nicht übel nehmen) klingt, kann ich vieles so gut nachvollziehen!!

Die Kinder machen es am allerbesten- nur die läßt man nicht....

Und ein gewisses Miteinander, Rücksichtnahme ist natürlich wichtig. Manchmal erlebe ich große Grundschulkinder, die wirklich zu wild und ungestüm und rücksichtslos sind, aber mit dem meisten kann man ganz gut Reden (z.B. abwechseln auf dem Trampolin). Und dass manche speziellen Spielbereiche nicht zweckentfremdet werden, solange sie genutzt werden (also ich will keine Fußballspielenden großen Jungs im Kleinkindsandkasten, genauso wenig wie ich möchte, dass große Kinder nicht auf dem Bolzplatz Fußball spielen können, weil mein Kleinkind dort seine ersten Schritte ausprobiert).
Wie auf die KLeinen Rücksicht genommen werden muss, sollte eben auch auf die Großen RÜcksicht genommen werden. Aber je älter die Kinder werden, desto weniger Raum ist halt.
Auf "unserem" SPielplatz war diese Woche eine "Begehung" - ich habe ein wenig gelauscht und da haben sich wohl die umliegenden MIeter über die Lautstärke der fußballspielenden Kinder beschwert. Ich finde das so traurig - wir leben in einer Großstadt.Irgendwohin müssen doch auch Kinder hin, ältere Kinder. Wie sollen die hier leben können, wenn sie keinen Raum haben? Wir ziehen nun hier aus der Ecke weg - aber wer weiß, was da noch draus wird.

Re: Beobachtungen auf dem Spielplatz - freies Spiel u.a.

Verfasst: 24.09.2010, 10:00
von WkZaT
Huhu,

du sprichst mir aus der Seele!!!

Haben hier auch einen schönen Spielplatz, sehr groß, mit ganz viel grün und Hügeln zum hoch und runter klettern, verschiedenen Spielgeräten.
Ein Basketballplatz grenzt an die eine Seite, ein großer Bolz/ fussballplatz an die andere.
Ausgang gibt es nur einen, ansonsten ganz viele schöne Verstecke und Hecken und eigentlich ist es perfekt.
Wenn da nicht oft die Sorte Eltern wäre, die dir auch auffallen.
Da sieht man dann immer die Eltern Kind Paare, Kinder schon genervt, Eltern genervt, dauernd hinter den Kindern am rummurkeln.
So bleiben viele Spielgeräte auch unbespielt, weil mit drei Kindern plus Eltern, die stützen und hochheben und ermahnen einfach kein Platz bleibt für andere Kinder :roll:

Bin da auch total genervt von!
Verstehe es nicht wieso manche ihren Kindern nicht den Raum geben zum spielen und auch um soziale Kontakte zu knüpfen.
Merke bei Lara immer ganz deutlich, wenn sie mal auf ein allein Kind trifft, ergibt sich ein Spiel fast immer von selbst.
Auch wenn sie noch nicht viel spricht. Das letzte mal ist sie den Hügel mit dem Bobby Car hoch und runter gefahren und kurze Zeit später kam ein etwa gleichaltriges Kind, ihre Mutter hat sich zu mir gesetzt, saß oben auf der Wiese und wie selbstverständlich begannen die Kinder das Spiel zusammen zu spielen.

Wenn hingegen ein Kind mit dauerhaft anklebendem Elternteil kommt, bricht Lara oft das Spiel ab und kommt zu mir.
Dann werden die Spiele häufig auch so "geführt". War sie gerade damit beschäftigt, kleine Steinchen in eine Holzritze reinzustecken und das andere Kind macht das nach, kommt der Erwachsene und "klärt auf", dass man an diesem Gerät doch das und das zu tun hat und nicht einfach da sitz und Steinchen versteckt :roll:
Bin dann immer total angep...., weil gerade so selbst erfundene Spiele bringen doch so viel! Oder die Schaukel einfach mal nur anschubsen und gucken wie die Sache so funktioniert.
Und einen Konflikt können selbst fast zweijährige schon untereinander ausmachen! Da habe ich gar keine Sorge und es gehört doch zur Persönlichkeitsentwicklung dazu, dass sie in so Situationen kommen!!!

Und bei uns sind auch immer "große" mit auf dem Spieli und auch das ist schön! Ja, die toben auch recht heftig und es ist noch nie etwas passiert!
In einer Großfamilie ist es auch nicht anders!

Ich bleibe auf jeden Fall auf dem Spieli gerne sitzen und lasse ihn den Kindern! Ich muss nicht dauernd hinterher sein und stören und berichtigen.
Und wenn man die Kinder so machen lässt, passieren auch keine Unfälle, denn da wo sie nicht alleine drauf kommen, fallen sie auch nicht runter!
Seilbahn fahre ich auch gerne mal mit und nehm Lara auf den Schoß, ansonsten benutzt sie die Geräte, die sie auch selbst besteigen/bedienen kann.
Wäre mir echt zu stressig, dieses andauernde auf die Rutsche heben usw!!!

Wie durfen früher auch die Welt viel alleine entdecken und hatten unsere Verstecke und Höhlen, wo wir das ein oder andere mal auch Blödsinn gemacht haben. Habe es aber alle gut überlebt :wink:
Und wenn Lara mit ihrem Cousin und seinen Freunden, alle so um die 6 Jahre alt geworden gerne den Nachmittag im Gestrüpp verbringen möchte, bitte schön, bin ich nicht böse drum und ich muss auch nicht immer wissen, was sie dann da machen (luntze aber ab und zu mal :wink:, vorgestern haben sie ein Nest Feuerkäfer gefunden und die dann versucht einzusperren :lol: )
Und sie passen immer mit auf sie auf und spielen sehr schön mit ihr!

Naja, ich glaube da kann man nichts gegen machen, der trend get auf jeden Fall dahin, bei vielen zumindest...,leider!!!!!


L.G. caro

Re: Beobachtungen auf dem Spielplatz - freies Spiel u.a.

Verfasst: 24.09.2010, 10:06
von Lösche Benutzer 1828
usner Kleiner liebt es, mit gemischten Horden loszuziehen....und ich habe auch keine Bedenken wg. älteren, wilden KIndern...Klar, ich bin das auch schon von zu Hause aus gewohnt, er hat nun mal zwei große Geschwister. Aber ich war auch beim ersten Kind noch nicht so. Ich frage mich, woher das kommt?
MIr scheint wirklich, das Lebewesen Kind an sich ist vielen einfach fremd - und so können sie sich auch absolut nicht in ältere Kinder hineindenken, sich vorsteleln, dass ihr Kind auch bald groß sein wird.
Ich hatte auch vor meinen eigenen Kindern kaum Kontakt zu Kindern - udn ich denke, das ist einfach ein großes Problem unserer Gesellschaft.

Re: Beobachtungen auf dem Spielplatz - freies Spiel u.a.

Verfasst: 24.09.2010, 11:29
von AigU42
Ich denke, grundsätzlich hast du recht, man sollte die Kinder einfach auch machen lassen. Und ich persönlich finde es auch am schönsten, einfach dazusitzen und bißchen zu beobachten oder zu lesen.

ABER jedes Kind ist verschieden und dass das "macht alles unter euch aus" nicht für alle Kinder in jeder Situation passt, sollte auch klar sein.

z.B. finde ich, dass Sand werfen gar nicht geht. Ich ermahne mein Kind, wenn es das macht. Denn Sand in den Augen ist einfach Sch$%&$. Da kann das beworfene Kind dann auch nix alleine regeln, wenn's nix mehr sieht.

Und ich habe ein kleines Mädchen, das dermaßen draufgängerisch ist, dass ich auch mal beim Klettern o.ä. eingreifen muss. Ganz einfach weils's dann wirklich gefährlich wird. Hoch geht prima, aber runter ist bei manchen Geräten einfach (noch) zu schwierig alleine.

Und manche Kinder möchten gerne, dass Mama mitspielt. Vielleicht ist daheim wenig Zeit / geht Mama arbeiten / etc pp, und warum sollte man dann diesen Wunsch nicht erfüllen?

Natürlich ist Freispiel wichtig und manches...vieles...alles?? kann das Kind nur durch eigene Erfahrung lernen.
Aber dennoch hat jeder seinen eigenen Weg und wenn der auch mal darin besteht, dem Kind seine Schaufel zurückzubringen, weil's z.B. ne ganz neue ist, die man vielleicht auch nur neben sich liegen haben möchte, dann ist das doch auch ok.