Akutes Schlafproblem...
Verfasst: 01.09.2010, 10:47
Hallo ihr Lieben,
mein kleiner Sohn ist jetzt knapp 9,5 Monate alt. Er war noch nie ein toller Schläfer (außer mit zwei, drei Monaten mal...) Seit seiner Geburt schläft er direkt neben mir im Beistellbett (mittlerweile einseitig offenes Gitterbett) bzw. oft auch direkt bei mir im Bett, gerade in den "anstrengenden" Nächten. Ich stille ihn tagsüber quasi gar nicht mehr, da er dafür weder Zeit noch Ruhe hat.
Er isst seinen Mittags- und Abendbrei, sonst tagsüber recht wenig. Abends stille ich ihn vorm Einschlafen. In den letzten zwei, drei Monaten hat er dann nachts noch ca. zwei- bis dreimal getrunken, was für mich fein war. Es ging immer schnell, wir wurden beide selten richtig wach dabei.
Abends schläft er entweder beim Stillen oder beim "Einschunkeln" ein. Dabei wird er auf unseren Schoß (also meinen oder den meines Freundes) gelegt und wir wippen leicht mit den Beinen. Dabei schläft er schnell und gut ein und man kann ihn dann ablegen. (Diese Variante haben wir eingeführt, als uns das Hopsen auf dem Ball zu anstrengend wurde.) Ihm scheint es oft fast egal zu sein, welche Variante (ob Stillen oder Schunkeln) er zum Einschlafen bekommt, aber ohne eins von beidem gehts halt nicht.
Nachts habe ich dann immer, wenn er wach wurde, sofort gestillt (weil am bequemsten).
Soweit, so gut. Seit ca. zwei Wochen ist aber der Wurm drin. Mini schläft soooo schlecht wie selten zuvor!
Es geht nach dem Einschlafen los. Er schläft fix ein (gegen 20 Uhr), ist dann auch schon richtig müde. Aber dann wird er permanent wieder wach. Oft weint er dann von 0 auf 100 total los und ist auch sehr schwer zu beruhigen. Das kann mittlerweile im Halb-Stunden-Takt passieren. Er wirft sich dann hin und her, biegt sich weg, wenn man ihn in den Arm nehmen will usw. Wirkt wirklich untröstlich und tut mir furchtbar leid, der Kleine. Irgendwann schläft er dann wieder ein - durch Schunkeln oder Stillen. Nachts geht es so weiter. Die längsten Schlafphasen sind, wenn wir Glück haben, mal zwei Stunden. Ansonsten versuche ich ihn direkt zu stillen, aber oft wirkt er irgendwie davon schon genervt
(kann das sein?) und ich hab den Eindruck, dass er einfach bloß in Ruhe weiterschlafen will - aber halt nicht weiß, wie, da er es ja nur durch unsere Hilfe kann.
Mir tut das dann immer leid, denn einerseits will ich ihm ja beim Weiterschlafen helfen, andererseits merke ich, dass er wirklich langsam genervt ist, wenn ich ihm zum 10. Mal in der Nacht die Brust reinhänge... Und ihn jedes Mal aus dem Bett zu nehmen und zu schunkeln - das halte ich auf Dauer nicht durch und denke, er wäre nicht weniger genervt davon...
Habt ihr Ideen, was ich tun kann? Und außerdem: Was kann da los sein? Dass er jetzt soooo schlecht schläft? Ich gehe zur Zeit echt ziemlich am Stock. Mein FReund unterstützt mich nach Kräften, muss aber morgens früh raus und ich mag ihm keine ganzen Nachtschichten zumuten.
Tagsüber ist MIni total fröhlich und ausgeglichen. Es kann auch nicht daran liegen, dass er zu viel schläft oder so. Die Stunden, die er im Bett verbringt, braucht er auch - seitdem er so oft wach wird, verschiebt sich auch das morgendliche endgültige Aufwachen etwas nach hinten (auf ca. 7.30 Uhr).
Ja, er macht gerade einen deutlichen Entwicklungsschub durch - seit einigen Tagen zieht er sich überall hoch. Aber kann es wirklich daran liegen? Ich war ja immer etwas skeptisch bzgl. dieser Schub-Theorie. Was soll denn da im Köpfchen passieren, was ihm so zu schaffen macht??
Ich meine auch, mal irgendwo gelesen zu haben, dass sich zwischen 8 und 10 Monaten der Schlaf nochmal umstellt.
Weiß dazu jemand Näheres, kann das sein?
Ach, ich mach mir eben Gedanken und hoffe so sehr, dass es dem Purzel (und mir
) bald wieder gelingt, besser zu schlafen... Zumal ich in wenigen MOnaten wieder arbeiten gehe...
Danke fürs Lesen.
Liebe Grüße von Mascha.
mein kleiner Sohn ist jetzt knapp 9,5 Monate alt. Er war noch nie ein toller Schläfer (außer mit zwei, drei Monaten mal...) Seit seiner Geburt schläft er direkt neben mir im Beistellbett (mittlerweile einseitig offenes Gitterbett) bzw. oft auch direkt bei mir im Bett, gerade in den "anstrengenden" Nächten. Ich stille ihn tagsüber quasi gar nicht mehr, da er dafür weder Zeit noch Ruhe hat.
Abends schläft er entweder beim Stillen oder beim "Einschunkeln" ein. Dabei wird er auf unseren Schoß (also meinen oder den meines Freundes) gelegt und wir wippen leicht mit den Beinen. Dabei schläft er schnell und gut ein und man kann ihn dann ablegen. (Diese Variante haben wir eingeführt, als uns das Hopsen auf dem Ball zu anstrengend wurde.) Ihm scheint es oft fast egal zu sein, welche Variante (ob Stillen oder Schunkeln) er zum Einschlafen bekommt, aber ohne eins von beidem gehts halt nicht.
Nachts habe ich dann immer, wenn er wach wurde, sofort gestillt (weil am bequemsten).
Soweit, so gut. Seit ca. zwei Wochen ist aber der Wurm drin. Mini schläft soooo schlecht wie selten zuvor!
Habt ihr Ideen, was ich tun kann? Und außerdem: Was kann da los sein? Dass er jetzt soooo schlecht schläft? Ich gehe zur Zeit echt ziemlich am Stock. Mein FReund unterstützt mich nach Kräften, muss aber morgens früh raus und ich mag ihm keine ganzen Nachtschichten zumuten.
Tagsüber ist MIni total fröhlich und ausgeglichen. Es kann auch nicht daran liegen, dass er zu viel schläft oder so. Die Stunden, die er im Bett verbringt, braucht er auch - seitdem er so oft wach wird, verschiebt sich auch das morgendliche endgültige Aufwachen etwas nach hinten (auf ca. 7.30 Uhr).
Ja, er macht gerade einen deutlichen Entwicklungsschub durch - seit einigen Tagen zieht er sich überall hoch. Aber kann es wirklich daran liegen? Ich war ja immer etwas skeptisch bzgl. dieser Schub-Theorie. Was soll denn da im Köpfchen passieren, was ihm so zu schaffen macht??
Ich meine auch, mal irgendwo gelesen zu haben, dass sich zwischen 8 und 10 Monaten der Schlaf nochmal umstellt.
Ach, ich mach mir eben Gedanken und hoffe so sehr, dass es dem Purzel (und mir
Danke fürs Lesen.
Liebe Grüße von Mascha.