Mit 10Monaten alles zurück auf "Anfang"
Verfasst: 19.08.2010, 12:59
Meine Tochter Lieselotte ist eigentlich der Sonnenschein schlechthin. Jetzt hat sich irgendwie alles geändert: Sie möchte nur noch getragen werden, klammert sich regelrecht an mich, sie weint viel und unsere größten "Sorgenkinder" sind das "Essen" und das "Schlafen.
Lieschen wurde in ihren guten Zeiten nachts bis zu 3 mal wach und wir haben gestillt. Danach hat sie weiter geschlafen. Heute ist es so, als würde sie wahnsinnige Schwierigkeiten haben wieder zur Ruhe zu kommen und bei jedem kleinsten Geräusch geweckt zu werden. Sie wühlt sich hin und her und es ändert nichts daran, sie mit in unser Bett zu nehmen oder sie in ihrem Bett neben uns schlafen zu lassen. Heute wird sie gefühlte 457898 pro Nacht wach, sie wühlt sich herum, sie wimmert und dann schläft sie irgendwann wieder. Um in den Schlaf zu kommen haben wir bisher auch immer gestillt. Heute ist es so, dass wir teilweise bis zu einer Stunde brauchen, um sie zum Schlafen zu bringen. Sie ist offensichtlich sehr müde, wendet sich aber immer wieder von der Brust ab als ob sie Angst hat, etwas um sie herum würde geschehen und sie könnte es verpassen. Wir singen, wir lesen vor, wir kuscheln und dann wird gestillt...Ich kann mir vorstellen, dass die Brust einfach nicht mehr den Stellen- und Beruhigungswert hat, den sie noch vor ein paar Monaten hatte. Ich habe absolut keine Ahnung, wie man ein eigentlich "brustabhängiges" Kind zum Schlafen bringt, wenn es die ursprüngliche Methode nicht mehr tut...
Das Thema "Essen" ist mindestens genauso kritisch. Wir haben es immer noch nicht geschafft, eine Mahlzeit zu ersetzen. Sie weigert sich einfach. Gefüttert zu werden mag sie offensichtlich nicht, also haben wir beschlossen, vom Brei abzusehen und ihr einfach kleine Stückchen bereit zu legen, die sie dann selbst essen kann. Das funktioniert zumindest so lange bis sie das Interesse am Essen verliert und anfängt mit den Dingen zu spielen... Grund dieser ganzen Sachen ist wohl die Tatsache, dass sie vom vielen Stillen einfach satt ist. Das viele Stillen ist in Ordnung, jedoch frage ich mich, wann dann das Interesse für richtiges Essen mal steigen könnte.
Es kommt mir vor, als würde ich eine 3-Monate alte Tochter zu Hause haben, bin zugegebenermaßen etwas verzweifelt und habe Angst, das auf mein Lieschen auszustrahlen. Ich möchte mich gern etwas beruhigen und mir sagen, dass das schon alles ok und normal ist, wenn aber alle gleichaltrigen Kinder im Umfeld durchschlafen, tagsüber alle Mahlzeiten durch "richtiges" Essen ersetz haben kommen bei mir schon einige Zweifel auf...
Allerdings ist es nicht so, dass Lieschen keine Fortschritte machen würde: Sie steht kurz vor ihrem ersten Schritt, steht freihändig, kann schon 2 Wörter sagen und und und
Soll das nun meine Tochter nach einem Entwicklungsschub sein und weiß ich dem einfach noch nichts Positives abzugewinnen?
Vielen Dank für eure Hilfe! Anja
Lieschen wurde in ihren guten Zeiten nachts bis zu 3 mal wach und wir haben gestillt. Danach hat sie weiter geschlafen. Heute ist es so, als würde sie wahnsinnige Schwierigkeiten haben wieder zur Ruhe zu kommen und bei jedem kleinsten Geräusch geweckt zu werden. Sie wühlt sich hin und her und es ändert nichts daran, sie mit in unser Bett zu nehmen oder sie in ihrem Bett neben uns schlafen zu lassen. Heute wird sie gefühlte 457898 pro Nacht wach, sie wühlt sich herum, sie wimmert und dann schläft sie irgendwann wieder. Um in den Schlaf zu kommen haben wir bisher auch immer gestillt. Heute ist es so, dass wir teilweise bis zu einer Stunde brauchen, um sie zum Schlafen zu bringen. Sie ist offensichtlich sehr müde, wendet sich aber immer wieder von der Brust ab als ob sie Angst hat, etwas um sie herum würde geschehen und sie könnte es verpassen. Wir singen, wir lesen vor, wir kuscheln und dann wird gestillt...Ich kann mir vorstellen, dass die Brust einfach nicht mehr den Stellen- und Beruhigungswert hat, den sie noch vor ein paar Monaten hatte. Ich habe absolut keine Ahnung, wie man ein eigentlich "brustabhängiges" Kind zum Schlafen bringt, wenn es die ursprüngliche Methode nicht mehr tut...
Das Thema "Essen" ist mindestens genauso kritisch. Wir haben es immer noch nicht geschafft, eine Mahlzeit zu ersetzen. Sie weigert sich einfach. Gefüttert zu werden mag sie offensichtlich nicht, also haben wir beschlossen, vom Brei abzusehen und ihr einfach kleine Stückchen bereit zu legen, die sie dann selbst essen kann. Das funktioniert zumindest so lange bis sie das Interesse am Essen verliert und anfängt mit den Dingen zu spielen... Grund dieser ganzen Sachen ist wohl die Tatsache, dass sie vom vielen Stillen einfach satt ist. Das viele Stillen ist in Ordnung, jedoch frage ich mich, wann dann das Interesse für richtiges Essen mal steigen könnte.
Es kommt mir vor, als würde ich eine 3-Monate alte Tochter zu Hause haben, bin zugegebenermaßen etwas verzweifelt und habe Angst, das auf mein Lieschen auszustrahlen. Ich möchte mich gern etwas beruhigen und mir sagen, dass das schon alles ok und normal ist, wenn aber alle gleichaltrigen Kinder im Umfeld durchschlafen, tagsüber alle Mahlzeiten durch "richtiges" Essen ersetz haben kommen bei mir schon einige Zweifel auf...
Allerdings ist es nicht so, dass Lieschen keine Fortschritte machen würde: Sie steht kurz vor ihrem ersten Schritt, steht freihändig, kann schon 2 Wörter sagen und und und
Soll das nun meine Tochter nach einem Entwicklungsschub sein und weiß ich dem einfach noch nichts Positives abzugewinnen?
Vielen Dank für eure Hilfe! Anja