kein Zurück?
Verfasst: 07.08.2010, 23:19
Hallo ihr Lieben,
ich bin neu hier und stelle mich kurz vor - sowie mein großes Problem - falls es dazu schon was gibt, verweist mich gern auf den Pfad.
Also ich bin 25, hab seit 21.April eine kleine Tochter, die bei einer wundervollen Hausgeburt zur Welt kam. Die ersten Tage/Wochen verbrachte sie fast nur an der Brust. Wir haben Familienbett und sie ist getragen und leider, leider nahm sie aus Sicht der Kinderärztin nicht gut zu. Also legte die Gute mir ans Herz, zuzufüttern und da begann unser Teufelskreis
Ich sollte stillen und zufüttern, aber auch enormer Angst, dass meine Milch nicht nahrhaft genug sei, habe ich ihr oft zuerst die Falsche gegeben. Und dann begann nach einiger Zeit das Nuckeln an meinem Finger, da ich aber trotz ganz kurzer Fingernägel das Gefühl hatte, ihr den Gaumen zu verletzen wenn sie so stark dran sog, bot ich Schnuller an. Und nun??
Nun schreit sie oft meine Brüste an, saugt dafür vehement am Schnuller und trinkt zufrieden aus der Flasche. Törichterweise habe ich die Muttermilch, die sich dann so anstaute, immer ins Waschbecken abestrichen, weil ich ja immer dachte, sie sei nicht gut genug.
Beim letzten Arzttermin sagte die blöde Kurve aber trotzdem noch, dass die Zunahme recht gering sei. Also ist meine Tochter doch einfach ein gering zunehmendes Kind, aber sie ist kräftig, fidel und total aufgeweckt und weint wenig. Und sie hatte anfangs auch immer ihre vollen Windeln bzw nassen Liegeplätze (wenn wir windelfrei übten
)
Tja, nun hab ich das Problem einer vermutlichen Saugverwirrung? Oder Brusthasses? Sie trinkt morgens gegen halb sechs ein wenig Brust, dann ab halb 7 nur Flasche, tagsüber nimmt sie in der Regel auch nur die Flasche, Brust schreit sie an und nimmt den verdammten Schnuller gern
heute hab ich ihr dann öfter den Finger wieder angeboten und nach dem Abendspaziergang, als sie zum Schluss doch mit Schnuller auf der Schulter einschlief, habe ich ihr im Bett dann die Brust angeboten, die sie auch nahm und dann daran einschlief.
Dennoch bin ich unendlich traurig, so versagt zu haben. Hätte ich doch bloß das Zufüttern gelassen oder zumindest anders (mit Löffelchen oder so) zugefüttert und nie nie den Schnuller angeboten. Wie kann ich Leah-Sarai denn rückgewöhnen zur Brust, ohne dass die völlig verzweifelt ist und so, dass ich auch genug Milch habe, denn durch die Flasche hat sie ja so selten getrunken.
Danke im Voraus für hilfreiche Tips.
Herzliche Grüße
Squeeziemami (wow, süße Smileys
)
das will ich wieder

ich bin neu hier und stelle mich kurz vor - sowie mein großes Problem - falls es dazu schon was gibt, verweist mich gern auf den Pfad.
Also ich bin 25, hab seit 21.April eine kleine Tochter, die bei einer wundervollen Hausgeburt zur Welt kam. Die ersten Tage/Wochen verbrachte sie fast nur an der Brust. Wir haben Familienbett und sie ist getragen und leider, leider nahm sie aus Sicht der Kinderärztin nicht gut zu. Also legte die Gute mir ans Herz, zuzufüttern und da begann unser Teufelskreis
Tja, nun hab ich das Problem einer vermutlichen Saugverwirrung? Oder Brusthasses? Sie trinkt morgens gegen halb sechs ein wenig Brust, dann ab halb 7 nur Flasche, tagsüber nimmt sie in der Regel auch nur die Flasche, Brust schreit sie an und nimmt den verdammten Schnuller gern
Dennoch bin ich unendlich traurig, so versagt zu haben. Hätte ich doch bloß das Zufüttern gelassen oder zumindest anders (mit Löffelchen oder so) zugefüttert und nie nie den Schnuller angeboten. Wie kann ich Leah-Sarai denn rückgewöhnen zur Brust, ohne dass die völlig verzweifelt ist und so, dass ich auch genug Milch habe, denn durch die Flasche hat sie ja so selten getrunken.
Danke im Voraus für hilfreiche Tips.
Herzliche Grüße
Squeeziemami (wow, süße Smileys