Tandemstillen - Jetzt hab ich riesen Panik!
Verfasst: 06.08.2010, 15:23
Ich hatte mich bewußt fuer einen eher kleinen Altersabstand entschieden, war auch immer im Prinzip bereit zum Tandemstillen, aber momentan habe ich echt Panik wie das wohl wird im November wenn mein Sohn kommt.
Meine 18 Monate alte Tochter stillt gerade wieder mehr, vor allem nachts ständig und fordert dies auch vehement ein. Ich hatte mit 14 Monaten mal einen guten Zeitpunkt erwischt und sie mehr oder weniger fuer den Hauptteil der Nacht (von 22Uhr-5Uhr) abgestillt. War gar nicht so geplant, aber einmal nein sagen als ich mal echt nicht mehr konnte und dabei bleiben hat sensationell zu viel ruhigeren Naechten gefuehrt. Es gab nur wenig Traenen. Ab 5 Uhr war aber schon damals noch Dauernuckeln angesagt und das wollte und konnte ich ihr nicht nehmen.
Nun hat sich aber wieder nach und nach das Stillen nachts eingeschlichen. Sie war mal ne Zeitlang krank mit Fieber, da ist das ja auch klar und hab ich gerne gemacht. Mittlerweile sind wir aber wieder an einem Punkt, wo es fuer mich kaum noch zu ertragen ist. Es tut so weh, ich hab schlimmer Zahnabdruecke und ich krieg kaum Schlaf. Wir stillen so ungefähr 10 mal pro Nacht gerade.
Sie ist aber dermaßen abhaengig von der Brust um in den Schlaf zu finden. Ich hab in den letzten Tagen dann doch ein paar mal versucht nein zu sagen, als ich echt nicht mehr konnte, hab ihr erklaert, dass mir die ‚nana’ weh tut und sie versucht anders zu beruhigen, aber sie ist dann dermaßen durchgedreht, dass ich total erschrocken bin. Sie hat sich dann jedesmal in einen dermaßen hysterischen Schockzustand reingebruellt, aus dem ich sie dann kaum noch rausholen konnte. Sie war so von Sinnen, dass sie dann nicht mal mehr die nana wollte, als ich sie ihr dann angeboten habe. Nach ner Stunde oder so ist sie dann erschöpft eingeschlafen auf meinem ARm. Das war so schlimm.
Ab und an, wenn ich ganz schnell reagiere wenn sie aufwacht, kann ich sie wieder zurueck in den Schlaf tragen, aber das ist auch anstrengend. Wenn ich versuche, mich hinzusetzen (Schaukelstuhl, Petziball) protestiert sie sofort wieder ganz hysterisch und wenn ich mich dann auch irgendwie nur etwas dem Bett nähere, schreit sie panisch auf und biegt sich durch. Das macht mich so traurig.
Auch tagsueber will sie gerade wieder vermehrt auf meinen Arm, nur auf Schoß oder im Tragetuch geht nicht. Wenn es aber gerade mal echt nicht geht, dann hat sie auch wieder so einen total schlimmen hysterischen Anfall. Biegt sich durch, rollt sich verzweifel auf dem Boden rum.....Komme gerade fix und fertig von einem Einkauf zurück, wo sie so einen Anfall in der Öffentlichkeit hatte. Puh! Und dann kommen so doofe Kommentare wie 'also wenn Sie jetzt nachgeben, dann tanzt sie ihnen immer auf der Nase rum....!' na danke.
Dabei ist sie sonst eigentlich ein sehr selbstädiges und glückliches Mädchen. Sie geht selbstständig zum Nachbarsgarten und spielt dort mit den Kindern, hat sich in Spielgruppen schon sehr früh von mir entfernt und lange selbstsändig gespielt. Sie ist sonst sehr fröhlich, sprich schon unglaublich viel in 3 Sprachen....Aber wenn sie etwas nicht bekommt, dann hat sie eben gerade immer diese ganz schlimmen Anfälle. Mich macht das so traurig, ich hab ihr wirklich alles gegeben, sie im TT getragen, gestillt, familiengebettet...warum kann ich sie nicht einfach auch mal in den Schlaf kuscheln? Wie soll das nur werden nachts? Ab 5 hängt sie mir quasie dauernd an der Brust. Wenn ich dann aber verweiger, ist die Nacht rum und ich hab den ganzen Tag ein übermüdetes Knatschkind.
Wie wird das nur wenn das Baby da ist. Ich habe so Angst sie vor den Kopf zu stoßen.
Sorry, das war jetzt sehr lang. Vielleicht kann mir ja jemand ein paar Überlebenstips geben. Ich hab mich jetzt eigentlich entschlossen, sie nicht abzustillen und zu versuchen, auch wenns hart ist für mich, ihr alles zu geben. Ich habe einfach Sorgen, irgendwas in ihrer zarten Kinderseele zu zerstören. Nur wie mach ich das denn, vor allem in den ersten TAgen auch. Von 'adventures in tandemfeeding' weiß ich, dass man durchaus auch mal das ältere Kind ranlassen kann zuerst. Aber wie ist das denn mit dem Kollostrum? Ich hab da keine genaue Antwort gefunden. Hab irgendwie schon Sorgen, dass meine Große da zu viel wegtrinkt. Und wie mach ich das Nacht?
DAnke fürs lesen.
Meine 18 Monate alte Tochter stillt gerade wieder mehr, vor allem nachts ständig und fordert dies auch vehement ein. Ich hatte mit 14 Monaten mal einen guten Zeitpunkt erwischt und sie mehr oder weniger fuer den Hauptteil der Nacht (von 22Uhr-5Uhr) abgestillt. War gar nicht so geplant, aber einmal nein sagen als ich mal echt nicht mehr konnte und dabei bleiben hat sensationell zu viel ruhigeren Naechten gefuehrt. Es gab nur wenig Traenen. Ab 5 Uhr war aber schon damals noch Dauernuckeln angesagt und das wollte und konnte ich ihr nicht nehmen.
Nun hat sich aber wieder nach und nach das Stillen nachts eingeschlichen. Sie war mal ne Zeitlang krank mit Fieber, da ist das ja auch klar und hab ich gerne gemacht. Mittlerweile sind wir aber wieder an einem Punkt, wo es fuer mich kaum noch zu ertragen ist. Es tut so weh, ich hab schlimmer Zahnabdruecke und ich krieg kaum Schlaf. Wir stillen so ungefähr 10 mal pro Nacht gerade.
Sie ist aber dermaßen abhaengig von der Brust um in den Schlaf zu finden. Ich hab in den letzten Tagen dann doch ein paar mal versucht nein zu sagen, als ich echt nicht mehr konnte, hab ihr erklaert, dass mir die ‚nana’ weh tut und sie versucht anders zu beruhigen, aber sie ist dann dermaßen durchgedreht, dass ich total erschrocken bin. Sie hat sich dann jedesmal in einen dermaßen hysterischen Schockzustand reingebruellt, aus dem ich sie dann kaum noch rausholen konnte. Sie war so von Sinnen, dass sie dann nicht mal mehr die nana wollte, als ich sie ihr dann angeboten habe. Nach ner Stunde oder so ist sie dann erschöpft eingeschlafen auf meinem ARm. Das war so schlimm.
Ab und an, wenn ich ganz schnell reagiere wenn sie aufwacht, kann ich sie wieder zurueck in den Schlaf tragen, aber das ist auch anstrengend. Wenn ich versuche, mich hinzusetzen (Schaukelstuhl, Petziball) protestiert sie sofort wieder ganz hysterisch und wenn ich mich dann auch irgendwie nur etwas dem Bett nähere, schreit sie panisch auf und biegt sich durch. Das macht mich so traurig.
Auch tagsueber will sie gerade wieder vermehrt auf meinen Arm, nur auf Schoß oder im Tragetuch geht nicht. Wenn es aber gerade mal echt nicht geht, dann hat sie auch wieder so einen total schlimmen hysterischen Anfall. Biegt sich durch, rollt sich verzweifel auf dem Boden rum.....Komme gerade fix und fertig von einem Einkauf zurück, wo sie so einen Anfall in der Öffentlichkeit hatte. Puh! Und dann kommen so doofe Kommentare wie 'also wenn Sie jetzt nachgeben, dann tanzt sie ihnen immer auf der Nase rum....!' na danke.
Dabei ist sie sonst eigentlich ein sehr selbstädiges und glückliches Mädchen. Sie geht selbstständig zum Nachbarsgarten und spielt dort mit den Kindern, hat sich in Spielgruppen schon sehr früh von mir entfernt und lange selbstsändig gespielt. Sie ist sonst sehr fröhlich, sprich schon unglaublich viel in 3 Sprachen....Aber wenn sie etwas nicht bekommt, dann hat sie eben gerade immer diese ganz schlimmen Anfälle. Mich macht das so traurig, ich hab ihr wirklich alles gegeben, sie im TT getragen, gestillt, familiengebettet...warum kann ich sie nicht einfach auch mal in den Schlaf kuscheln? Wie soll das nur werden nachts? Ab 5 hängt sie mir quasie dauernd an der Brust. Wenn ich dann aber verweiger, ist die Nacht rum und ich hab den ganzen Tag ein übermüdetes Knatschkind.
Wie wird das nur wenn das Baby da ist. Ich habe so Angst sie vor den Kopf zu stoßen.
Sorry, das war jetzt sehr lang. Vielleicht kann mir ja jemand ein paar Überlebenstips geben. Ich hab mich jetzt eigentlich entschlossen, sie nicht abzustillen und zu versuchen, auch wenns hart ist für mich, ihr alles zu geben. Ich habe einfach Sorgen, irgendwas in ihrer zarten Kinderseele zu zerstören. Nur wie mach ich das denn, vor allem in den ersten TAgen auch. Von 'adventures in tandemfeeding' weiß ich, dass man durchaus auch mal das ältere Kind ranlassen kann zuerst. Aber wie ist das denn mit dem Kollostrum? Ich hab da keine genaue Antwort gefunden. Hab irgendwie schon Sorgen, dass meine Große da zu viel wegtrinkt. Und wie mach ich das Nacht?
DAnke fürs lesen.