Umgewöhnung nach Einschlafstillen - Hilfe
Verfasst: 27.07.2010, 14:17
Hallo,
ich habe nun unser Einschlafritual verändert. Mein Sohn wurde sehr oft nachts wach und wollte dann dauerstillen. Ohne Brust im Mund ging es nur noch wenige Stunden in der Nacht, so dass ich einfach nicht mehr so weitermachen wollte und konnte. Abstillen kommt für mich aber (noch) nicht in Frage, so dass ich es mit einer Umgewöhung der Einschlafsituation versucht habe. Nun wird erst gestillt und danach wird er bettfertig gemacht. Am ersten Abend brauchte er dann 20 Min zum Einschlafen, aber ohne Weinen. Danach bis jetzt (Tag 5) jeden Tag nur 5 Min zum Einschlafen. Es ist die ersten 2 Nächte auch nur noch 2x nachts wach geworden. Ich habe ihn in einem Nebenraum gestillt und dann wach zurück ins FB getragen, wo er dann weitergeschlafen hat. Ich war sehr überrascht, dass die Methode derart erfolgreich ist.
Die 3. Nacht war jedoch nicht ganz so gut. Mein Kleiner war 2,5 Stunden wach und konnte nicht einschlafen. Ich habe ihn dann letztlich in den Schlaf getragen. Nacht 4 war wieder gut, nur 2x wachgeworden und kurz gestillt. Die letzte Nacht war jedoch einer der schlimmsten seit langem. Ab 22.30 Uhr ist er mind. stündlich wach geworden, hat viel geweint und war kaum zu beruhigen. Mir kam es so vor, als käme er gar nicht richtig in den Schlaf. Er lag dann friedlich neben uns und plötzlich ist er schreiend wieder hochgeschreckt. Ich habe ihm schließlich sogar was gegen Schmerzen gegeben, weil ich unsicher war, ob es vielleicht daran liegen könnte, aber das hatte keinerlei Wirkung. Gegen Morgen habe ich ihn dann in den Schlaf tragen können. So eine schlimme Nacht hatten wir noch nie.
Kann das noch von der Umstellung des Einschlafens kommen? Oder ist das wohl unabhängig davon? Habt Ihr Erfahrungen damit?
Ich stille jetzt noch 2x nachts. Da er die ersten beiden Nächten so gut geschlafen hat, isst er seitdem tagsüber deutlich mehr. Ich denke also nicht, dass er noch wirklich Hunger hat. An die Brust habe ich in zwar auch kurz gelassen, aber da er direkt dauergenuckelt hat, habe ich ihn wieder abgedockt. Genau davon wollte ich ja weg. Und er hat sich ja bisher auch meist ohne Brust beruhigen lassen.
Ich bin jetzt unsicher, ob ich weitermachen soll oder nicht. Was würdet ihr tun?
Mein Sohn muss auf keinen Fall durchschlafen und 2-3x nachts Stillen finde ich durchaus ok. Ich kann aber nicht mehr länger das Dauerstillen ertragen, da es echt zu große Ausmaße angenommen hat. Ich weiß, dass er noch klein ist, aber ich will ihn ja nicht abstillen. Und es hat ja auch schon 3 von 5 Nächten gut geklappt. Nur die letzte Nacht hat mir Sorgen gemacht. Aber ich weiß nicht, ob ich jetzt alles aufgeben soll und wieder so weitermachen soll wie vorher (zumindest so lange, bis er älter ist) oder ob die Nacht nur ein Ausrutscher war. Bräuchte da mal Eure Einschätzung. Danke.
LG kruemelkekschen
ich habe nun unser Einschlafritual verändert. Mein Sohn wurde sehr oft nachts wach und wollte dann dauerstillen. Ohne Brust im Mund ging es nur noch wenige Stunden in der Nacht, so dass ich einfach nicht mehr so weitermachen wollte und konnte. Abstillen kommt für mich aber (noch) nicht in Frage, so dass ich es mit einer Umgewöhung der Einschlafsituation versucht habe. Nun wird erst gestillt und danach wird er bettfertig gemacht. Am ersten Abend brauchte er dann 20 Min zum Einschlafen, aber ohne Weinen. Danach bis jetzt (Tag 5) jeden Tag nur 5 Min zum Einschlafen. Es ist die ersten 2 Nächte auch nur noch 2x nachts wach geworden. Ich habe ihn in einem Nebenraum gestillt und dann wach zurück ins FB getragen, wo er dann weitergeschlafen hat. Ich war sehr überrascht, dass die Methode derart erfolgreich ist.
Die 3. Nacht war jedoch nicht ganz so gut. Mein Kleiner war 2,5 Stunden wach und konnte nicht einschlafen. Ich habe ihn dann letztlich in den Schlaf getragen. Nacht 4 war wieder gut, nur 2x wachgeworden und kurz gestillt. Die letzte Nacht war jedoch einer der schlimmsten seit langem. Ab 22.30 Uhr ist er mind. stündlich wach geworden, hat viel geweint und war kaum zu beruhigen. Mir kam es so vor, als käme er gar nicht richtig in den Schlaf. Er lag dann friedlich neben uns und plötzlich ist er schreiend wieder hochgeschreckt. Ich habe ihm schließlich sogar was gegen Schmerzen gegeben, weil ich unsicher war, ob es vielleicht daran liegen könnte, aber das hatte keinerlei Wirkung. Gegen Morgen habe ich ihn dann in den Schlaf tragen können. So eine schlimme Nacht hatten wir noch nie.
Kann das noch von der Umstellung des Einschlafens kommen? Oder ist das wohl unabhängig davon? Habt Ihr Erfahrungen damit?
Ich stille jetzt noch 2x nachts. Da er die ersten beiden Nächten so gut geschlafen hat, isst er seitdem tagsüber deutlich mehr. Ich denke also nicht, dass er noch wirklich Hunger hat. An die Brust habe ich in zwar auch kurz gelassen, aber da er direkt dauergenuckelt hat, habe ich ihn wieder abgedockt. Genau davon wollte ich ja weg. Und er hat sich ja bisher auch meist ohne Brust beruhigen lassen.
Ich bin jetzt unsicher, ob ich weitermachen soll oder nicht. Was würdet ihr tun?
Mein Sohn muss auf keinen Fall durchschlafen und 2-3x nachts Stillen finde ich durchaus ok. Ich kann aber nicht mehr länger das Dauerstillen ertragen, da es echt zu große Ausmaße angenommen hat. Ich weiß, dass er noch klein ist, aber ich will ihn ja nicht abstillen. Und es hat ja auch schon 3 von 5 Nächten gut geklappt. Nur die letzte Nacht hat mir Sorgen gemacht. Aber ich weiß nicht, ob ich jetzt alles aufgeben soll und wieder so weitermachen soll wie vorher (zumindest so lange, bis er älter ist) oder ob die Nacht nur ein Ausrutscher war. Bräuchte da mal Eure Einschätzung. Danke.
LG kruemelkekschen