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Spannender Artikel in der TAZ

Verfasst: 16.07.2010, 21:41
von Stockfisch
Heute war in der TAZ ein lesenswerter Artikel über die Vanillisierung des Geschmacks:
http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/arti ... eschmacks/
Eine These darin lautet, dass gestillte Kinder generell leichter unterschiedliche Lebensmittel in der Beikost akzeptieren als Flaschenkinder, weil sie über die Muttermilch die verschiedenen Aromen schon aufnehmen.
Ich habe privat keine Erfahrungswerte, weil ich 2 LZ-Stillkinder habe. Aber vielleicht habt ihr ja Erfahrungen, die das belegen oder wiederlegen?!

Re: Spannender Artikel in der TAZ

Verfasst: 16.07.2010, 21:48
von chaosmami
hmmm, kanns nicht erklären, aber ich glaub das schon

männe wurde nie gestillt, hatte schon immer nen sehr "eigenen" geschmack, sprich nur nix neues, und immer schön süss und unspektakulär
ich wurde lang gestillt, hab schon immer alles gegessen
mein erster wurde gestillt, aber die beikost wurde auch von anfang an sehr abwechslungreich gehalten, der ist auch schon immer alles
der zweite wurde sehr kurz leider nur gestillt (6wochen) essgewohnheit siehe papa :roll:
das mädel isst sehr zimperlich, versucht zwar neues ist aber schwer zu begeistern, (vollstillzeit 5 monate, dann flasche und beikost)
jetzt der kleinste wurde 14 monate gestillt, sehr viel auch, und der "frisst" wie ein scheunendrescher, ALLES wenn man nicht aufpasst

Re: Spannender Artikel in der TAZ

Verfasst: 19.07.2010, 17:18
von Mika01
sowas ähnliches steht auch im Buch Kinder verstehen aus der Evulotions sicht ( hofentlich ist das jetzt richtig geschrieben )
Also ich und mein Freund nicht gestillt essen nur ein bruchteil von dem was es gibt. wir sind ganz komische esser.
Mal sehen wie das bei meinem Sohn wird er bald 10 Monate fast vollgestillt

Re: Spannender Artikel in der TAZ

Verfasst: 19.07.2010, 17:38
von Das Muli
Hallo,
bei mir daheim sitzt das Gegenbeispiel ;-)
Nr. 1: Wurde 12 mon gestillt und isst sehr einseitig, Nudeln gehen immer und fast jede Art von Käse und Milchprodukt, auch gerne süß, bloß nichts neues und eher kein Obst und Gemüse.
Nr. 2: Wurde 20 mon gestillt und isst zumindest bisher fast alles (außer Käse, Nudeln nicht so gerne :roll: ), ist sehr neugierig auf neue Geschmäcker.

Hmmm vielleicht macht es die Dauer? Oder vielleicht liegts daran, dass Nr 1 nach dem Abstillen noch gelegentlich Pulvermilch bekam und Nr 2 mit dem Abstillen auch das regelmäßige Milchtrinken ablegte? Vielleicht ist es das Alter und Nr 2 wird in 6 Monaten auch ganz wählerisch mit dem Essen?

...und vielleicht sind die Geschmäcker einfach auch von Haus aus sehr unterschiedlich ;-) ...

LG Muli

Re: Spannender Artikel in der TAZ

Verfasst: 20.07.2010, 14:25
von flosculus
Ein interessanter Artikel. Mehr Gelassenheit am Familientisch- ist ein schöner Satz. Ich merke jetzt schon, wie mein Umfeld auf die Menge und die DInge achtet, die mein Sohn jetzt (langsam) ißt. Er ist beim Essen total neugierig, aber das erst seit dem er 10 Monate ist. Vorher war Essen für ihn gar nix. Jetzt probiert es alles, was ich ihm anbiete.

Mein Mann und ich sind beide nicht gestillt worden, während er immer bestimmt Nahrungsmittel ißt, esse ich alles, besonders gerne Obst und Gemüse. Ich bin sehr gespannt, wie sich mein Sohn entwickelt und wo seine Vorlieben sein werden.

Re: Spannender Artikel in der TAZ

Verfasst: 08.08.2010, 18:30
von suri
hmh... meine sind beide ca 8 MOnate gestillt worden: der eine ist total pingelig und ißt nur "auserwähltes", der andere isst alles. ALlerdings habe ich beim ersten die Beikosteinführung sehr langsam gemacht und beim zweiten recht flott. Hatten überlegt, ob das vielleicht auch einen Einfluss hatte?
Mein Mann und ich sind beide Flaschenkinder und haben schon immer (fast) alles gegessen.

Aber spannender Artikel!