Er beißt mich blutig...
Verfasst: 19.05.2010, 21:03
Hallo,
ich bin ganz neu hier.
Mein kleiner Sohn ist genau sechs Monate alt. Das Stillen lief von Anfang an sehr gut, er war gleich ein "Profi-Trinker"
und lehnt sowohl Schnuller als auch Flasche vehement ab. Soweit, so gut. Ein erstes "Problem" trat auf, als er ca. drei Monate alt war. Plötzlich mochte er tagsüber nur noch ganz selten trinken, war immer viel zu abgelenkt. Mich hat das zuerst sehr verunsichert, dann habe ich mich aber dran gewöhnt. Seit dieser Zeit wurde und wird er allerdings auch nachts wieder viel, viel öfter wach als vorher. Er holt sich das, was er tagsüber nicht nimmt, glaube ich. Tagsüber trinkt er vielleicht dreimal für jeweils ein paar Minuten. Er saugt dann zwar kräftig und die Brust ist danach auch einigermaßen "leer", aber es reicht ihm sicher dennoch nicht. Er stillt auch nur noch im Liegen. Und wenn wir unterwegs sind, brauche ich das Stillen gar nicht zu versuchen, dann wehrt er sich nur... So bleibt er auch mal fünf, sechs Stunden ohne Nahrung, ohne dass er sich wirklich beschweren würde. Er meldet tagsüber eh kaum von selber mal Hunger an. Das "Clustern" geht dann aber mit dem Einschlafstillen los.
Ab da trinkt er sehr viel und oft (war heute bis jetzt auch schon wieder dreimal bei ihm drin...), im Halbschlaf. Nachts genauso (wir haben FB). Manchmal will er auch nur nuckeln, aber das weiß ich nie so genau. Das schlaucht mich langsam sehr. Ich bin in guten Nächten vielleicht viermal, in schlechten achtmal wach oder so. Ohne Stillen schläft er eh nie wieder ein. Dazu meine ersten Fragen: Kann ich irgendwas tun, damit er tagsüber mehr trinkt und dafür nachts weniger?? Ich weiß, er wird dann sicher trotzdem nachts noch öfter wach, aber zumindest dann vielleicht nicht so sehr aus Hunger?!
Damit kommen wir zum zweiten wahrhaft wunden Punkt... Mini hat seit einem Monat zwei Zähnchen im Unterkiefer. Seit etwa zwei Wochen spüre ich diese schmerzhaft: Wenn er nicht total hungrig ist (was ich ja tagsüber vorher nie weiß), dann spielt er gern rum, dockt an und ab etc. Und seit den Zähnchen beißt er dann eben auch gern zu, gleich beim allerersten Andocken. Bis vorgestern fand ich das zwar schmerzhaft, aber hielt es aus - aber dann biss er plötzlich so zu, dass meine Brustwarze blutete.
Es tat furchtbar weh, auch jetzt noch bei Berührung. Und die Wunde ist noch sehr empfindlich. Dies hat meine Angst vor jedem Anlegeversuch enorm verstärkt. Nachts weniger, da saugt er ja gleich los und beißt nicht. Aber am Tage. Es ist ein Dilemma: Einerseits möchte ich, dass er am Tag gut trinkt, andererseits sollte ich ihn wohl immer erst nach vielen Stunden anlegen, damit er nicht so zubeißt. Ich bin sehr traurig, da ich unser Stillen immer sehr genossen habe und nun innerlich immer voller Angst bin. Beim Beißen sage ich übrigens immer laut NEIN und nehme die Brust weg. Er grinst mich dann an. Ich erkläre ihm laut, dass mir das weh tut. Der Brustentzug kümmert ihn nicht, er spielt halt dann anderweitig weiter. Ach, Mann. Meine Hebamme spricht von Abstillen, was für mich nicht in Frage kommt. Aber wie komme ich bloß aus diesem Dilemma raus?
Noch zur Info: Er ist groß und kräftig, wiegt fast 9 kg. Vor zwei Wochen habe ich auch mit Beikost angefangen. Er isst vom Löffel relativ gut, mittags jetzt ca. ein halbes Gläschen. Aber es dauert ja noch, bis diese Mahlzeiten von den Kalorien her wirklich viel ersetzen tagsüber...
Danke fürs Lesen. Habt ihr Gedanken dazu? Ich wäre sehr dankbar...
ich bin ganz neu hier.
Damit kommen wir zum zweiten wahrhaft wunden Punkt... Mini hat seit einem Monat zwei Zähnchen im Unterkiefer. Seit etwa zwei Wochen spüre ich diese schmerzhaft: Wenn er nicht total hungrig ist (was ich ja tagsüber vorher nie weiß), dann spielt er gern rum, dockt an und ab etc. Und seit den Zähnchen beißt er dann eben auch gern zu, gleich beim allerersten Andocken. Bis vorgestern fand ich das zwar schmerzhaft, aber hielt es aus - aber dann biss er plötzlich so zu, dass meine Brustwarze blutete.
Noch zur Info: Er ist groß und kräftig, wiegt fast 9 kg. Vor zwei Wochen habe ich auch mit Beikost angefangen. Er isst vom Löffel relativ gut, mittags jetzt ca. ein halbes Gläschen. Aber es dauert ja noch, bis diese Mahlzeiten von den Kalorien her wirklich viel ersetzen tagsüber...
Danke fürs Lesen. Habt ihr Gedanken dazu? Ich wäre sehr dankbar...