Eigene Schlaflosigkeit - brauche Hilfe/Beistand
Verfasst: 09.05.2010, 08:55
Ob dies das richtige Forum ist, weiß ich nicht - oder das richtige Unterforum.
Ich habe ein Riesenproblem und ich muß damit an die Öffentlichkeit. Ich muß es aufschreiben, kann es jemand lesen? Weiß jemand Rat?
Es geht um meine chronische Schlaflosigkeit. Seit ich Jugendlich war hatte ich Probleme. Wenn ich in die Disco bin und um 4 ins Bett, dann war ich trotzdem um acht morgens wach. Als junger Mensch steckt man das weg.
Dann habe ich mit Mitte zwanzig als Stewardess angefangen. Schichtarbeit also. Zehn Jahre bis ich schwanger wurde. Auch da fiel es mir schwer zu schlafen. In den Hotels immer so 6 Stunden. Zuhause war ich öfter mal früh wach, aber konnte, wie ich mich erinnere, durchschlafen.
In der Schwangerschaft fing dann das nächtliche Gepinkel an. Ich war oft wach und habe mich zum Schluß hin stundenlang nur gewälzt.
Dann kam unsere Tochter auf die Welt. Am Anfang war es viel Arbeit in der Nacht, durch das viele Stillen, aber das hat mich müde gemacht und ich schlief so einigermaßen.
Seit einigen Monaten, sie ist jetzt 8 1/2 Monate alt, wird es stetig schlimmer. Das sieht so aus, daß ich mit ihr ins Bett gehe (gegen 8, halb 9) weil ich müde bin. Ich schlafe dann bis zum ersten oder zweiten Stillen (gegen 23 oder 1 Uhr glaube ich) und nicke wieder weg. Aber sobald ich zum Pinkeln aufgestanden bin liege ich wach. Und zwar stundenlang. Und das 3-4 mal die Woche.
Dann muß ich immer wieder pinkeln, mein Kopf schaltet ein. Wir haben null Probleme, Job sicher, gesund, Haus in Ordnung, nichts, was mich belastet. Nur eins "wie soll ich das alles schaffen, wenn das so weiter geht"?
Wenn dann ein bißchen Zeit vergangen ist, werde ich innerlich unruhig. Ich kriege Angst vorm nächsten Tag, Angst, wie ich das alles leisten soll die nächsten Jahre, wenn ich immer so müde bin. Und noch nicht mal, weil das Kind schlecht schläft! Sondern ich!
Ich fühle mich anders als alle die um mich rumlaufen und durchgeschlafen haben. Die Nächte sind furchtbar einsam. Mein Mann schläft seit Jahren nebenan, das hat andere Gründe und muß auch so bleiben.
Außerdem habe ich Angst, weil es wirklich chronisch ist/wird. Ab und an habe ich eine tolle Nacht, schlafe immer wieder ein und denke "ja, so ist das also, hach habens alle gut".
Körperlich ist es dann so, daß meine Verdauung einsetzt und zwar mehrmals, als ob meine Nerven blank liegen. Das ist natürlich schlecht, ich bin eh total dünn und muß schon essen wie eine Irre, um mein Gewicht zu halten und zu stillen.
Heute nacht zum Beispiel war ich um 8 im Bett, sofort eingeschlafen, gestillt, wieder gestillt, dann hat sie nochmal kurz geweint, aber wollte nicht stillen (denke Traum oder Pipi), ich mußte, ja und dann war ich WACH. Es ist einfach grausam für mich.
Wenn wir unsere Tochter nicht hätten würde ich so langsam in eine Klinik gehen und mich therapieren lassen, wenn das überhaupt geht.
Ich möchte soooo gerne weiter stillen, ich möchte eine gute Mutter sein und ich habe Angst, daß ich das nicht leisten kann, wegen der Schlafstörung. Wir können deswegen zur Zeit nicht verreisen, weil ich solche Angst habe. Ich bewältige gerade so den Alltag, gegen Abend fängt die Angst vor der nächsten Nacht an. Diese Ängste, die undefinierbaren, sind das furchtbare und die Sorge, daß es nie enden wird. Es ist kein schönes Leben so im Halbdelirium. Ich kann nichts mehr richtig genießen und fühle mich so wahnsinnig einsam damit.
Gibt es hier noch jemanden, der das hat und "lebt"?
Ich habe ein Riesenproblem und ich muß damit an die Öffentlichkeit. Ich muß es aufschreiben, kann es jemand lesen? Weiß jemand Rat?
Es geht um meine chronische Schlaflosigkeit. Seit ich Jugendlich war hatte ich Probleme. Wenn ich in die Disco bin und um 4 ins Bett, dann war ich trotzdem um acht morgens wach. Als junger Mensch steckt man das weg.
Dann habe ich mit Mitte zwanzig als Stewardess angefangen. Schichtarbeit also. Zehn Jahre bis ich schwanger wurde. Auch da fiel es mir schwer zu schlafen. In den Hotels immer so 6 Stunden. Zuhause war ich öfter mal früh wach, aber konnte, wie ich mich erinnere, durchschlafen.
In der Schwangerschaft fing dann das nächtliche Gepinkel an. Ich war oft wach und habe mich zum Schluß hin stundenlang nur gewälzt.
Dann kam unsere Tochter auf die Welt. Am Anfang war es viel Arbeit in der Nacht, durch das viele Stillen, aber das hat mich müde gemacht und ich schlief so einigermaßen.
Seit einigen Monaten, sie ist jetzt 8 1/2 Monate alt, wird es stetig schlimmer. Das sieht so aus, daß ich mit ihr ins Bett gehe (gegen 8, halb 9) weil ich müde bin. Ich schlafe dann bis zum ersten oder zweiten Stillen (gegen 23 oder 1 Uhr glaube ich) und nicke wieder weg. Aber sobald ich zum Pinkeln aufgestanden bin liege ich wach. Und zwar stundenlang. Und das 3-4 mal die Woche.
Dann muß ich immer wieder pinkeln, mein Kopf schaltet ein. Wir haben null Probleme, Job sicher, gesund, Haus in Ordnung, nichts, was mich belastet. Nur eins "wie soll ich das alles schaffen, wenn das so weiter geht"?
Wenn dann ein bißchen Zeit vergangen ist, werde ich innerlich unruhig. Ich kriege Angst vorm nächsten Tag, Angst, wie ich das alles leisten soll die nächsten Jahre, wenn ich immer so müde bin. Und noch nicht mal, weil das Kind schlecht schläft! Sondern ich!
Ich fühle mich anders als alle die um mich rumlaufen und durchgeschlafen haben. Die Nächte sind furchtbar einsam. Mein Mann schläft seit Jahren nebenan, das hat andere Gründe und muß auch so bleiben.
Außerdem habe ich Angst, weil es wirklich chronisch ist/wird. Ab und an habe ich eine tolle Nacht, schlafe immer wieder ein und denke "ja, so ist das also, hach habens alle gut".
Körperlich ist es dann so, daß meine Verdauung einsetzt und zwar mehrmals, als ob meine Nerven blank liegen. Das ist natürlich schlecht, ich bin eh total dünn und muß schon essen wie eine Irre, um mein Gewicht zu halten und zu stillen.
Heute nacht zum Beispiel war ich um 8 im Bett, sofort eingeschlafen, gestillt, wieder gestillt, dann hat sie nochmal kurz geweint, aber wollte nicht stillen (denke Traum oder Pipi), ich mußte, ja und dann war ich WACH. Es ist einfach grausam für mich.
Wenn wir unsere Tochter nicht hätten würde ich so langsam in eine Klinik gehen und mich therapieren lassen, wenn das überhaupt geht.
Ich möchte soooo gerne weiter stillen, ich möchte eine gute Mutter sein und ich habe Angst, daß ich das nicht leisten kann, wegen der Schlafstörung. Wir können deswegen zur Zeit nicht verreisen, weil ich solche Angst habe. Ich bewältige gerade so den Alltag, gegen Abend fängt die Angst vor der nächsten Nacht an. Diese Ängste, die undefinierbaren, sind das furchtbare und die Sorge, daß es nie enden wird. Es ist kein schönes Leben so im Halbdelirium. Ich kann nichts mehr richtig genießen und fühle mich so wahnsinnig einsam damit.
Gibt es hier noch jemanden, der das hat und "lebt"?