Nachts abstillen?! (Leider lang...)
Verfasst: 28.04.2010, 05:25
Hallo Ihr Lieben,
ich habe noch mal eine Frage bzw. könnte dringend Euren guten Rat gebrauchen. Karla ist jetzt 13 Monate und ich würde gerne nachts abstillen. Das hat zwei Gründe, der Hauptgrund ist, dass sie seit einiger Zeit nachts nach dem Stillen furchtbar hustet und nicht wieder einschlafen kann, vor allem, wenn ich sie in der Zeit zwischen Mitternacht und ca. 3 Uhr stille. Meine Kinderärztin sagt, das liegt am Schnupfen (sie hat mehr oder weniger Dauerschnupfen, soll aber angeblich normal sein in dem Alter, wenn sie viel Kontakt zu anderen Kindern haben...), und tatsächlich merkt man auch, dass es nicht von den Bronchien kommt, es ist einfach so, dass sich im Liegen der Schleim/Rotz sammelt und wenn ich sie stille, löst sich alles & läuft ihr in den Rachen. Letzte Nacht hat sie nach dem Stillen um halb zwei bis drei Uhr, also 1,5 Stunden, gehustet und am Ende auch nur noch geweint, weil sie eigentlich schlafen wollte. Das kann es ja nicht sein. Dazu kommt, dass ich ab Juni wieder arbeiten muss und es schön fände, wenn sie langsam lernen würde, durchzuschlafen.
Allerdings will ich wirklich noch nicht komplett abstillen. :0((( Ich genieße die abendliche Stillmahlzeit viel zu sehr und stille sie wirklich gerne. Auch morgens als „Frühstück“ und Ankomm-Ritual in den Tag würde ich eigentlich gern weiterstillen.
Habe aber die dumme Befürchtung, dass das nicht so klappt, wie wir uns das vorstellen... wir haben jetzt mal eine Woche versucht, sie nachts nicht zu stillen, sprich: Papa bleibt nachts bei ihr und Mama zieht ins Gästezimmer. Das hat ganz gut geklappt, die erste Nacht hat sie viel geweint, die zweite und dritte schon weniger, danach nur noch ein bisschen beschwert. Problem: Spätestens um halb sechs „muss“ ich rüber ins Schlafzimmer, weil man Freund dann aufstehen muss. Oft ist sie dann wach geworden und wollte dann natürlich trinken, und ich dachte, naja, das fällt ja quasi dann schon unter Frühstück, hab sie gestillt und danach hat sie meist noch mal 2 bis 3 Stunden geschlafen.
Nach einer Woche bin ich dann wieder mit ins Schlafzimmer, auch wieder auf ihre Seite (wir haben ihre Matratze ohne Gitter seitlich an unser Bett „angebaut“, sie schläft also mit mir auf einer Höhe bzw. im Familienbett), und dann wurde es natürlich wieder früher, erst war sie um halb fünf wach, dann mal wieder um vier... und dann wieder zwei Nächte um halb zwei, und als ich versucht habe, sie zu trösten (ohne Stillen), war natürlich Holland in Not. Mit dem Ergebnis, dass sie eben dann auch wieder mitten in der Nacht trank, um danach bis zu anderthalb Stunden zu husten.
Das ist doch alles Sch.... :0( Sie ist doch auch noch zu klein, um zu raffen, ob es jetzt halb zwei nachts oder halb sechs morgens ist! Aber wenn ich rübergehe und „übernehme“, kriegt sie das denn gepeilt, dass es jetzt von mir auch nix mehr gibt?! Muss ich die Frühstücksmahlzeit unter Umständen auch ganz sein lassen, um es ihr nicht unnötig schwer und kompliziert zu machen? Und wirklich nur noch abends stillen? Klappt das, dass sie das vom Kopf her schon hinkriegt, dass sie nur abends trinken darf, nachts und morgens aber nicht mehr? Morgens verlangt sie übrigens nicht danach (das geht dann von mir aus), wie auch tagsüber nicht, sie isst gerne und gut und holt sich ihr Kuschelpensum tagsüber auch einfach so, ohne Stillen.
Wie habt Ihr das gemacht mit dem nächtlichen Abstillen, ohne schon komplett abzustillen? Würdet Ihr mir empfehlen, das mit Papa weiter durchzuziehen, oder ist es wichtig, dass ich sie auch nachts tröste und halte, ohne zu stillen? Mir bricht es nur echt das Herz, wenn sie dann auf meinem Arm so schreit und jammert und einfach partout nicht versteht, warum sie jetzt nicht trinken darf. :0( Aber wie gesagt, um halb sechs muss ich ablösen, das geht leider nicht anders.
Was anderes trinken funktioniert übrigens leider null. Wasser nimmt sie nicht nachts. Und Pulle kriegt sie auch nicht, es gab zwischendurch mal einen Versuch, hat sie aber nicht vertragen und wir haben auch nie wieder was anderes ausprobiert aus der Flasche, weder Folgemilch noch normale Milch oder Brei o.ä., wie gesagt, sie isst ja tagsüber auch normal und meist schon vom Familientisch, da will ich nicht mehr anfangen, irgendwelche Fläschchen zu machen... oder könnte es sein, dass sie nachts doch noch Hunger hat?? Aber dann würde sie ja nicht, wie am Ende des ersten Versuchs mit Papa, nach ein bisschen Nölen nachts noch mal 6 Stunden schlafen, sondern wäre öfter wieder wach?
Sorry für den langen Roman, aber ich bin echt grad etwas durch, weil ich nicht weiß, wie wir das am besten und am schonendsten für sie anstellen. Ich höre sie jetzt seit ner Stunde immer mal wieder weinen beim Papa, der muss in einer Viertelstunde raus und ich frage mich, ob ich sie dann jetzt gleich stille oder sie auch nur im Arm halte und konsequent bleiben muss. *seufz*
Wäre sehr dankbar für Rat und Erfahrungsberichte...
ich habe noch mal eine Frage bzw. könnte dringend Euren guten Rat gebrauchen. Karla ist jetzt 13 Monate und ich würde gerne nachts abstillen. Das hat zwei Gründe, der Hauptgrund ist, dass sie seit einiger Zeit nachts nach dem Stillen furchtbar hustet und nicht wieder einschlafen kann, vor allem, wenn ich sie in der Zeit zwischen Mitternacht und ca. 3 Uhr stille. Meine Kinderärztin sagt, das liegt am Schnupfen (sie hat mehr oder weniger Dauerschnupfen, soll aber angeblich normal sein in dem Alter, wenn sie viel Kontakt zu anderen Kindern haben...), und tatsächlich merkt man auch, dass es nicht von den Bronchien kommt, es ist einfach so, dass sich im Liegen der Schleim/Rotz sammelt und wenn ich sie stille, löst sich alles & läuft ihr in den Rachen. Letzte Nacht hat sie nach dem Stillen um halb zwei bis drei Uhr, also 1,5 Stunden, gehustet und am Ende auch nur noch geweint, weil sie eigentlich schlafen wollte. Das kann es ja nicht sein. Dazu kommt, dass ich ab Juni wieder arbeiten muss und es schön fände, wenn sie langsam lernen würde, durchzuschlafen.
Allerdings will ich wirklich noch nicht komplett abstillen. :0((( Ich genieße die abendliche Stillmahlzeit viel zu sehr und stille sie wirklich gerne. Auch morgens als „Frühstück“ und Ankomm-Ritual in den Tag würde ich eigentlich gern weiterstillen.
Habe aber die dumme Befürchtung, dass das nicht so klappt, wie wir uns das vorstellen... wir haben jetzt mal eine Woche versucht, sie nachts nicht zu stillen, sprich: Papa bleibt nachts bei ihr und Mama zieht ins Gästezimmer. Das hat ganz gut geklappt, die erste Nacht hat sie viel geweint, die zweite und dritte schon weniger, danach nur noch ein bisschen beschwert. Problem: Spätestens um halb sechs „muss“ ich rüber ins Schlafzimmer, weil man Freund dann aufstehen muss. Oft ist sie dann wach geworden und wollte dann natürlich trinken, und ich dachte, naja, das fällt ja quasi dann schon unter Frühstück, hab sie gestillt und danach hat sie meist noch mal 2 bis 3 Stunden geschlafen.
Nach einer Woche bin ich dann wieder mit ins Schlafzimmer, auch wieder auf ihre Seite (wir haben ihre Matratze ohne Gitter seitlich an unser Bett „angebaut“, sie schläft also mit mir auf einer Höhe bzw. im Familienbett), und dann wurde es natürlich wieder früher, erst war sie um halb fünf wach, dann mal wieder um vier... und dann wieder zwei Nächte um halb zwei, und als ich versucht habe, sie zu trösten (ohne Stillen), war natürlich Holland in Not. Mit dem Ergebnis, dass sie eben dann auch wieder mitten in der Nacht trank, um danach bis zu anderthalb Stunden zu husten.
Das ist doch alles Sch.... :0( Sie ist doch auch noch zu klein, um zu raffen, ob es jetzt halb zwei nachts oder halb sechs morgens ist! Aber wenn ich rübergehe und „übernehme“, kriegt sie das denn gepeilt, dass es jetzt von mir auch nix mehr gibt?! Muss ich die Frühstücksmahlzeit unter Umständen auch ganz sein lassen, um es ihr nicht unnötig schwer und kompliziert zu machen? Und wirklich nur noch abends stillen? Klappt das, dass sie das vom Kopf her schon hinkriegt, dass sie nur abends trinken darf, nachts und morgens aber nicht mehr? Morgens verlangt sie übrigens nicht danach (das geht dann von mir aus), wie auch tagsüber nicht, sie isst gerne und gut und holt sich ihr Kuschelpensum tagsüber auch einfach so, ohne Stillen.
Wie habt Ihr das gemacht mit dem nächtlichen Abstillen, ohne schon komplett abzustillen? Würdet Ihr mir empfehlen, das mit Papa weiter durchzuziehen, oder ist es wichtig, dass ich sie auch nachts tröste und halte, ohne zu stillen? Mir bricht es nur echt das Herz, wenn sie dann auf meinem Arm so schreit und jammert und einfach partout nicht versteht, warum sie jetzt nicht trinken darf. :0( Aber wie gesagt, um halb sechs muss ich ablösen, das geht leider nicht anders.
Was anderes trinken funktioniert übrigens leider null. Wasser nimmt sie nicht nachts. Und Pulle kriegt sie auch nicht, es gab zwischendurch mal einen Versuch, hat sie aber nicht vertragen und wir haben auch nie wieder was anderes ausprobiert aus der Flasche, weder Folgemilch noch normale Milch oder Brei o.ä., wie gesagt, sie isst ja tagsüber auch normal und meist schon vom Familientisch, da will ich nicht mehr anfangen, irgendwelche Fläschchen zu machen... oder könnte es sein, dass sie nachts doch noch Hunger hat?? Aber dann würde sie ja nicht, wie am Ende des ersten Versuchs mit Papa, nach ein bisschen Nölen nachts noch mal 6 Stunden schlafen, sondern wäre öfter wieder wach?
Sorry für den langen Roman, aber ich bin echt grad etwas durch, weil ich nicht weiß, wie wir das am besten und am schonendsten für sie anstellen. Ich höre sie jetzt seit ner Stunde immer mal wieder weinen beim Papa, der muss in einer Viertelstunde raus und ich frage mich, ob ich sie dann jetzt gleich stille oder sie auch nur im Arm halte und konsequent bleiben muss. *seufz*
Wäre sehr dankbar für Rat und Erfahrungsberichte...