quengelt die Brust an, beißt beim anlegen
Verfasst: 25.04.2010, 09:52
Hallo zusammen,
ich habe mich vor einigen Tagen angemeldet, weil ich mir schon dachte, irgendwann kommt wieder was, und jetzt brauche ich tatsächlich ganz konkret etwas Zuspruch und Hilfe.
Mein Sohn M. ist knappe sechs Monate alt, und immer wieder hakt es beim Stillen. Jetzt gerade ist es ganz besonders schlimm.
Von vorne: M. ist vollgestillt, hat noch nie eine Flasche gesehen und hat auch keinen Schnuller, er nimmt nur manchmal seinen Daumen, aber das hat wieder nachgelassen in den letzten zwei Wochen.
Ich kann immer noch nicht ohne Stilleinlagen aus dem Haus gehen, weil immer so viel Milch da ist.
Vor vier Wochen hat es angefangen, dass M. die Brust öfters angequengelt oder leicht angeweint hat, wenn ich ihn anlegen wollte. Die Stillberaterin, die ich dann kontaktiert habe, hat mir das Müttermantra es ist nur eine Phase mitgegeben, und mich insofern noch beruhigt, dass er nicht in zwei Stunden verhungern wird (das hat mir viel Druck genommen!). Mit viel Geduld ist es dann wieder geworden.
Unterm Strich denke ich, dass das das gleiche Problem war, das wir jetzt wieder seit einer guten Woche haben.
Ich denke,er ist einfach sehr abgelenkt, und merkt erst, dass er Hunger hat, wenn schon alles zu spät ist. Dann ist er ganz aufgeregt, und schafft es nicht anzudocken. Als Krönung beißt er mich seit gestern. Er beißt in die Brustwarze, und zieht dann den Kopf weg. Das ist sehr unangenehm, wie man sich denken kann, auch wenn er noch keine Zähne hat. Wenn ich dann auch nur leise Aua sage, fängt er an zu weinen (und ich weiß nicht, wer mir mehr leid tut!). Ich tue mich da einfach schwer, was ich jetzt am besten mache, denn ich will mich nicht beißen lassen, möchte aber dass er an die Brust geht, weil er offensichtlich Hunger hat, und es nur schlimmer wird, wenn wir weiter warten mit dem Stillen. Vor allem weil ich glaube, er beißt mich aus Verzweiflung.
Ich warte grundsätzlich nie, bis er schreit oder weint, bis ich ihm die Brust anbiete, sondern versuche andere Zeichen zu bemerken. Allerdings sind die sehr dezent, und manchmal denke ich, ach, er kriegt gerade etwas Hunger und dann stürzt er sich auf die Brust als hätte er ewig nichts getrunken. Ich stille ihn halt immer wenn ich denke er hat Hunger, tagsüber stillt er normalerweise so alle 1,5 bis 3 Stunden.
Ich bin verwirrt, weiß nicht wie ich es besser machen kann und fühle mich gerade wie die Totalnull schlechthin. Manchmal denke ich sogar, vielleicht biete ich ihm die Brust zu oft an, aber dagegen sprich ja eigentlich, dass es immer schlimmer wird, wenn man dann eine Zeit lang wartet und dann wieder anbietet.
Ach ja, unsere Wohnung verfügt leider über kein vollständig abdunkelbares Zimmer – und halbabgedunkelt hilft nichts.
Nachts klappt es eigentlich ganz gut, aber jetzt hat er den Wecker für sich entdeckt. Denn muss ich jetzt zustellen.
Ich bin über jede Antwort dankbar, weil es jetzt langsam wirklich an die Nerven geht. Eine Stillgruppe gibt es in meiner Nähe leider nicht.
Viele Grüße,
Tilia
ich habe mich vor einigen Tagen angemeldet, weil ich mir schon dachte, irgendwann kommt wieder was, und jetzt brauche ich tatsächlich ganz konkret etwas Zuspruch und Hilfe.
Mein Sohn M. ist knappe sechs Monate alt, und immer wieder hakt es beim Stillen. Jetzt gerade ist es ganz besonders schlimm.
Von vorne: M. ist vollgestillt, hat noch nie eine Flasche gesehen und hat auch keinen Schnuller, er nimmt nur manchmal seinen Daumen, aber das hat wieder nachgelassen in den letzten zwei Wochen.
Ich kann immer noch nicht ohne Stilleinlagen aus dem Haus gehen, weil immer so viel Milch da ist.
Vor vier Wochen hat es angefangen, dass M. die Brust öfters angequengelt oder leicht angeweint hat, wenn ich ihn anlegen wollte. Die Stillberaterin, die ich dann kontaktiert habe, hat mir das Müttermantra es ist nur eine Phase mitgegeben, und mich insofern noch beruhigt, dass er nicht in zwei Stunden verhungern wird (das hat mir viel Druck genommen!). Mit viel Geduld ist es dann wieder geworden.
Unterm Strich denke ich, dass das das gleiche Problem war, das wir jetzt wieder seit einer guten Woche haben.
Ich denke,er ist einfach sehr abgelenkt, und merkt erst, dass er Hunger hat, wenn schon alles zu spät ist. Dann ist er ganz aufgeregt, und schafft es nicht anzudocken. Als Krönung beißt er mich seit gestern. Er beißt in die Brustwarze, und zieht dann den Kopf weg. Das ist sehr unangenehm, wie man sich denken kann, auch wenn er noch keine Zähne hat. Wenn ich dann auch nur leise Aua sage, fängt er an zu weinen (und ich weiß nicht, wer mir mehr leid tut!). Ich tue mich da einfach schwer, was ich jetzt am besten mache, denn ich will mich nicht beißen lassen, möchte aber dass er an die Brust geht, weil er offensichtlich Hunger hat, und es nur schlimmer wird, wenn wir weiter warten mit dem Stillen. Vor allem weil ich glaube, er beißt mich aus Verzweiflung.
Ich warte grundsätzlich nie, bis er schreit oder weint, bis ich ihm die Brust anbiete, sondern versuche andere Zeichen zu bemerken. Allerdings sind die sehr dezent, und manchmal denke ich, ach, er kriegt gerade etwas Hunger und dann stürzt er sich auf die Brust als hätte er ewig nichts getrunken. Ich stille ihn halt immer wenn ich denke er hat Hunger, tagsüber stillt er normalerweise so alle 1,5 bis 3 Stunden.
Ich bin verwirrt, weiß nicht wie ich es besser machen kann und fühle mich gerade wie die Totalnull schlechthin. Manchmal denke ich sogar, vielleicht biete ich ihm die Brust zu oft an, aber dagegen sprich ja eigentlich, dass es immer schlimmer wird, wenn man dann eine Zeit lang wartet und dann wieder anbietet.
Ach ja, unsere Wohnung verfügt leider über kein vollständig abdunkelbares Zimmer – und halbabgedunkelt hilft nichts.
Nachts klappt es eigentlich ganz gut, aber jetzt hat er den Wecker für sich entdeckt. Denn muss ich jetzt zustellen.
Ich bin über jede Antwort dankbar, weil es jetzt langsam wirklich an die Nerven geht. Eine Stillgruppe gibt es in meiner Nähe leider nicht.
Viele Grüße,
Tilia