Hilfe, Stillstreik, Abstillen, ich weiß nicht weiter
Verfasst: 05.02.2010, 21:20
Hallo alle zusammen,
ich weiß, ich bin neu hier und eigentlich stellt man sich erstmal vor, wenn man irgendwo rein platzt. Aber da Platzen mein Stichwort ist, versuche ich es trotzdem direkt mit meinem Problem... Nicht böse sein, eine ausführliche Vorstellung hole ich gerne nach.
Ich bin 30, meine Tochter ist nun ein gutes Jahr alt. Bis gestern Abend wurde sie noch sehr viel gestillt, sie hat Brei grundsätzlich verweigert und statt dessen lieber etwas Fingerfood genommen, allerdings in winzigen Dosen. Für mich war das völlig in Ordnung, sie wächst und gedeiht, ist fröhlich und aufgeweckt, in vielem sogar früher als ihr älterer Bruder, nun 3,5 Jahre. Ihn hab ich zwar auch gestillt, bis er so 14 / 15 Monate war, aber immer weniger, er ist damals sofort auf Löffelkost angesprungen und für mich war auch das damals in Ordnung. Das Stillen mit meiner Tochter hab ich jetzt umso bewusster genossen. Ach ja, mein Sohn hat damals nur noch zum Einschlafen gestillt, hatte auch einen Schnuller und es sich dann von einem auf den anderen Abend abgewöhnt.
Meine Tochter hat bisher keinerlei Anzeichen zum Abstillen gemacht, ist ja auch ihr Hauptnahrungsmittel, sie schnullert auch gerne mal kurz und ist bisher auch jeden Abend so eingeschlafen, auch trotz Erkältung. Einen Schnuller wollte sie nie haben.
Anfang der Woche war sie richtig krank, ein geschwollener Hals, starker Hustenreiz, Schnupfen. Sie bekam einen Hustenlöser, der auch abschwellend wirkt, Nasentropfen, viel frische Luft, nachts Zwiebelsäckchen neben unserem Bett (auch wenn es mich gruselt) und es wurde ab Mittwoch auch schon deutlich besser, seit gestern Mittag hatte ich wieder einen fröhlichen ausgeglichenen Frechdachs und mich gefreut.
Gestern Abend allerdings wollte sie nicht einschlafen und auch nicht an die Brust, sie wollte auf meinen Arm, auch liegend, aber sobald ihr die Brust zu nahe kam, fing sie an zu schreien, einmal nur hat sie überhaupt angesaugt, dann zugebissen und wieder weinend losgelassen. Sie war auch noch nicht recht müde, weil sie nachmittags nochmal eingeschlafen war, so hab ich nur den Großen ins Bett und sie noch spielen lassen. Aber es wurde nicht besser, als wir es viel später am Abend nochmal versucht haben, sie war müde, rieb sich die Augen, aber schrie und weinte und wand sich, irgendwann ist sie schluchzend auf meinem Arm eingeschlafen- ich hab die Welt nicht ganz verstanden...
Wie es die Nacht war, weiß ich schlicht und ergreifend nicht. Ich weiß, sie war öfter wach als sonst und hat auch geweint, aber ich konnte schon heute früh nicht mehr beschwören, ob sie nun getrunken hat oder nicht. Wir machen das sonst im Halbschlaf und nach den anstrengenden Krankentagen bin ich sowieso übermüdet, ich weiß es nicht. Heute früh um sieben ist sie weinend aufgewacht und hat auch etwas getrunken, aber nicht viel. Aber das ist für die Uhrzeit eigentlich normal, sie ist auf jeden Fall satt eingeschlafen.
Und seitdem hat sie nicht mehr getrunken und verweigert die Brust. Ich wollte zum Kinderarzt, als es auch mittags nicht besser wurde (vielleicht doch wieder Halsschmerzen?), aber a) hat unser Kinderarzt heute mittag außer der Reihe zu und mit der Vertretung kommt vor allem meine Tochter gar nicht klar. B) hat sie Birne gegessen, Wasser getrunken, zum Abendessen auch etwas Brot und Gurke gegessen, ohne irgendwelche Probleme, allerdings bis auf die Birne auch wie sonst nur winzige Mengen. Mein Gefühl sagt mir, Halsschmerzen hat sie keine. Sie ist grundsätzlich auch sehr unruhig, ob sie weitere Zähne bekommt, kann ich nicht sagen, da sie mir einen Blick in den Mund verwehrt und mir ein zweiter Erwachsener zur gewaltsamen Kontrolle fehlt, mein Mann arbeitet noch. Außerdem widerstrebt mir das...
Sie hat ein Viburcol-Zäpfchen bekommen, aber das macht keinen wirklichen Unterschied. Sie will auf meinen Arm, will in die Armbeuge, kuschelt sich an die Brust, sobald ich diese aber auspacke, schreit und windet sie sich wieder. Einen Schnuller hab ich aus Verzweilfung heute Mittag schon gekauft, weil ich dachte, vielleicht wäre es der Schnupfen (wobei sie schon bei stärkerem Schnupfen problemlos getrunken hat). Den pfeffert sie aber grundsätzlich weg... Paracetamol geb ich ungern auf Verdacht- denn hat sie wirklich Schmerzen? Sobald ich sie rumtrage, geht es ihr ja besser...
Mir allerdings platzt gleich die Brust, die linke Seite ist besonders dick und voll, schon leicht hart und extrem gespannt, sowas kannte ich bisher kaum, höchstens aus den ersten Wochen, wenn sie mal eine Stillmahlzeit verschlafen hatte... Ausstreichen klappt so gar nicht, vielleicht auch, weil ich durch den Tag Anschreien und den Schlafmangel der letzten Tage unter Strom stehe, meine Milchpumpe hab ich einer Freundin ausgeliehen, die ich nicht erreiche, sonst hätte ich angepumpt und laufen lassen, wie ich das früher gemacht hab.
Stillt sie ab? Wenn ja, trinke ich am besten umgehend 3l Pfefferminztee, Salbei mag ich leider nicht. Oder was kann ich tun? Für mich, aber auch für sie und unsere Stillbeziehung...
Ich weiß, Ferndiagnosen sind immer schwer, aber ich weiß nicht mehr weiter... Mein Großer hat auch schon gepustet, leider sind die Schmerzen in der Brust dadurch nicht weg, aber er spürt auch meine wachsende Verzweiflung, die Kleine bestimmt auch. Hilfe...
ich weiß, ich bin neu hier und eigentlich stellt man sich erstmal vor, wenn man irgendwo rein platzt. Aber da Platzen mein Stichwort ist, versuche ich es trotzdem direkt mit meinem Problem... Nicht böse sein, eine ausführliche Vorstellung hole ich gerne nach.
Ich bin 30, meine Tochter ist nun ein gutes Jahr alt. Bis gestern Abend wurde sie noch sehr viel gestillt, sie hat Brei grundsätzlich verweigert und statt dessen lieber etwas Fingerfood genommen, allerdings in winzigen Dosen. Für mich war das völlig in Ordnung, sie wächst und gedeiht, ist fröhlich und aufgeweckt, in vielem sogar früher als ihr älterer Bruder, nun 3,5 Jahre. Ihn hab ich zwar auch gestillt, bis er so 14 / 15 Monate war, aber immer weniger, er ist damals sofort auf Löffelkost angesprungen und für mich war auch das damals in Ordnung. Das Stillen mit meiner Tochter hab ich jetzt umso bewusster genossen. Ach ja, mein Sohn hat damals nur noch zum Einschlafen gestillt, hatte auch einen Schnuller und es sich dann von einem auf den anderen Abend abgewöhnt.
Meine Tochter hat bisher keinerlei Anzeichen zum Abstillen gemacht, ist ja auch ihr Hauptnahrungsmittel, sie schnullert auch gerne mal kurz und ist bisher auch jeden Abend so eingeschlafen, auch trotz Erkältung. Einen Schnuller wollte sie nie haben.
Anfang der Woche war sie richtig krank, ein geschwollener Hals, starker Hustenreiz, Schnupfen. Sie bekam einen Hustenlöser, der auch abschwellend wirkt, Nasentropfen, viel frische Luft, nachts Zwiebelsäckchen neben unserem Bett (auch wenn es mich gruselt) und es wurde ab Mittwoch auch schon deutlich besser, seit gestern Mittag hatte ich wieder einen fröhlichen ausgeglichenen Frechdachs und mich gefreut.
Gestern Abend allerdings wollte sie nicht einschlafen und auch nicht an die Brust, sie wollte auf meinen Arm, auch liegend, aber sobald ihr die Brust zu nahe kam, fing sie an zu schreien, einmal nur hat sie überhaupt angesaugt, dann zugebissen und wieder weinend losgelassen. Sie war auch noch nicht recht müde, weil sie nachmittags nochmal eingeschlafen war, so hab ich nur den Großen ins Bett und sie noch spielen lassen. Aber es wurde nicht besser, als wir es viel später am Abend nochmal versucht haben, sie war müde, rieb sich die Augen, aber schrie und weinte und wand sich, irgendwann ist sie schluchzend auf meinem Arm eingeschlafen- ich hab die Welt nicht ganz verstanden...
Wie es die Nacht war, weiß ich schlicht und ergreifend nicht. Ich weiß, sie war öfter wach als sonst und hat auch geweint, aber ich konnte schon heute früh nicht mehr beschwören, ob sie nun getrunken hat oder nicht. Wir machen das sonst im Halbschlaf und nach den anstrengenden Krankentagen bin ich sowieso übermüdet, ich weiß es nicht. Heute früh um sieben ist sie weinend aufgewacht und hat auch etwas getrunken, aber nicht viel. Aber das ist für die Uhrzeit eigentlich normal, sie ist auf jeden Fall satt eingeschlafen.
Und seitdem hat sie nicht mehr getrunken und verweigert die Brust. Ich wollte zum Kinderarzt, als es auch mittags nicht besser wurde (vielleicht doch wieder Halsschmerzen?), aber a) hat unser Kinderarzt heute mittag außer der Reihe zu und mit der Vertretung kommt vor allem meine Tochter gar nicht klar. B) hat sie Birne gegessen, Wasser getrunken, zum Abendessen auch etwas Brot und Gurke gegessen, ohne irgendwelche Probleme, allerdings bis auf die Birne auch wie sonst nur winzige Mengen. Mein Gefühl sagt mir, Halsschmerzen hat sie keine. Sie ist grundsätzlich auch sehr unruhig, ob sie weitere Zähne bekommt, kann ich nicht sagen, da sie mir einen Blick in den Mund verwehrt und mir ein zweiter Erwachsener zur gewaltsamen Kontrolle fehlt, mein Mann arbeitet noch. Außerdem widerstrebt mir das...
Sie hat ein Viburcol-Zäpfchen bekommen, aber das macht keinen wirklichen Unterschied. Sie will auf meinen Arm, will in die Armbeuge, kuschelt sich an die Brust, sobald ich diese aber auspacke, schreit und windet sie sich wieder. Einen Schnuller hab ich aus Verzweilfung heute Mittag schon gekauft, weil ich dachte, vielleicht wäre es der Schnupfen (wobei sie schon bei stärkerem Schnupfen problemlos getrunken hat). Den pfeffert sie aber grundsätzlich weg... Paracetamol geb ich ungern auf Verdacht- denn hat sie wirklich Schmerzen? Sobald ich sie rumtrage, geht es ihr ja besser...
Mir allerdings platzt gleich die Brust, die linke Seite ist besonders dick und voll, schon leicht hart und extrem gespannt, sowas kannte ich bisher kaum, höchstens aus den ersten Wochen, wenn sie mal eine Stillmahlzeit verschlafen hatte... Ausstreichen klappt so gar nicht, vielleicht auch, weil ich durch den Tag Anschreien und den Schlafmangel der letzten Tage unter Strom stehe, meine Milchpumpe hab ich einer Freundin ausgeliehen, die ich nicht erreiche, sonst hätte ich angepumpt und laufen lassen, wie ich das früher gemacht hab.
Stillt sie ab? Wenn ja, trinke ich am besten umgehend 3l Pfefferminztee, Salbei mag ich leider nicht. Oder was kann ich tun? Für mich, aber auch für sie und unsere Stillbeziehung...
Ich weiß, Ferndiagnosen sind immer schwer, aber ich weiß nicht mehr weiter... Mein Großer hat auch schon gepustet, leider sind die Schmerzen in der Brust dadurch nicht weg, aber er spürt auch meine wachsende Verzweiflung, die Kleine bestimmt auch. Hilfe...