Eine Frage:
Mein Kind ist 19 Monate, Viel- und Gernstillerin und hatte gestern Fieber. Heute ist das Fieber weg, ihr geht es besser. Nur sie tut sich schwer mit Stillen. Gestern hat sie sehr viel gestillt und heute noch gar nicht tagsüber. Sie fragt sonst oft. Ich kann Schmerzen nicht ausschließen, aber sie jammert auch nicht. Hat aber nachts oft kurz geweint. Möglicherweise hat sie Halsschmerzen (so ein typischer Mundgeruch, belegte Zunge) oder sich Hand Mund Fuß zugezogen und es beginnt unangenehm zu werden (hatten Kontakt zu einem Kind, dass HMF erst hatte. Sie versucht ab und zu zu stillen, saugt die Warze aber nicht mehr ein, sondern lässt los, versucht es noch eins zwei Mal und lässt es dann. Wir stillen normalerweise auch zum Einschlafen und vorhin hat sie dann wieder die Brust im Halbschlaf genommen, aber leider nicht die übervolle Seite und hat so wieder ein bisschen gestillt. An die, die eigentlich ihre Lieblingsseite ist, geht sie seit nachts gar nicht mehr. Und die meldet Bedarf zum Leeren.
Wie kann ich ihr das Stillen bei Schmerzen erleichtern?
Ansonsten, wie kann ich feststellen, dass sie sich ggf plötzlich abstillen will? Das kann ich ja auch nicht ausschließen, weil sie eben nicht mehr fragt.
Die Frage hat sich eigentlich mittlerweile erledigt, weil es sich tatsächlich als HMF enttarnt. Daher weiß ich jetzt was ich tun kann.
Trotzdem Danke, dass es das Forum gibt.
Lämpchen hat geschrieben: 13.09.2019, 07:56
Eine kurze Medikamentenfrage:
Wie kriegt man raus, ob es bei einem pflanzlichen Arzneimittel okay ist, es in der Stillzeit zu nehmen? Es steht ja eigentlich immer vorsichtshalber drauf, dass man es nicht soll oder nur nach Absprache, und bei Embryotox ist sowas nicht gelistet ... Konkret hab ich es mich gerade bei Imupret gefragt, gegen Halsschmerzen ...
Ah, und das ist zwar nichts Pflanzliches, aber ich finde auch nichts dazu ... Lutschtabletten mit Benzydaminhydrochlorid Wahrscheinlich ok, oder?
Also wir stillen auch nur noch 3x täglich, so in 6- bis 10-Stunden-Abständen, falls das eine Rolle spielt.
Oh, danke dir! Und sorry, ich hätte natürlich ja auch selbst mal an die Suchfunktion denken können, mach ich sonst ja auch ... wahrscheinlich zu vernebelt vom Infekt
Hab sogar auch noch was zu Imupret gefunden per Suche, ist wohl auch ok.
Hatte mich u. a. deswegen gefragt, weil bei Sinupret ja offenbar die "forte"-Version in der Stillzeit geht, "extract" aber nicht.
Grundsätzlich ist es aber schon so ne Frage bei den pflanzlichen Sachen, oder? Bei Embryotox steht so was nicht, Apotheker halten sich meiner Erfahrung nach sklavisch an den Beipackzettel, da braucht man also vermutlich auch gar nicht erst fragen, und beim Gyn anrufen nur wegen so was ... glaub kaum, dass ich da Erfolg hätte und käme mir auch blöd vor Vielleicht denken viele, pflanzliche Sachen gehen immer, aber inzwischen weiß ich ja definitiv, dass dem nicht so ist (siehe z. B. das mit Sinupret oben).
Das Problem also Apotheker/in ist halt, dass man haftbar gemacht werden kann, wenn man zu einem AM rät, dass nicht getestet bzw. nicht in der Stillzeit zugelassen ist und
es zu Komplikationen kommt. Man haftet mit seinem kompletten Vermögen, inkl. dem Privaten, außerdem möchte man natürlich nicht, dass dem Säugling was passiert. Also ist man vorsichtig, wenn man zu dem AM keine Studienergebnisse oder Literatur hat.
Aber klar nervig finde ich es auch, dass die Informationen zu dem Thema eher dünn sind.
Ja, das verstehe ich ja auch, habe die Erfahrung halt in der Stillzeit zum ersten Mal gemacht, dass die auch nicht mehr sagen als der Beipackzettel. Ist halt nur die Frage, wonach man dann als Laie entscheiden soll, was man jetzt nimmt und was nicht. Aber schon klar, dass nicht alles so schnell erforscht sein kann, wer stellt schon Babys oder sich selbst als Schwangere als Versuchskaninchen zur Verfügung. Eigentlich eine tolle Sache, dass man überhaupt schon so viel herausgefunden hat, was unschädlich ist.
So weit ich weiß dürfen an Schwangeren überhaupt keine gescheitenstudien gemacht werden weil unethisch (stimmt ja auch irgendwo) und alles was „erlaubt“ ist basiert ausschließlich auf Erfahrungen bzw man weiß ja meistens wie sich bestimmte Verbindungen im Körper verhalten... da kann man dann in akutfällen als Arzt Risiko gegen nutzen abwägen.
Ich finde aber auch dass mehr in die Richtung Medizin und Schwangere getan werden sollte. Schließlich war jedesmal Baby und ein guter Teil aller Frauen war oder wird irgendwann mal schwanger.
Hallo zusammen,
meine kleine ist krank und durfte deshalb das Wochenende über vermehrt stillen. Jetzt tut mir die Brustwarze weh....
Klar, ist jetzt stärker beansprucht gewesen, aber irgendwie Frage ich mich ob mehr dahinter steckt. Vielleicht Soor? Nur was mach ich jetzt, hab eigentlich gar keine Zeit für Arzt, kann man auch was aus der Apotheke holen? Wir fliegen Samstag in den Urlaub ins Ausland, wenn es sowas in die Richtung ist hätte ich es ja gerne hier gelöst... oder doch erst mal abwarten bis die wieder fit ist und die stillfrequenz sich normalisiert?
Gegen Soor gibt's auf jeden Fall was ohne Rezept in der Apotheke. Aber vielleicht erstmal vermehrt pflegen? Würde mein Bauchgefühl jetzt sagen.
Wegen des Tees k.A. Sorry.
In eigener Sache: H. ist sehr verrotzt, Nasentropfen und Sauger ein elender Kampf und jetzt ist er seit gestern Mittag in den Stillstreik getreten. Essen und Trinken klappt aber gut. Wie lange ist so ein Stilltreik normal? Bin etwas überfordert und habe (wahrscheinlich irrationale) Angst, dass er sich spontan abstillt...
Mal eine blöde Frage: Diese Hängewaagen/ Tuchwaagen die Hebammen so gerne benutzen, sind ja super ungenau. Sollte man dann lieber selber mit einer vernünftigen Waage wiegen, wenn die Nachsorgehebamme so eine benutzt oder reichen die zumindest um Auffälligkeiten zu erkennen und solange die Hebamme nichts sagt passt das schon soweit und man braucht nicht wiegen.
Bin da gerade etwas verunsichert und verstehe nicht ganz warum diese Hängewaagen so gerne benutzt werden?!
Leominor mit Tigermädchen (2017) und Bärenjunge (2020)
Ach so, bei der großen Schwester gab es anfangs einige Probleme und sie hat nicht gut zugenommen. Die damalige Hebamme war auch richtig schlecht... Morgen lerne ich jetzt die mögliche Nachsorgehebamme von Nr. 2 kennen und das Thema wiegen macht mir richtig Sorge. Ich möchte, falls es wieder Probleme geben sollte (was ich nicht glaube und auch nicht hoffe, aber kann ja trotzdem passieren) gerne so schnell wie möglich reagieren und nichts übersehen. Deshalb die Frage.
Leominor mit Tigermädchen (2017) und Bärenjunge (2020)