Gartenplanung 2023

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GemeineEsche
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Re: Gartenplanung 2023

Beitrag von GemeineEsche »

Am liebsten würde ich mal nen videocall mit euch machen und es zeigt dann jemand "am lebenden Objekt ", wie es geht :D
Kleine 02/21
Kleiner 06/23
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Bunti
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Re: Gartenplanung 2023

Beitrag von Bunti »

Da wähl ich mich mit ein 😁
Sich trauen heißt, einen Moment lang den Halt zu verlieren.
Sich nicht trauen heißt, sich selbst zu verlieren.
Doro31
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Re: Gartenplanung 2023

Beitrag von Doro31 »

Beerensträucher schneiden ist gar nicht schwer 😊
Schwarze Johannisbeeren tragen nächstes Jahr am Holz, das dieses Jahr neu gebildet wird. Im Prinzip kann man einfach sämtliche Ruten entfernen, die getragen haben, und von den neuen lässt man nur die stärksten stehen. Ich selbst lasse aber manchmal noch zwei oder drei ältere Ruten stehen, die oben einen kräftigen Neuaustrieb haben, weil mir die Büsche sonst zu mickrig aussehen :lol:

Rote Johannisbeeren und Stachelbeeeren tragen am älteren Holz. Da nimmt man die kräftigsten Zweige und schneidet sämtliche Verzweigungen auf kleine Stummelchen zurück. Ausnahmen bestätigen natürlich mal wieder die Regel, wenn ein Ast sich z.B in zwei gleichmäßig starke Äste gegabelt hat, lasse ich auch beide stehen, wenn ausreichend Platz drumrum ist. Kleine, schwächliche Triebe werden knapp über dem Boden abgeschnitten. Ich versuche, jedes Jahr einige ältere Zweige durch neue zu ersetzen, da an zu alten Zweigen die Fruchtqualität immer schlechter wird. Wobei das meiner Erfahrung nach bei der Stachelbeere wesentlich weniger ausgeprägt ist als bei der Johannisbeere. Je nach Sorte klappt dieses Ersetzen mehr oder weniger gut. Der eine Johannisbeerbusch (mein Star 😏) treibt jedes Jahr 5 oder 6 Triebe, die ich zu neuen Tragästen machen könnte. Beim anderen freue ich mich schon, wenn ein oder sogar zwei potentielle Ersatztriebe gebildet wurden. Genauso bei den beiden Stachelbeersorten - eine schwach-, die andere starkwüchsig.
Doro mit den drei Blondschöpfen (11/09, 07/12 und 02/15)
Lösche Benutzer 7240

Re: Gartenplanung 2023

Beitrag von Lösche Benutzer 7240 »

Oh, eventuell erklärt das, warum ich bei Johannisbeeren widersprüchliche Angaben gefunden habe zum Schnitt. Deswegen schneide ich einfach gar nix :oops:

Ansonsten kann ich vermelden, dass das Projekt "ich mache (fast) nix" dieses Jahr gut läuft. Vor der Treppe liegt ein Knäuel von 10 Nacktschnecken? Mir doch egal. Im Schattenbeet wächst nur noch Storchschnabel? Tja nun. Was gefressen wird, wird gefressen, Gemüsebeet ist abgeschafft, glücklicherweise gedeihen da die Walderdbeeren. Also ich mähe schon das Gras und habe Bauchweh von zu vielen schwarzen Johannisbeeren, meine Hände sind zerkratzt vom Rosenrückschnitt, aber ansonsten habe ich nur ein paar Einjährige in Kübel getopft und auf die Treppe gestellt, da kommen die Schnecken nur zögerlich hin.

Mein gut 80-Jähriger Nachbar macht es auch so, wir gratulieren uns dann immer zur Natur bei uns im Garten (der ist sowieso ein ganz toller, total lieb und supernett und lacht gern :D )
Gelbesfrettchen
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Re: Gartenplanung 2023

Beitrag von Gelbesfrettchen »

GemeineEsche hat geschrieben: 20.07.2023, 00:15 Gute Idee, das kann man bestimmt auch gut als Streuselkuchen machen oder Crumble 😋 und natürlich der Nachbarin welche anbieten, vielleicht hatte die ja Hintergedanken bei ihrer Frage :P :lol:
Was auch sehr lecker ist, für den, der mag - Johannisbeerwein (lohnt sich dann wirklich bei viel Saft) oder Johannisbeerlikör.
Hase 05/22
königsmadl
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Re: Gartenplanung 2023

Beitrag von königsmadl »

carolina hat geschrieben: 20.07.2023, 22:42 Mein gut 80-Jähriger Nachbar macht es auch so, wir gratulieren uns dann immer zur Natur bei uns im Garten (der ist sowieso ein ganz toller, total lieb und supernett und lacht gern :D )
Das ist doch eh das wichtigste.
Gescheite Nachbarn, mit denen man schwätzen kann, was man noch machen könnte wenn man wollte 😄 so welche habe ich auch. Auch Ü80
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daisy
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Re: Gartenplanung 2023

Beitrag von daisy »

Ich habe eine Frage an euch Trockensteinmauerbauer. Habt ihr eine Anleitung? Ich würde gerne eine Umrandung unseres Blumenbeetes so bauen. Soll nur ca 30 cm hoch werden, Max 50 cm. Habt ihr die Steine in ein Kiesbeet gestellt? Und hinten dran eine Drainageschicht? Es gibt ein Umrandung mit diesen Rasenkantenmähsteinen oder wie die heissen. Darauf würden wir es gerne stellen. Meint ihr das geht?
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Myla
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Re: Gartenplanung 2023

Beitrag von Myla »

Ich hab ja unten einfach möglichst gerade Steine gelegt und hoch gebaut und dann Erde reingeschaufelt :oops:

Drainageschicht finde ich überbewertet, weil die Steine ja nicht dicht sind durch ihre Beschaffenheit (uneben). Bei uns ist aber auch nur ein (aktuell eher verwildertes) Kräutertees drin. Herzgespann und Liebstöckel sind gut 1,5m hoch, vorne der Bodendecker Bergbohnenkraut und Thymian wächst auch gut, der Schnittlauch blüht. Minze habe ich in Zinkwannen drin stehen. Plus Unkraut :oops:
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Re: Gartenplanung 2023

Beitrag von Waldbewohnerin »

Wir haben etwas Boden ausgehoben und mit Kies aufgefüllt. Darauf dann die Steine. Wir haben so super sandigen Boden, es ging bergab und wir hatten nicht so viele Steine, dass wir großartig auswählen konnten,was nach unten kommt. Das hat prima geklappt und sitzt gut fest. Hintendran haben wir auch nochmal Kies/Sand Gemisch, aber eher damit der Boden da schön mager ist und die Blumen schön wachsen 😅
Für so eine niedrige Mauer würde ich wohl auch keinen großen Aufwand betreiben. Hm, wenn ihr es auf die Steine stellt kann es sich ja nicht so wirklich setzen. Dafür steht es stabil. Habt ihr denn ausreichend gerade Steine, damit man die auf glatte / gerade Steine legen kann? Ich stell mir das gerade irgendwie wackelig vor.
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daisy
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Re: Gartenplanung 2023

Beitrag von daisy »

Danke für eure Erfahrungen. Ich stell mir das ganze ja eh sehr wackelig vor. Vielleicht fang ich einfach mal an und guck mal wie es wird. Mein Mann möchte lieber Gabionen, aber das gefällt mir nicht.
Daisy mit Herbstglück *2008 und Wintersonne *2012, Maikäferchen *2014 und zwei Sternchen
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