Liebe Wonni!
Ich schick Dir eine Umarmung und eine Portion Bauchgefühl - und ich hab ein gutes Gefühl, wenn ich Deine Beiträge lese.
Mein Zwerg ist ja schon größer, aber als ich Anfang April vom Pumpstillen auf nur Stillen umgestellt habe, ging es mir genauso. Ich habe davor einzelne Stilltage eingelegt, an denen er weniger geschlafen hat (klar, kein Milchkoma durch Flasche) und dachte sofort, er ist unruhig weil er Hunger hat. Habe am nächsten Tag Fläschchen gegeben und das Kind hat daraufhin 3h geschlafen (klar, Milchkoma), war ich panisch und dachte, dass er wieder ganz schwach wird.
Bei mir kam das Vertrauen allmählich durch die gute Betreuung hier im Forum (bei mir Tania) und durchs wiegen, sowie das Zählen voller Stuhl- und Pipiwindeln. Quasi wo viel rauskommt, kommt viel rein. Noch immer rettet jede übergelaufene Windel meinen Tag

!!
Und als sich bei mir dann die Milchmenge auf seinen Bedarf reguliert hat (zuerst zuwenig, dann durch pumpen zuviel), und meine Brust weicher war - hab ich nochmal eine Portion Mut gebraucht.
Tatsächlich nimmt er jetzt besser zu als zu Fläschchenzeiten.
Ganz sicher kommt die Zuversicht und das Bauchgefühl auch bei dir wieder!
Durch einen holprigen Start wie bei Dir, mir und einigen anderen hier reagieren wir eben auch sehr empfindlich auf die Signale unserer Kinder.
Mir hat sehr geholfen, als mir geraten wurde, dass nicht jedes Weinen Hunger bedeutet. Zur Zeit weint der Zwerg, öfter nach seinen Mahlzeiten, mittlerweile bin ich mir sicher, dass er sich „überfressen“ Bauchweh hat, da kurz danach ein Riesenbäuerchen samt einem Schwall Milch kommt, und danach lacht er wieder.
Ich finde es übrigens toll was du leistest, Kinder, Baustelle, wenig Unterstützung, Baby, BES, pumpen - WOW, Respekt!
Schicke Dir viel Kraft!