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Re: Selbstregulation
Verfasst: 12.10.2016, 18:00
von Jia
Hm, ich glaube ich muss das Buch auch mal ansehen. Nicht für mich, aber bei vielem, was ihr so schreibt, erkenne ich meinen Mann. Und die Grosse hat auch so Tendenzen, vor allem deckt sich da sehr viel mit den Beschreibungen meiner Schwiegermutter. Wenn ich ihr da helfen kann, dass sie nicht dasselbe durchmachen muss wie er als Kind, dann lohnt sich dasBuch auf jeden Fall.
Re: Selbstregulation
Verfasst: 13.10.2016, 23:22
von dunlaith
Ich lese gespannt mit und freue mich über neue Erkenntnisse für mich und meine Tochter.
Re: Selbstregulation
Verfasst: 14.10.2016, 00:05
von posy
Mir geht es ein bisschen wie Nuala: Es arbeitet erst einmal in mir. Vieles war mir vorher schon irgendwie klar, aber die Unterscheidung von Selbstkontrolle und Selbstregulation war für mich der Augenöffner.
Ich glaube, ich bin ein wenig gelassener geworden.
Trotzdem schwierig, einen Ansatzpunkt zu finden, wenn es hier schon laut wird.
Re: Selbstregulation
Verfasst: 14.10.2016, 10:24
von Muminmama
Ich kann irgendwie nicht mehr weiterlesen. Die Anfangseuphorie ist schnell gewichen, nun liegt das Buch nur noch herum. Falls es jemand möchte... -> KK!
Re: Selbstregulation
Verfasst: 14.10.2016, 11:11
von FuFu
Ich habe es mittlerweile gelesen. Es war ganz spannend, aber AHA-Effekte hat es bei mir nicht ausgelöst. [emoji53]
Das Buch bestätigt zwar mein Gefühl, aber für alles, was kein Extremfall ist, bietet es mir null Anhaltspunkte. Und Atemübungen mit einer knapp vierjährigen?! Äh nein.
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Re: Selbstregulation
Verfasst: 14.10.2016, 11:39
von Carlotta
Danke fufu, so geht's mir auch. Die Beispiele sind alle so extrem, da kann ich nichts rausziehen.
Re: Selbstregulation
Verfasst: 14.10.2016, 13:55
von Nuala
Vielleicht habt ihr das mit der Selbstregulation einfach viel mehr drauf. Ich kann mir vorstellen, dass das Buch dann wenig hergibt. Für mich nach wie vor ein Augenöffner für vieles. Bei und in mir sickert und arbeitet es.
Andrerseits denke ich mir: wenn ich das Buch vielleicht vor 3 Jahren gelesen hätte, wäre ich vielleicht auch nur semi-begeistert, weil ich persönlich zu dem Zeitpunkt vieles noch nicht einordnen hätte können.
Ich mach grad die Ausbildung zur Diplom-Kinesiologin und habe im Zuge dessen im letzten Jahr generell viel bearbeitet. Das war einfach der letzte Baustein - für MICH, dabei bleibe ich.
Es tut mir leid, wenn meine persönliche Begeisterung hier vielleicht falsche Erwartungen wach gerufen hat.
Vielleicht eines noch: je älter meine Kinder werden und je umfassender die Probleme (also nicht nur Wutanfall wegen falschen Trinkbecher), umso klarer wird mir: DIE Erziehungslösung/Methode/Vorgehensweise etc. gibt es nicht. Ja, ich gebe zu, ich dachte das früher - wenn ich mal DEN Weg gefunden habe, DANN! Aber nein. Es sind ganz viele Ansätze, ganz viele Bücher. Jedes für sich ist ein Puzzleteil.
Ich glaube auch nicht, dass dieses Buch das ULTIMATIVE Puzzleteil ist - aber für mich eben ein großes Stück.
Und ich schließe mich Nina an: um erziehen zu können, muss man bei sich selbst anfangen. Und das sind bei jedem von uns unterschiedliche Themen. Ich zB. HABE (und hatte) immer Probleme mit der Selbstregulation - könnte das natürlich nie sehen oder benennen, denn es war ja mein PROBLEM. Jemand, der damit kein oder kaum Probleme hat, der braucht auch nicht in dem Bereich Erkenntnisse und daran arbeiten.
Ich wiederum habe zB. überhaupt kein Problem mit Ängstlichkeit und dergleichen. Ein Buch über Angstbeäaltigung und Loslassen der Kinder in die Selbstständigkeit ohne Sorge - das hätte ich nicht nötig (und natürlich mache ich mir ab und zu Sorgen, wir wohnen in der Großstadt und Kind wurde gerade 8 und fährt alleine S-Bahn und Bus und Straßenbahn, aber hey! Sie kann das und ich bin mehr stolz als ängstlich).
Und so hat eben jede(r) seine persönlichen Themen. Das ist ok so.
Und Kinder? Die lernen durch Nachahmung! Klar hat meine Große kein Vorbild in Sachen Selbstregulation und das merkt man ihr stark an. Klar ist das Thema bei uns brandaktuell und das Buch einfach wow! Aber ich habe noch hunderte andere Bücher herumstehen, habe mehrere Ausbildungen und mache Selbsterfahrung - ich ordne die Buchinhalte jetzt schon ganz anders ein als eben vor 3 Jahren. Und IN 3 Jahren habe ich das vielleicht auch schon viel mehr parat, dann haut mich das Buch sicher auch nicht vom Hocker.
Also: das Buch ist gut. Ob es aber nur hmmm-okay-gut oder woooow-gut ist, hängst auch von dem Punkt ab an dem man sich als Leser befindet.
Re: Selbstregulation
Verfasst: 08.11.2016, 07:10
von Katha
Ich möchte es auch total gerne lesen.
Hat es vielleicht jemand durch und möchte es in der KK loswerden? Habe ein Gesuch dort eingestellt