Ich hoffe nun kannst du es lesen, abends auf dem Handy tippt es sich leider nicht schön. Mein HTC ändert Wörter oft und ich weiß nicht wie ich das Austellen kann. Ich versuche es immer nochmal durchzulesen, aber das Scrollen ist auch ein Krampf, weils automatisch immer wieder nach oben springt. Offensichtlich obliegt mir die richtige nutzung des Gerätes nicht. Das tut mir sehr leid.Maryam+Leo hat geschrieben:Wir werden nochmal reden.
Ich finde es erschreckend was hier manche Leute fuer Erfahrungen mit Hunden haben.
Als wir bei der Zuechterin waren und die welpen angesehen haben, war der Ruede dort und 2 Huendinnen, 9 Welpen und eine Junghuendin oder wie man die nennt mit 8 Monaten.
Die Hunde waren alle samt sehr aufgeschlossen. Der Ruede hat selbst auf meine 3 jaehrige Tochter gehoert als sie erst "Sitz" und dann "Platz" sagte. Das hat mich schon ueberrascht. Auch ist sie einer Huendin auf den Fuss getreten, kurzer Fieper, keine schnappen, kein Zucken, nichts. Alle Hunde waren bunt durcheinander es war ein Gewusel, aber die haben sich sichtlich wohl gefuehlt. Einer setzte sich gleich neben mir hin und wolle gestreichelt werden.
Unser Schmied hatte einen Ridgeback der war immer hinten im Auto mit dabei, total lieb. Man durfte nur nicht ans Auto, das hat beschuetzt, aber das finde ich auch voellig ok.
Die Hunde die an der Kita angebunden sind, sind alle lieb. Wir haben eine Kita mit 45 Kindern...8 davon aus der krippe, 12 aus dem Hort und der Rest aus dem kindergartenbereich -25 Kinder.
Hier kennt jeder jedern. Jeder kennt jeden Hund. Hier wohnen ja nur 1000 Leute im Dorf. Das sehe ich absolut unkritisch.
Buero. Mein Büro. Da drin hat keine was verloren direkt bei mir) Klar habe ich auch Kundschaft, aber da muss ich eh aufstehen und meine Kunden sind sehr robust
die haben eher selber Hunde als Angst
Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
- Maryam+Leo
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Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?


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Lösche Benutzer 1828
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Ich habe schon in zwei Büros mit Hunden gearbeitet. Einmal war es echt furchtbar.
Riesenhund, der stank. Schnupperte alle an. Lief ständig überall herum. Fand ich nicht so schön. Ruhig arbeiten konnte die Besitzerin auch nicht wirklich. Der Hund war gelangweilt
Einmal ein Beagle. Der war im Büro des Besitzers. Aber wehe, die Tür war offen
Es givt auch Menschen, die haben Angst vor Hunden. Oder mögen den Geruch nicht. Aber wenn das alles geklärt ist, sollte es ja gut sein.
Riesenhund, der stank. Schnupperte alle an. Lief ständig überall herum. Fand ich nicht so schön. Ruhig arbeiten konnte die Besitzerin auch nicht wirklich. Der Hund war gelangweilt
Einmal ein Beagle. Der war im Büro des Besitzers. Aber wehe, die Tür war offen
Es givt auch Menschen, die haben Angst vor Hunden. Oder mögen den Geruch nicht. Aber wenn das alles geklärt ist, sollte es ja gut sein.
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Lösche Benutzer 7681
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Was genau meinst du denn damit? Was erschreckt dich? Rein Interessehalber, gar nicht blöd gemeint.Maryam+Leo hat geschrieben: Ich finde es erschreckend was Hier manche Leute Fuer Erfahrungen mit Hunden haben.
- matje
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Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Das mit dem Büro sehe ich überhaupt nicht kritisch - mein Hund ist auch im Büro seit sie 10 Wochen alt ist. Zugegeben in einer Tierarztpraxis, da arbeiten eher keine Leute, die Hunde nicht mögen [emoji6]
Ich wiederhole mich zwar, aber die Schwierigkeiten sehe ich in der Kombi aus Kleinkinderhaushalt und großwüchsigem Welpen sowie in der Rasseauswahl - sensibel, oft ängstlich, dabei sehr kräftig, und durchaus etwas anfällig für bestimmte Erkrankungen. Eher ein Hund für Singles/kinderlose Paare mit ganz viel Zeit (und Geld) oder wenn dann eine sehr hundeerfahrene Familie, meiner Meinung nach.
Und die Züchter haben (erstaunlicherweise) nicht immer den objektivsten Blick auf ihre Rasse und sind in der Auswahl ihrer Welpenabnehmer auch, sagen wir, unterschiedlich streng [emoji16]
Tapatalk mit Madame 05/14
Ich wiederhole mich zwar, aber die Schwierigkeiten sehe ich in der Kombi aus Kleinkinderhaushalt und großwüchsigem Welpen sowie in der Rasseauswahl - sensibel, oft ängstlich, dabei sehr kräftig, und durchaus etwas anfällig für bestimmte Erkrankungen. Eher ein Hund für Singles/kinderlose Paare mit ganz viel Zeit (und Geld) oder wenn dann eine sehr hundeerfahrene Familie, meiner Meinung nach.
Und die Züchter haben (erstaunlicherweise) nicht immer den objektivsten Blick auf ihre Rasse und sind in der Auswahl ihrer Welpenabnehmer auch, sagen wir, unterschiedlich streng [emoji16]
Tapatalk mit Madame 05/14
The trouble with being a parent is that by the time you are experienced, you are unemployed
matje mit der großen Tänzerin (5/14), dem
kleinen Tiger (10/16) und dem kleinen Bären (3/19)
matje mit der großen Tänzerin (5/14), dem
kleinen Tiger (10/16) und dem kleinen Bären (3/19)
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Lösche Benutzer 17612
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Stimmt, ihr seid ja selbstständig. Ich finde das ändert schon vieles, dein Büro ist damit ja quasi ein Teil des Zuhauses vom Hund und viele Probleme fallen weg. Zum Beispiel Ärger wegen Pipiflecken auf dem Boden oder der Unmut der Kollegen, weil man alle 2 Stunden raus muss "Pause" machen.
Aber abgesehen von der Frage nach der Rasse , der Erziehung o.Ä. finde ich eine Frage gerade bei der Kombi Arbeit/Kinder ganz wichtig: hast Du noch Kapazitäten dafür?
Ich meine jetzt nicht vom Zeitplan, sondern vom persönlichen Belastungslevel? Bist Du ausgeruht, hast Zeit für Dich und denkst abends: " ich hätte jetzt echt noch Power, um einen weiteren kleinen Job zu erledigen. " Bist Du entspannt, hast das Gefühl Du bist nicht wirklich ausgelastet und kannst weitere Belastungen gut verkraften, ohne ans Limit zu gehen? Denn genau das ist es ( neben viel Freude) : es ist ein weiterer "Job", eine weitere Verantwortung und Arbeit die auf Dich zukommen wird.
Und zwar keine Arbeit, die Du Dir selbst einteilen kannst. Sondern ein Lebewesen, das Dir mit seinen Bedürfnissen erst mal seinen Zeitplan aufdrücken wird. Ohne Rücksicht darauf, wie kaputt Du morgens oder abends bist. Ich will eigentlich nicht immer so negativ schreiben, denn ein Hund macht auch viel Freude. Aber ich gehöre zu den Menschen die sich mit einem Welpen einfach kraftmäßig übernommen haben. Das war damals einfach keine schöne Zeit, und ich habe es auch als Belastung empfungen die an mir gezehrt hat. Ich wäre eigentlich wirklich ausgelastet gewesen mit 2 kleinen Kindern, Baustelle und Selbstständigkeit und frage mich heute noch oft, was und damals geritten hat dass ich dachte, das sei eine gute Idee. Denn mein Mann war ja kaum da. Aber klar, ich WOLLTE einen Hund, ich liebe Hunde, bin mit ihnen aufgewachsen und konnte mir ein Leben ohne Hund nicht vorstellen. Und mit jedem hundelosen Jahr wurde der Drang stärker, uns endlich wieder mit Hund zu komplettieren. Trotzdem war es eine doofe Idee irgendwie, was meine Kraftreserven anging. ( von all meinen Erziehungsfehlern mal abgesehen, die ich auch als mäßig erfahrene Hundebesitzerin machte weil es mit Kindern und Hund so chaotisch war irgendwie).
Heute mit erwachsenem Hund ist es total easy und eine Bereicherung, aber die ersten 3 Jahre waren...stressig.
Aber abgesehen von der Frage nach der Rasse , der Erziehung o.Ä. finde ich eine Frage gerade bei der Kombi Arbeit/Kinder ganz wichtig: hast Du noch Kapazitäten dafür?
Ich meine jetzt nicht vom Zeitplan, sondern vom persönlichen Belastungslevel? Bist Du ausgeruht, hast Zeit für Dich und denkst abends: " ich hätte jetzt echt noch Power, um einen weiteren kleinen Job zu erledigen. " Bist Du entspannt, hast das Gefühl Du bist nicht wirklich ausgelastet und kannst weitere Belastungen gut verkraften, ohne ans Limit zu gehen? Denn genau das ist es ( neben viel Freude) : es ist ein weiterer "Job", eine weitere Verantwortung und Arbeit die auf Dich zukommen wird.
Und zwar keine Arbeit, die Du Dir selbst einteilen kannst. Sondern ein Lebewesen, das Dir mit seinen Bedürfnissen erst mal seinen Zeitplan aufdrücken wird. Ohne Rücksicht darauf, wie kaputt Du morgens oder abends bist. Ich will eigentlich nicht immer so negativ schreiben, denn ein Hund macht auch viel Freude. Aber ich gehöre zu den Menschen die sich mit einem Welpen einfach kraftmäßig übernommen haben. Das war damals einfach keine schöne Zeit, und ich habe es auch als Belastung empfungen die an mir gezehrt hat. Ich wäre eigentlich wirklich ausgelastet gewesen mit 2 kleinen Kindern, Baustelle und Selbstständigkeit und frage mich heute noch oft, was und damals geritten hat dass ich dachte, das sei eine gute Idee. Denn mein Mann war ja kaum da. Aber klar, ich WOLLTE einen Hund, ich liebe Hunde, bin mit ihnen aufgewachsen und konnte mir ein Leben ohne Hund nicht vorstellen. Und mit jedem hundelosen Jahr wurde der Drang stärker, uns endlich wieder mit Hund zu komplettieren. Trotzdem war es eine doofe Idee irgendwie, was meine Kraftreserven anging. ( von all meinen Erziehungsfehlern mal abgesehen, die ich auch als mäßig erfahrene Hundebesitzerin machte weil es mit Kindern und Hund so chaotisch war irgendwie).
Heute mit erwachsenem Hund ist es total easy und eine Bereicherung, aber die ersten 3 Jahre waren...stressig.
- Maryam+Leo
- Dipl.-SuT
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Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Ich antworte nur mal kurz aus dem Büro.
Genau, Familienbetrieb. Das ist zwar oft auch mega anstrengend, aber dafür kann ich mir eben auch solche Sachen wie " alle 100 Minuten 10 Minuten raus gehen" oder "Hund pinkelt ins Büro" (wir haben übrigens keinen Teppich,das macht das ganze einfacher) oder "Hund bellt" leisten.
MEine Idee war es ja anfangs auch einen schon etwas größeren Hund (so wenigstens 9 Monate) zu nehmen, aber wir finden einfach nichts. Wir waren auch schon beim Tierschutz / Tierheim.... ich hab selbst verschiedene Leute angefragt ob sie nicht einen abgeben wollen der schon älter ist....aber leider kein Erfolg.
Reserven kraftmäßig habe ich schon noch. Seit dem mein großer SOhn sich etwas "normalisiert" hat mit seinem Verhalten (ja ich schriebe das jetzt einfach mal so plump), ist vieles einfacher geworden. Die 3 Jährige und der fast 6 jährige sind in etwa gleich "anstrengend"
Was ich definitiv nicht leisten will/kann ist..morgens vor der Arbeit und abends im Dunkeln eine Stunde durch die Gegend zu latschen mit dem Hund. Das ist aber auch klar abgesprochen. Wir stehen um kurz vor 6 Uhr auf, mein Mann wird dann eben 30/ 60 Minuten früher aufstehen müssen und er muss auch nachts aufstehen. tagsüber betreue ich gern den Hund (ich mag ja Hunde auch), auch nachmittags mit den Kindern im GArtne oder wo auch immer wir uns rumtreiben.
Wenn mal was dazwischen kommt, übernehme ich gern den Part für ihn, aber eben nur nach Absprache.
Genau, Familienbetrieb. Das ist zwar oft auch mega anstrengend, aber dafür kann ich mir eben auch solche Sachen wie " alle 100 Minuten 10 Minuten raus gehen" oder "Hund pinkelt ins Büro" (wir haben übrigens keinen Teppich,das macht das ganze einfacher) oder "Hund bellt" leisten.
MEine Idee war es ja anfangs auch einen schon etwas größeren Hund (so wenigstens 9 Monate) zu nehmen, aber wir finden einfach nichts. Wir waren auch schon beim Tierschutz / Tierheim.... ich hab selbst verschiedene Leute angefragt ob sie nicht einen abgeben wollen der schon älter ist....aber leider kein Erfolg.
Reserven kraftmäßig habe ich schon noch. Seit dem mein großer SOhn sich etwas "normalisiert" hat mit seinem Verhalten (ja ich schriebe das jetzt einfach mal so plump), ist vieles einfacher geworden. Die 3 Jährige und der fast 6 jährige sind in etwa gleich "anstrengend"
Was ich definitiv nicht leisten will/kann ist..morgens vor der Arbeit und abends im Dunkeln eine Stunde durch die Gegend zu latschen mit dem Hund. Das ist aber auch klar abgesprochen. Wir stehen um kurz vor 6 Uhr auf, mein Mann wird dann eben 30/ 60 Minuten früher aufstehen müssen und er muss auch nachts aufstehen. tagsüber betreue ich gern den Hund (ich mag ja Hunde auch), auch nachmittags mit den Kindern im GArtne oder wo auch immer wir uns rumtreiben.
Wenn mal was dazwischen kommt, übernehme ich gern den Part für ihn, aber eben nur nach Absprache.


- chennai
- Prof. Dr. SuT
- Beiträge: 7506
- Registriert: 04.04.2009, 21:41
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Ich hatte ja zunächst auch diesen Eindruck, dass man ältere, gefestigte Hund, die familientauglich sind, kaum bekommt, aber bei den genannten Organisationen gibt es durchaus viele Hunde, die da in Frage kämen. Wenn ihr euch noch ein paar Monate Zeit nehmt und gezielt dort schaut, findet sich vielleicht doch auch ein Hund für euch.
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
Meine Blogs: http://mamafecit.blogspot.com/ und http://minikin-pin.blogspot.com/
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
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Milima
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 406
- Registriert: 20.11.2014, 20:58
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Meine Eltern haben seit zwei Jahren einen hund (berner sennen), der wird (ist) ja auch sehr groß und stark. Sie haben sich toll vorbereitet und wirklich viel belesen, vorher mit tierarzt und welpen/hundeschule und anderen berner besitzern gesprochen. Wollten barfen und klicktraining machen, alles mögliche. Aber heute geben sie zu, dass sie trotzdem die Arbeit unterschätzt haben, die ein hund macht. Langsam wird er ruhiger, das ist echt angenehm. Mein Sohn ist jetzt knapp zwei und ich würde die zwei keine Sekunde unbeabsichtigt in einem raum lassen. Keine einzige sekunde!!! Der hund ist wirklich lieb, aber einfach groß und tollpatschig und bringt ne menge Eigengewicht und kraft mit. Der meint es nicht böse, aber legt sich vor lauter liebe auf mein Kind drauf, weil er so tollpatschig und lieb ist. Das ist keine gute kombi... als er kleiner war sprang er echt richtig wild rum. Mein vater als Rentner hat echt viel zeit in die erziehung gesteckt. Es war wie mit minibaby, keine Sekunde hatte er für sich. Am Anfang musst du tags und nachts ständig raus, der hund muss pipi. Oder denkt es... hunde leiden sehr darunter, wenn sie das haus beschmutzen müssen, weil man nicht rechtzeitig mit ihnen raus geht.
Die milchzahnphase ist echt nicht zu unterschätzen. Der hat alles angekaut! Alles!!! Ist ha wie bei babys die Zähne kriegen und auf allem rumkauen. Jetzt ist er kastriert, vorher lief er allen hündinnen nach! Auch schon ein paar mal vom Grundstück weg, da war ein 1,50 zaun null hindernis. Mein vater geht täglich drei mal mit ihm spazieren. Zwischendurch sogar vier mal, da durfte er noch nicht so lange gehen und brauchte deshalb häufigere spaziergänge. Er war nur unterwegs und hatte dazwischen gerade mal zwei Stunden für sich! Der hund braucht viel auslauf, fünf Minuten um den Block und nur an der leine wären die reinste qual. Drei mal 1-2 stunden geht er mit ihm. Das braucht er auch! Wie ist es bei der rasse, die ihr haben wollt? Da würde ich mich echt informieren. Wie will man das mit Kleinkind machen? Mein sohn würde noch nicht zwei Stunden spazieren gehen. Vor der kita anbinden wäre bei dem hund die ersten zwei Jahre nicht möglich gewesen. Zumindest nicht ohne schäden beim hund zu hinterlassen. Und ins büro könnte man ihn ganz eventuell jetzt langsam mitnehmen. Vorher hätte er alles zerlegt. Trotz super Erziehung! Das ist halt als hättest du ein aktives, wissbegieriges und abenteuerlustiges kleinkind im Büro. Puh, ich finde so große/starke/aktive hunde und kleinkinder und arbeiten geht garnicht. Das ist echt schon ein vollzeitjob die ersten drei jahre oder so. Meine eltern haben dadurch deutlich weniger zeit mit ihren enkeln verbracht. Im Nachhinein hätten sie es nicht wieder so gemacht, obwohl der hund jetzt wirklich gut erzogen, friedlich und lieb ist und sie ihn natürlich lieben. Aber sie sagen auch, es ist anfangs sogar anstrengender als mit einem kind. Das sollte einem einfach bewusst sein. Ich glaube, das wird häufig unterschätzt.
Die milchzahnphase ist echt nicht zu unterschätzen. Der hat alles angekaut! Alles!!! Ist ha wie bei babys die Zähne kriegen und auf allem rumkauen. Jetzt ist er kastriert, vorher lief er allen hündinnen nach! Auch schon ein paar mal vom Grundstück weg, da war ein 1,50 zaun null hindernis. Mein vater geht täglich drei mal mit ihm spazieren. Zwischendurch sogar vier mal, da durfte er noch nicht so lange gehen und brauchte deshalb häufigere spaziergänge. Er war nur unterwegs und hatte dazwischen gerade mal zwei Stunden für sich! Der hund braucht viel auslauf, fünf Minuten um den Block und nur an der leine wären die reinste qual. Drei mal 1-2 stunden geht er mit ihm. Das braucht er auch! Wie ist es bei der rasse, die ihr haben wollt? Da würde ich mich echt informieren. Wie will man das mit Kleinkind machen? Mein sohn würde noch nicht zwei Stunden spazieren gehen. Vor der kita anbinden wäre bei dem hund die ersten zwei Jahre nicht möglich gewesen. Zumindest nicht ohne schäden beim hund zu hinterlassen. Und ins büro könnte man ihn ganz eventuell jetzt langsam mitnehmen. Vorher hätte er alles zerlegt. Trotz super Erziehung! Das ist halt als hättest du ein aktives, wissbegieriges und abenteuerlustiges kleinkind im Büro. Puh, ich finde so große/starke/aktive hunde und kleinkinder und arbeiten geht garnicht. Das ist echt schon ein vollzeitjob die ersten drei jahre oder so. Meine eltern haben dadurch deutlich weniger zeit mit ihren enkeln verbracht. Im Nachhinein hätten sie es nicht wieder so gemacht, obwohl der hund jetzt wirklich gut erzogen, friedlich und lieb ist und sie ihn natürlich lieben. Aber sie sagen auch, es ist anfangs sogar anstrengender als mit einem kind. Das sollte einem einfach bewusst sein. Ich glaube, das wird häufig unterschätzt.
- Maryam+Leo
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 5150
- Registriert: 21.12.2010, 16:57
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Na z.B wenn einer schreibt der Hund hätte schon 3 Couchen komplett zerlegt. Oder im Tierpark stürzten sich X - Kinder auf den HundSiijay hat geschrieben:Was genau meinst du denn damit? Was erschreckt dich? Rein Interessehalber, gar nicht blöd gemeint.Maryam+Leo hat geschrieben: Ich finde es erschreckend was Hier manche Leute Fuer Erfahrungen mit Hunden haben.
oder 14 Jahre lang alle 2 Stunden raus gehen
die Extremen eben.


- Peppa
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1458
- Registriert: 16.08.2015, 18:00
Re: Wir bekommen einen Hund.... und was brauchen wir ?
Na ja, das mit der Wohnzimmer -Einrichtung war leider so. Der Podenco war recht groß (wir hatten später den Eindruck, dass da eine größere spanische Rasse zusätzlich "drinsteckte "). Er ging mir ausgewachsen bis etwas über Mitte Oberschenkel /knapp unterhalb Hüfte, bin 1.70 m groß). Plus große Pranken plus Flegelalter plus Frust (läßt sich ja nicht immer vermeiden ). Das eine war ein Ikea-Bettsofa ...bis zu dem Gerippe zerrissen innerhalb 1-2 Stunden. Das andere war eine Couchgarnitur aus 2 und 3-Sitzer aus Stoff und von Rolf Benz (ich fand die ja eh immer hässlich; -) ). Die fristet noch ein trauriges Dasein in der Garage eingelagert und meine Mutter möchte die noch irgendwann wieder aufarbeiten lassen. ...nach mehr als 10 Jahren glaube ICH da nicht mehr dran, aber es ist ja ihre Garage 
Später hat er sowas nicht mehr gemacht. Es War wirklich Welpen /Flegelgebaren. Deshalb will ich nur noch erwachsene Hunde. Hunde sind toll. .. aber Welpen müssen für mich nicht mehr sein.
Das Problem : woher? kenne ich. Wir hatten 2 mal versucht, erwachsene (!) Katzen aus dem Tierheim zu holen (2 verschiedene TH). Trotz Garten + Freilaufmöglichkeit (war ausdrücklich erwünscht) + Katzenerfahrung gab es nur von oben-herab-Kommentare a la: wir vermitteln nicht an Berufstätige (ich und meine Schwester damals 12 und 17, also ab mittags eh zu Hause ) und wir wohnen zu nah an der Straße (in einem Dorf. ...2000 Einwohner. ...vier Häuserreihen bis zur nächsten 50er Straße damals. ..). Das War echt abschreckend. ...es wären jeweils Tiere gewesen, die schon lange "saßen" und beide schwarz. ...also eh schwer zu vermitteln. Nun gut, ich bin TH seitdem sehr skeptisch gegenüber ).
Einen erwachsenen Hund wird man in einem deutschen TH also eher nicht bekommen (was ich unglaublich schrecklich finde).
Ich kann noch die südeuropäischen Tierschützer ins Rennen werfen. Da wohnen oft sehr zugewandte und familienverträgliche Hunde. ...und erziehen muß man natürlich trotzdem, aber es gibt ja schon hier Pflegestellen. Ist findet ihr das schlecht, Hunde aus z.b. Spanien herzuholen. Unser Podenco War echt ein toller Haushund später (also ab ca. 2
)...aber draußen blieb es trotz guter Hundeschule sehr schwierig.
Peppa mit Wutz (6/13) und Löwenmädchen (7/16)
Später hat er sowas nicht mehr gemacht. Es War wirklich Welpen /Flegelgebaren. Deshalb will ich nur noch erwachsene Hunde. Hunde sind toll. .. aber Welpen müssen für mich nicht mehr sein.
Das Problem : woher? kenne ich. Wir hatten 2 mal versucht, erwachsene (!) Katzen aus dem Tierheim zu holen (2 verschiedene TH). Trotz Garten + Freilaufmöglichkeit (war ausdrücklich erwünscht) + Katzenerfahrung gab es nur von oben-herab-Kommentare a la: wir vermitteln nicht an Berufstätige (ich und meine Schwester damals 12 und 17, also ab mittags eh zu Hause ) und wir wohnen zu nah an der Straße (in einem Dorf. ...2000 Einwohner. ...vier Häuserreihen bis zur nächsten 50er Straße damals. ..). Das War echt abschreckend. ...es wären jeweils Tiere gewesen, die schon lange "saßen" und beide schwarz. ...also eh schwer zu vermitteln. Nun gut, ich bin TH seitdem sehr skeptisch gegenüber ).
Einen erwachsenen Hund wird man in einem deutschen TH also eher nicht bekommen (was ich unglaublich schrecklich finde).
Ich kann noch die südeuropäischen Tierschützer ins Rennen werfen. Da wohnen oft sehr zugewandte und familienverträgliche Hunde. ...und erziehen muß man natürlich trotzdem, aber es gibt ja schon hier Pflegestellen. Ist findet ihr das schlecht, Hunde aus z.b. Spanien herzuholen. Unser Podenco War echt ein toller Haushund später (also ab ca. 2
Peppa mit Wutz (6/13) und Löwenmädchen (7/16)