ist es ohne stillen leichter?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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sonnenkäferlein
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von sonnenkäferlein »

Aurora0881 hat geschrieben:Ich muss ehrlich sagen, dass mich dieses Thema mittlerweile etwas ankekst... es scheint omnipräsent zu sein... vor allem wenn die sechs Monate empfohlenes Stillen zu ende sind... alle die noch stillen und über das nächtliche aufwachen ihrer Kinder jamnimern werden von denen die es nicht mehr tun und deren kinder scheinbar ohne probleme durch schlafen...müde belächelt.... der tip für alle übermüdeten und übernächtigten Stillmamis..Abstillen...auch in diesem kontext werden eigenheiten des kindes, zusammensetzung der ersatzmilch oder was kurz zuvor noch anderes gefüttert wurde nicht mitberücksichtigt... man darf auch nicht außer acht lassen, dass viele die nach sechs monaten noch stillen auch “alternative“ beikost konzepte fahren bei denen es nicht darum geht das kind abzufüllen... es macht glaub auch nen unterschied ob ein kind zum abend ein paar stück brot und ein bisschen obst selbstbestimmt isst und aufhört wenn es satt ist und danach/ davor noch mumi trinkt oder ob es einen vollmilch getreide brei am besten noch mit einserfolgemilch plus zum einschlafen noch nen schoppen kriegt ...am besten noch den brei aus der flasche... ich wage zu behaupten, dass zweiteres szenario schwerer verdaulich ist als ersteres... in vielen fällen sind das die punkte die nicht erwähnt werden...und jetzt mal die fälle ausgenommen in denen das mit dem stillen nicht geklappt hat...mein gamer mann würde jetzt sagen: wenn man aus Bequemlichkeit ersatzmilch füttert und diesen ganzen sättigungskram zun einsatz bringt ist das gecheatet und mit nem cheat kann jeder das spiel gewinnen

ist schwieriges thema... ich würde nie jemandem unterstellen, dass er aus bequemlichkeit ersatzmilch reinballert. sind sicherlich mehrere faktoren, die zu dieser entscheidung führen. und dass man einfach mal wieder schlafen will, ist nur legitim. ich habe das glaube inzwischen eh verlernt :)
aber ja, das sind die tipps, die ich auch bekomme.

"gib der was ordentliches zu essen!" (versuche ich seit monaten, meine kleine isst nur miniportiönchen, kein brot, kaum brei, nur fingerfood. blw war vorher nie wirklich ne option für mich, der wunsch, den brei-fahrplan nach lehrbuch abzuarbeiten, war da. aber nun isses doch sowas in der art geworden. was soll ich machen? sie macht das kaum, um mich zu ärgern.)

"das muss anders werden, lass die schreien, das schadet der nicht. nach ein, zwei nächten is gut! wir wurden früher auch einfach in den flur geschoben und nun sind wir auch groß geworden."

"dir gehts noch nicht schlecht genug, da musst du eben durch bis du einen nervenzusammenbruch bekommst. selbst schuld."
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romina
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von romina »

Puhh sonnenkäferkein das ist aber auch harter Tobak den du dir da anhören musst :-( um so schöner, dass du es andere machst und machen möchtest :-)

Meine Mutter meinte nur kurz nach der Geburt von Nummer 2 das ihr schlafverhalten besser wird wenn sie dann isst :-P joaass. Ich meinte dann nur das die große Essend viel schlechter schlief als damals Nur mit mumi und sie sicher nicht aus Hunger wach wurde. (Meine Mutter hat mich eigentlich auch nach bedarf gestillt mehrere Jahre und ich habe nie Pulvermilch bekommen. Komisch das sie das gesagt hat. Aber ich war wohl auch eher eine unkomplizierte schläferin). Jedenfalls fand sie dann meine Erklärungen dann interessant. [emoji2]

Ich habe mich bewusst dazu entschieden zu erzählen, dass meine Tochter nicht durchschläft. Da ich dieses Märchen nicht weiter verbreiten möchte. Sondern stattdessen bin ich dazu übergangen einen Vortag zu halten wenn jemand fragt ob sie noch durchschläft. Und gut für die Gehirnentwicklung ist die nächtliche Zufuhr bei Babys und Kleinkindern nämlich auch :-D
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HippieGrufti
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von HippieGrufti »

Ich glaube dass das Schlafverhalten ganz extrem typabhängig ist. Es gibt einfach gute und schlechte Schläfer. Das hat mit stillen und nicht stillen in meinen Augen nicht viel bis gar nichts zu tun.
Mein Mann z.B. Ist noch heute als Erwachsener ein sehr schlechter Schläfer, der nie durchschläft und sehr lange zum einschlafen braucht.
Die Tochter einer guten Freundin wurde nie gestillt und schläft in der Regel problemlos alleine ein und ist nachts trotzdem ständig wach.
Auch das Essen abends hat hab einem gewissen Alter glaube ich keinen Einfluss mehr auf den Weg Schlaf. Zumindest ist das bei meinem Sohn scheinbar so. Bei ihm ist es völlig egal ob er viel oder so gut wie gar nichts gegessen hat.
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Quetzal
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von Quetzal »

Ich fragte mich die frage immer umgekehrt. Ich kenne viele flaschenkindermütter, die oft nächte haben, mit nur 2h schlaf und ich selbst, stillend, kann die nächte, in denen ich zu wenig schlief, an den händen abziehen.

Ich höre zwar auch oft den tipp, dass ich abends eine flasche geben soll, aber mich stört es nicht, wenn ich nachts 2-x mal stillen muss und die kinder lange nicht durchschlafen. Und ich bin eine person, die viiiiiel schlaf braucht (mind. 7h, um zu funktionieren).

Den anspruch auf durchschlafen und ausschlafen habe ich für die nächsten jahre abgeschrieben und das ist ok so für mich.


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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von sonnenkäferlein »

Quetzal hat geschrieben:aber mich stört es nicht, wenn ich nachts 2-x mal stillen muss und die kinder lange nicht durchschlafen. Und ich bin eine person, die viiiiiel schlaf braucht (mind. 7h, um zu funktionieren).
Den anspruch auf durchschlafen und ausschlafen habe ich für die nächsten jahre abgeschrieben und das ist ok so für mich.
oh, quetzal, respekt! wie hast du denn zu der einstellung gefunden?? :wink:
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von romina »

2 x die Nacht finde ich aber auch extrem chillig [emoji85]
...vielleicht weil ich anders gewöhnt bin.
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von sonnenkäferlein »

sie hat aber "2 bis x mal" geschrieben... kann 3, 8 oder 12 mal sein :)
bei uns ist es in der regel 4-5 mal, gääääääähn.
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HippieGrufti
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von HippieGrufti »

.... Eine Nacht mit 4 mal wach/stillen ist hier schon fast Luxus...
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von sonnenkäferlein »

ich weiß, schlimmer geht immer.
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Re: ist es ohne stillen leichter?

Beitrag von seka »

Tochter ist 2 Jahre und wurde mit Stillen oft wach. Seit 1 Jahr ca. stille ich nicht mehr und sie ist weiterhin eine schlechte Schläferin.
Das Abstillen in der Nacht war damals kein Problem (ich wollte einfach nachts nicht mehr); es hat aber zu keinerlei Änderung ihrer Wachphasen geführt. Ich glaube bisher gab es 1 Nacht in der sie bis 5uhr ohne wach zu werden geschlafen hat.
Der Große hat von Anfang an besser geschlafen und hat irgendwann mit ca. 9 mon das nächtliche Stillen verschlafen.

Die Aussage/ Vorwurf ob dein Leidensdruck noch nicht groß genug sei um das Kind auszuquartieren:
Die Tochter wird wach egal wo sie schläft- darum schläft sie bei mir, damit ich nicht aufstehen muss. In dieser Variante bekommen wir alle den meist möglichen Schlaf und das finde ich für mich wichtig.

Der Große ist ein frühaufsteher und die Tochter eine "spät zu Bett geherin", obwohl ich beide Kinder bedürfnisorientiert gestillt habe. Ich denke es liegt einfach viel an der Persönlichkeit des Kindes.
seka mit sohn (juli/2008) und tochter (nov/2013)
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