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Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Verfasst: 28.01.2015, 00:38
von Masim
kokomika hat geschrieben:Ich hab auch ein paar...

als der Kleine ein paar Wochen alt war, bekam ich von der Nachbarin den Tipp Abends ihm die Flasche mit Schmelzflocken, Milch und Honig zu geben damit er Nachts durchschläft

Mein Schwiegervater wollte dem Kleinen Marmelade auf dem Schnuller geben, damit er den Schnuller drinbehält und nicht wieder ausspuckt. Dabei wollte der Kleine keinen Schnuller, sondern zu mir :shock:

Von meiner Mutter kommen auch immer gute Tipps
- mit 4 Monaten Leberwurstbrot
- Ganz wichtig Karotten, Bananen, Zwiebackbrei und Butterkeksbrei - Getreide/Obstbrei wird ihm zu langweilig :lol:

Von meiner Oma kam, ich soll ihm einen Brei mit Bananen,Butterkeksen, Milch und ganz wichtig Zucker machen, das schmeckt ihm wenigstens und er würde danach besser schlafen
Oh Mann, da meint es ja die ganze Familie "gut"! Und wie hast du reagiert?

Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Verfasst: 28.01.2015, 07:43
von Sarafina
Aber es gibt auch wirklich tolle Familienmitglieder :)
Mein Opa (86) sagt immer "Oma, lass den Jungen in Ruhe, der will an die Milchbar! Jawoll kleiner Mann, das ist sowieso das Beste!" Der kleine Mann ist 16 Monate alt :mrgreen:
Erwähnte ich schon, daß ich meinen Opa liebe? :D

(Ich weiß, gehört eigentlich nicht hierher, aber es lockert vielleicht ein wenig auf :wink: )

Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Verfasst: 28.01.2015, 09:25
von kokomika
Masim hat geschrieben: Oh Mann, da meint es ja die ganze Familie "gut"! Und wie hast du reagiert?
Mit den Schwiegereltern versucht mein Mann es denen begreiflich zu machen, dass wir es nicht wollen, dass der Kleine jetzt schon Süsses bekommt. Sein Vater versucht es leider immer wieder...mal so ausversehen den kleinen zur Torte greifen zu lassen usw. :(

Meine Oma hats verstanden, meine Tante verteidigt mich (wenigstens eine auf meiner Seite :) ) und meine Mutter nervt mich. :( Ihr Hauptargument sie hat 3 Kinder grossgebracht, so falsch kann es nicht gewesen sein :roll:
Mein Mann nur ganz trocken dazu, gross schon, aber ein wenig zuviel auf den Rippen (beide Brüder) Wobei mein einer Bruder mit Anfang 20 sich jetzt auch mit der Ernährung auseinander setzt (Aber er lernt ja auch Koch :wink: )

Was ihr ja voll gegen den Stich geht, unser Biogemüse/Obstfimmel :roll:

Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Verfasst: 30.01.2015, 13:52
von Hummelchen
mir fällt auch noch was gruseliges ein zum thema dann schlafen sie gut... meine oma hat fruher immer mohn mit zucker vermischt und das in ein taschentuch grknotet und das ihren söhnen als schnuller gegeben

Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Verfasst: 30.01.2015, 13:56
von vivi
Hummelchen hat geschrieben:mir fällt auch noch was gruseliges ein zum thema dann schlafen sie gut... meine oma hat fruher immer mohn mit zucker vermischt und das in ein taschentuch grknotet und das ihren söhnen als schnuller gegeben
Das hat man schon im Mittelalter so gemacht nur mit Honig :-/

Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Verfasst: 30.01.2015, 19:15
von MaareMum
Oder Bier oder Schlimmeres aus nem Tuchzipfel saugen lassen, dann schlafen sie auch gut. Wurde angeblich bei meinem Mann gemacht.

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stillend und einhändig vom Handy aus

Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Verfasst: 30.01.2015, 21:10
von Milka
Das ist ein tolles Thema, hätte dazu auch soooo viel zu schreiben.....
Tipp gab es hier genug, von Schmelzflocken oder Karottenbrei mit Kondensmilch und Zucker in die Flasche (das war beim ersten Kind und ich noch ziemlich uninformiert, aber normal kam mit solch ein Gemisch nicht vor und habe es einfach dankend abgenickt) und als das zweite Kind dann noch alleine essen durfte und es teilweise echt ein Schlachtfeld am Tisch gab, wurde es meiner Mutter oftmals zuviel :lol:
Tja und als er dann mit frühen "Jahren" eigenständig und sogar mit Besteck gegessen hat, war sie hin und weg und ist begeistert :roll:

Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Verfasst: 30.01.2015, 22:25
von thuri
Ich hab nur kürzlich andere Mamas schockiert. Wir waren auf einem Kindergeburtstag und mein Zwerg mit 11 MOnaten der Jüngste in der Gruppe.
"Oh mein Gott, wie kannst du ihm nur so große Stücke zu essen geben? Meine würden daran ersticken!"
Es war eine Mandarine, die ich vom Spieß gepflückt hatte, also sogar schon mit Zutzelloch in der Mitte. Aber auch bei allen anderen Leckereien griff der Zwerg fröhlich zu.
Als ich dann noch erzählte, dass er ein Rosinenbrötchen ganz allein verspachtelt, ohne dass ich es in Stücke reißen muss, waren alle ganz perplex.

Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Verfasst: 02.02.2015, 17:35
von Celina
Ui hier hats ja krasse Ratschläge! Sowas kam bei mur noch nie. Hat aber auch noch fast niemand mitgekriegt, dass wir BLW machen. Nur die KiÄ meinte, sie habe sich mit fem Thema zwar nicht so auseinander gesetzt, aber sie empfehle feste Nahrung eigentlich erst ab 1, vorher können die Babys das eigentlich nicht. Aber ich könne das ja machen, wie ich wolle, Hauptsache der Kleine kriegt ab 6 Monaten ein Mal die Woche Fleisch.

Ich ärgere mich auch immer über diese Beikostpläne, die überall beiliegen. Heute kam gerade wieder einer. Ab 6 Monaten mittags die MuMi durch fein pürierte Mahlzeiten ersetzen, und nachmittags schrittweises Zufüttern von Cerealien. Ab 7-8 Monaten wird nur noch am Morgen und Abend gestillt (dort steht dann ironischerweise *nach Bedarf). Den Rest könnt ihr euch denken. Der Plan heute war von einem der 2 wichtigsten Großverteiler hier in der Schweiz. So stand es aber auch in der Broschüre, die hier jeder Haushalt von ProJuventute (bezahlt von den Gemeinden) zugeschickt kriegt.

Re: "Hilfreiche" Beikosttipps

Verfasst: 02.02.2015, 19:07
von MaareMum
Ach ich reg mich über das "ersetzen" gar nicht so arg auf. Ich bin froh, dass da noch den Rest des Tages Muttermilch empfohlen wird. Denn irgendwie WOLLEN so viele Frauen mit Beginn der Beikost auch schnellstmöglich abstillen. Ich bin hier wie gesagt der Exot mit einem Jahr Stillen. Hier wollen eigentlich die meisten mit spätestens 6 Monaten abgestillt haben, und dann gibt es Beikost und Flasche. Und das sind durchaus alles gebildete Mütter, die ansonsten AP praktizieren, sich informieren und mindestens 1 Jahr Elternzeit haben. Das empfohlene Weiterstillen interessiert hier kaum jemanden.

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