Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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Yllana
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Vielleicht kann mir ja hier einer der viel-mitleser helfen. Ich habe eine Freundin, die ihr 2,5 Wochen altes Baby mit Stillhütchen stillt und trotzdem noch Probleme mit Wunden Brustwarzen hat.
Ich würde ihr gerne dieses Forum schmackhaft machen. Ich bilde mir ein ich hätte in letzter Zeit einen Beratungsthread verfolgt, wo es genau um das Problem ging und das Stillhütchen erfolgreich abgewöhnt wurde. Den würde ich ihr gerne schicken, aber ich find ihn nicht wieder....
Der der in der Linksammlung verlinkt ist ist schön sehr alt, ich würde ihr lieber was aktuelles schicken.....
Ich würde ihr gerne dieses Forum schmackhaft machen. Ich bilde mir ein ich hätte in letzter Zeit einen Beratungsthread verfolgt, wo es genau um das Problem ging und das Stillhütchen erfolgreich abgewöhnt wurde. Den würde ich ihr gerne schicken, aber ich find ihn nicht wieder....
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Mit der Großen (08/15) und der Kleinen (11/17)
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Erdnuss
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
So ist es. Die Eisenlüge habe ich nur beispielhaft angeführt.ShinyCheetah hat geschrieben: 27.06.2019, 07:15Ich hab im Zuge von Fs Beikosteinführung in einige Studien zu dem Thema reingelesen (denn nein, es gibt nicht nur "die Eine Eisenlüge-Studie" die die "Breiindustrie" in Auftrag gegeben hat, um zu gucken, ob 12% Fleisch mehr Sinn macht als 8% Fleisch - es gibt deutlich mehr zu dem Thema). Pre enthält, meine ich, etwa 10x mehr Eisen als MuMi, um das Problem mit der schlechten Bioverfügbarkeit auszugleichen. Inzwischen hat man gesehen, dass trotz der schlechten Bioverfügbarkeit davon einiges im Kind ankommt, sodass Flaschenbabys *mehr* Eisen im Blut haben als Stillbabys. Wenn F mich heute zwischendurch lässt und du das willst, such ich die Paper dazu gerne raus.Rinrin hat geschrieben: 26.06.2019, 23:23 Zum Pre/BLW-Thema:
Jetzt muss ich das Eisen-Thema noch mal ausgraben. Mumi hat ja wenig Eisen, das aber gut Aufnehmbar ist und so ja offenbar ausreicht das Kind im zweiten lebenshalbjahr ordentlich zu versorgen.
Pre hat diese hohe bioverfügbarkeit ja nicht, und wenn man ein Kind hat, das an Sachen mehr leckt oder damit rummatscht als dass es wirklich was isst... könnte das nicht problematisch werden?
Abgesehen davon würde ich wohl ne Art Mischkost vorschlagen. Pre, etwas Brei und trotzdem mit was vom familienessen essen/experimentieren lassen. Das ganze ab den beikostreifezeichen.. aber ist allgemein ein interessantes Thema :3
Erdnuss hat geschrieben: 26.06.2019, 22:25 Das hypothetische Baby wird aber nach den 12 Monaten weiterhin Pre konsumieren, da es ja noch nicht auf der Festkalorienzahl angelangt ist.
Vorweg: du scheinst dich durch meinen Post angegriffen zu fühlen - das war nicht meine Absicht.Rinrin hat geschrieben: 26.06.2019, 23:23 Mit 12 Monaten ist ein gesundes Kind ja wohl motorisch in der Lage, seine Kalorien mit normalem Essen zu decken. Vor allem, wenn es bereits seit 6 Monaten mit normalem Essen hantieren durfte. Wenn es also einfach keine Pre mehr bekommt, weil es schon längst weiß, dass es auch mit anderem Essen satt wird und seine Eltern ihm statt Fläschchen eben Banane und Mandelmus-Brot anbieten, wird es eben kein Pre mehr konsumieren. Das ist dann natürlich nicht "Baby-led", aber du scheinst zu vergessen, dass der Großteil der Mütter ihre Babys im zweiten Lebensjahr auch nicht mehr stillt. Also selbst wenn die Beikosteinführung "Baby-led" erfolgte, erfolgt das Abstillen oft nicht Baby-led. Selbst die Mütter, die weit über das erste Lebensjahr hinaus stillen, stillen, wenn man diesem Forum glauben darf, oft aktiv ab, vielleicht erst mit 3 oder 4 oder 5 Jahren. Hätten die deshalb Beikost nicht nach BLW einführen dürfen? Ist auch das Dreijährige noch nicht bei "seiner Festkalorienzahl angelangt"?
Ich beziehe mich ganz schlicht auf das BLW, wie es die WHO empfiehlt und hier im Forum üblicherweise verstanden wird (Stillen die ersten beiden Lebensjahre usw.). Mir ist vollkommen bewusst, dass ein Kind mit 12 Mon in der Lage ist, seine Kalorien anderweitig zu decken
Die Grundfrage war eine andere: darf ich meinem pre-ernährten Kind den selbstbestimmten Einstieg ins Essen erlauben (inkl. der womöglich längeren Dauer), oder ist es aus dem Gesundheitsaspekt heraus geraten, das muttergeleitet zu tun, sprich die Mutter ersetzt die Pre. Zu dieser Frage habe ich Infos erhalten - danke nochmals.
Woraus schließt du, dass ich meiner Freundin abraten möchte.Ich will hier aber niemanden von etwas überzeugen. Wenn du deiner Freundin abraten willst, tu das. Du hast nach Meinungen und Quellen gefragt, ich hab dir beides gegeben. Teazer hat ihre Meinung geäußert und berechtigterweise meine Quelle kritisiert, ich habe versucht, die Kritik zu relativieren, weil das Buch das Thema meiner Meinung nach durchaus reflektiert angeht. Was du daraus machst, ist dir überlassen.
Im Gegenteil, und daher habe ich hier gefragt, um etwas zu den neuesten Erkenntnissen zu erfahren.
Ich bitte dich, mich nicht anzugehen. Ich habe weder deine Meinung, noch deine Quellen kritisiert. Danke.
Ich habe weder dich, noch die von dir angeführte Autorin kritisiert.Die Autorin hat übrigens immerhin ihre Masterarbeit zu dem Thema geschrieben. Das ist natürlich nicht das selbe wie ein Nature-Paper, aber immerhin ist es empirische Wissenschaft.
Erdnüsslein (9/2014) und Erbslein (11/2017) another love (*3/16)
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Erdnuss
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Entschuldigung, Zitatfehler! Das 3. Zitat von unten ist ShinyCheetah, nicht Rinrin.
Erdnüsslein (9/2014) und Erbslein (11/2017) another love (*3/16)
- ShinyCheetah
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Rinrin, danke
Ich such heute Abend die Quellen raus.
Erdnuss, tut mir leid, dass du den Eindruck hast, dass ich dich angehe. Meinem Empfinden nach führen wir eine sachliche Diskussion. Da du Teazers Beitrag plausibler zu finden scheinst als das BLW-Buch, habe ich (fälschlicherweise?) vermutet, dass du deiner Freundin eher abraten möchtest. So war auch deine Eingangsfrage formuliert.
Was die WHO angeht, ist Pre und Stillen was die Bekosteinführung angeht, anscheinend gleich zu sehen:
"Complementary feeding occurs when children receive foods to complement breast milk or infant formula (1, 2). Ideally, it begins at 6 months of age and continues to 24 months or beyond, reflecting the World Health Organization’s recommendations for exclusive and continued breastfeeding (3)" Hervorhebung von mir.
Kein Wort davon, dass man sich bei Formula beeilen soll.
Was die Art der Einführung angeht, passt die WHO-Empfehlung absolut zu dem, was hier in der Beikost-Info steht: Man soll achtsam und ausgewogen füttern/das Kind essen lassen und dabei auf die Signale des Babys achten. Von "Mahlzeiten durch Brei ersetzen" schreiben die nix.
Weil Handy zitier ich jetzt einfach den ganzen Abschnitt:
"Ensuring that a child’s nutritional needs are met during the complementary feeding period requires that the foods introduced are timely – meaning introduced when energy and nutrient needs exceed that provided by breast milk, adequate – meaning they provide sufficient energy, protein and other essential macronutrients, and micronutrients to meet nutritional needs, safe – meaning they are hygienically stored and prepared and fed with clean hands and clean utensils and not bottles and teats, and responsively fed – meaning they are fed consistent with a child’s signals of hunger and satiety (3). They should also be properly fed – meaning that meal frequency and feeding method, such as actively encouraging the child, even during illness, to consume sufficient food using fingers, spoon or self-feeding are suitable for their age. Other important aspects of complementary feeding and foods include attention to food consistency that reflects a child’s ability to chew and swallow, adequate meal frequency, energy density and nutrient content, and use of vitamin and mineral supplements or fortified products when necessary (1)."
Quelle https://www.who.int/elena/titles/bbc/co ... eeding/en/
Erdnuss, tut mir leid, dass du den Eindruck hast, dass ich dich angehe. Meinem Empfinden nach führen wir eine sachliche Diskussion. Da du Teazers Beitrag plausibler zu finden scheinst als das BLW-Buch, habe ich (fälschlicherweise?) vermutet, dass du deiner Freundin eher abraten möchtest. So war auch deine Eingangsfrage formuliert.
Was die WHO angeht, ist Pre und Stillen was die Bekosteinführung angeht, anscheinend gleich zu sehen:
"Complementary feeding occurs when children receive foods to complement breast milk or infant formula (1, 2). Ideally, it begins at 6 months of age and continues to 24 months or beyond, reflecting the World Health Organization’s recommendations for exclusive and continued breastfeeding (3)" Hervorhebung von mir.
Kein Wort davon, dass man sich bei Formula beeilen soll.
Was die Art der Einführung angeht, passt die WHO-Empfehlung absolut zu dem, was hier in der Beikost-Info steht: Man soll achtsam und ausgewogen füttern/das Kind essen lassen und dabei auf die Signale des Babys achten. Von "Mahlzeiten durch Brei ersetzen" schreiben die nix.
Weil Handy zitier ich jetzt einfach den ganzen Abschnitt:
"Ensuring that a child’s nutritional needs are met during the complementary feeding period requires that the foods introduced are timely – meaning introduced when energy and nutrient needs exceed that provided by breast milk, adequate – meaning they provide sufficient energy, protein and other essential macronutrients, and micronutrients to meet nutritional needs, safe – meaning they are hygienically stored and prepared and fed with clean hands and clean utensils and not bottles and teats, and responsively fed – meaning they are fed consistent with a child’s signals of hunger and satiety (3). They should also be properly fed – meaning that meal frequency and feeding method, such as actively encouraging the child, even during illness, to consume sufficient food using fingers, spoon or self-feeding are suitable for their age. Other important aspects of complementary feeding and foods include attention to food consistency that reflects a child’s ability to chew and swallow, adequate meal frequency, energy density and nutrient content, and use of vitamin and mineral supplements or fortified products when necessary (1)."
Quelle https://www.who.int/elena/titles/bbc/co ... eeding/en/
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)
The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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- Teazer
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Spannend, sie unterschiedlich man Texte lesen kann.
Der erste Satz ist für mich einfach eine Definition von "Beikost". Der zweite Satz (Hervorhebung von mir) bezieht sich m.M.n. explizit auf das Stillen. Ich lese da keine Gleichsetzung von Muttermilch und Formula heraus.ShinyCheetah hat geschrieben: 27.06.2019, 12:18 "Complementary feeding occurs when children receive foods to complement breast milk or infant formula (1, 2). Ideally, it begins at 6 months of age and continues to 24 months or beyond, reflecting the World Health Organization’s recommendations for exclusive and continued breastfeeding (3)"
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Ich nochmal zum Thema Stillen im Liegen (mal wieder verzögert): Also unser Baby schluckt auf jeden Fall auch Luft, da in den meisten Fällen nach dem Stillen auch ein Bäuerchen kommt. Und ich gehe davon aus, dass diese Luft die Bauchschmerzen auslöst, weswegen ich natürlich möchte, dass das Baby Luft ablässt...
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Gnaaaarf. Ich finde schon wieder nicht die Übersicht wie oft man altersabhängig in 24 h stillen sollte. Bitte Hilfe 
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pqr
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Schluckt Dein Baby im Liegen beim Stillen auch so viel Luft? Das war hier viel weniger bei beiden als in Wiegehaltung. Ich würde es einfach mal probieren. Ich hatte anfangs auch jedes mögliche Unwohlsein für Bauchschmerzen gehalten, denke aber mittlerweile, es ist auch oft etwas anderes.
Viele Grüße
pqr
pqr mit Mini 04/2015
und Mini2 12/2017
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- Rinrin
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Hm... wäre es da sinnvoll mal ne stillberaterin auf die Technik schauen zu lassen?officinale hat geschrieben: 27.06.2019, 14:43 Ich nochmal zum Thema Stillen im Liegen (mal wieder verzögert): Also unser Baby schluckt auf jeden Fall auch Luft, da in den meisten Fällen nach dem Stillen auch ein Bäuerchen kommt. Und ich gehe davon aus, dass diese Luft die Bauchschmerzen auslöst, weswegen ich natürlich möchte, dass das Baby Luft ablässt...
Wann schreit dein Kind?
Mit Wuz (01/17) und Bup (07/19)
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Lösche Benutzer 26425
Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort
Bei den Bauchkrämpfen "ächzt" und stöhnt es mehr als dass es schreit...irgendwann kommt dann doch ein Schreien, das sich wieder legt, wenn es hochgenommen wird. Unser Baby trinkt aber auch extrem hastig!